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Ratgeber Rubrik-Tiere & Tierzubehör


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Tiere & Tierzubehör

Bericht vom: 08.11.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Wildvögelfüttern boomt - Der ZZF hat wertvolle Tipps für Einsteiger

Wiesbaden (ots) - Immer mehr Menschen unterstützen Wildvögel mit artgerechter Fütterung. Denn nicht nur den Winter gilt es für die einheimischen Wildvögel zu überstehen: Zunehmende Bebauung und intensive Landwirtschaft führen zu Futter-, Brutplatz- und Lebensraummangel. Vogelliebhaber gaben im Jahr 2017 98 Millionen Euro für Wildvogelfutter aus, so die Zahlen des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) und des Industrieverbands Heimtierbedarf e.V. (IVH).

Damit die Fütterung anhaltend Freude bereitet und den Tieren hilft, sollten Vogelfreunde wissen, wie sie Wildvögel ausgewogen und artgerecht füttern, und welcher Standort sich für ein Futterhaus am besten eignet.

"Damit sich möglichst viele verschiedene Wildvogelarten an den sprichwörtlich gedeckten Tisch setzen können, sollten sowohl Weich- als auch Körnerfresser passende Nahrung erhalten", rät ZZF-Vorstandsmitglied und Zoofachhändler Erhard Kaup. So genannte Allesfresser (z. B. Meise und Specht) stellt man mit Fett-Körner-Mischungen zufrieden. Bei Weichfressern (z. B. Zaunkönig, Amsel, Star) stehen tierische Kost und Beeren auf dem Speiseplan. Dazu gehören Insekten und Rosinen aber auch aufgeschlossene Getreideflocken. Körnerfresser (z. B. Fink, Sperling) ernähren sich von Sonnenblumenkernen, Hanf und anderen Sämereien.

Nach besonders kalten Nächten haben die Tiere einen erhöhten Energiebedarf, um ihre Körpertemperatur zu halten. Dann sollten Vogelfreunde ein möglichst fetthaltiges Futter anbieten. "Für alle Vogelarten gibt es im Zoofachhandel eine umfangreiche Futterauswahl", so Erhard Kaup. Der Experte ergänzt: "Auch mit der beginnenden Brutzeit im Frühjahr darf die Fütterung energiereich ausfallen. Weil aber selbst viele Körnerfresser ihre Brut unter anderem mit Insekten, Maden und Würmern versorgen, sind zusätzlich Futtermittel mit hohem Anteil tierischer Proteine wichtig." Auch darauf habe sich der Fachhandel in seinem Futtersortiment bestens eingestellt.

Gut geeignete Plätze zum Aufstellen von Vogelhäusern im Garten sind beispielsweise Rasenflächen in der Nähe von Hecken oder Hauswänden. "Unabhängig davon, ob im Garten oder auf dem Balkon: Vogelfreunde sollten hierbei darauf achten, die Futterhäuser nicht zu nah an Fensterscheiben aufzustellen, um Anflügen vorzubeugen", warnt Erhard Kaup.

Frei aufgestellte Häuschen sollten vor Katzen und anderen "Räubern" gesichert sein. Bei der Anbringung am Balkon entfällt dieses Problem. Als Ständer sind Metall- oder sehr glatt polierte Holzrohre geeignet. Es gibt im Fachhandel auch Katzenabwehrkrägen für den Ständer. Diese sind für Katzen ungefährlich, hindern sie jedoch daran, zum Futterhäuschen zu klettern.

Der Fressplatz muss täglich gereinigt und übrig gebliebenes Futter entfernt werden, damit sich keine Krankheitserreger ausbreiten. Ob Tierfreunde besser ein Vogelhaus oder Futtersilos installieren, hängt neben dem persönlichen Geschmack auch von der Größe der Wildvögel ab. Für ein Futtersilo spricht insbesondere, dass das Futter nicht durch Vogelkot verunreinigt wird.

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Bericht vom: 19.09.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Wahre Katzenliebe - Gesunde Ernährung, die Katzen schmeckt

Auch bei Katzen gilt: „Du bist, was du isst.“ ( Foto: epr/Mera/iStock )

Wahre Katzenliebe - Gesunde Ernährung, die Katzen schmeckt

(epr) Schnurrend, verspielt und verschmust – so haben Katzenbesitzer ihren Stubentiger am liebsten. Um das Wohlbefinden des Liebsten zu fördern, sollte bei der Ernährung einiges beachtet werden: Je nach Lebenssituation, Alter und Gesundheitsstatus der Katze sollte die Ernährung den Bedürfnissen angepasst werden. So benötigen zum Beispiel Hauskatzen eine energieärmere Ernährung als Freiläufer.

Industriell gefertigtes Katzenfutter unterscheidet sich grundsätzlich durch den Wassergehalt und wird entweder als Trockenfutter oder als Feuchtfuttermittel angeboten. Der Wassergehalt beim Trockenfutter liegt bei etwa zehn Prozent, während er beim Feuchtfutter circa 75 Prozent beträgt. Trockennahrung hat dadurch eine höhere Energiedichte und muss in kleineren Portionen verfüttert werden. Bei der Fütterung mit Trockenfutter sollte zudem immer auf eine ausreichende Wasseraufnahme geachtet werden. Hierbei kann es ratsam sein, den Wassertrog nicht direkt neben dem Futter aufzustellen, da die meisten Katzen es vermeiden, neben ihrer Fütterungsstelle zu trinken. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung spiegelt sich am auffälligsten in einem glänzenden Fell wider. Gerade bei reinen Hauskatzen sollte ein Futtermittel gewählt werden, das zudem hilft, Haarballen- und Harnsteinbildung vorzubeugen. Generell gilt: Katzen sind Fleischfresser, daher sollte beim Kauf von Futtermitteln auf einen möglichst hohen Fleischanteil geachtet werden. Nur bei wenigen Katzenfutter-Marken liegt der Fleischanteil über 60 Prozent. Mit der Katzenfuttermarke Wahre Liebe hat der niederrheinische Hersteller Mera-Tiernahrung GmbH ein speziell auf die Bedürfnisse verschiedener Katzen abgestimmtes Futter herausgebracht. Wahre Liebe hat je nach Rezeptur einen Frischfleischgehalt von 64 bis 72 Prozent und ist in drei Sorten erhältlich: für die im Haus lebende, für die ernährungssensible und für die mollige Katze. Mera Wahre Liebe gibt es im Tierfachhandel. Mehr Informationen, Tipps rund um gesunde Katzenernährung und Bezugsquellen im Umkreis unter https://www.wahre-liebe-fuer-katzen.de.

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Bericht vom: 19.09.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Dann gibt`s was in die Ohren - Im Spätsommer und Herbst scheinen Ohrenentzündungen bei Hunden besonders häufig aufzutreten

Der Blick ins Ohr durch den Tierarzt hilft Probleme abzuklären. ( Foto: obs/Bundesverband für Tiergesundheit e.V./BfT/Adobe/Ivonne Wierink

Dann gibt`s was in die Ohren - Im Spätsommer und Herbst scheinen Ohrenentzündungen bei Hunden besonders häufig aufzutreten

Bonn (ots) - Benji kann gerade gar nicht genug bekommen vom Kraulen hinter den Schlappohren, Blacky dagegen will sich am Kopf überhaupt nicht mehr streicheln lassen. Was ist da los? Auffällige Verhaltensänderungen beim Hund haben meist einen tieferen Grund, oft steckt ein gesundheitliches Problem dahinter. In diesem Fall lohnt es sich, einen genauen Blick auf und in die Ohren zu werfen. Leichte Schwellungen und Rötungen, ein unangenehmer Geruch oder Ausfluss könnten Hinweise für eine Ohrentzündung sein. Und was bei Benji nur juckt, tut Blacky wahrscheinlich schon weh. Die sogenannte Otitis externa ist eine häufige Erkrankung bei Hunden (und auch bei Katzen), die auf jeden Fall frühzeitig und fachmännisch behandelt werden muss. Es scheint auch so zu sein, dass Ohrentzündungen besonders häufig in den späten Sommer- und frühen Herbstmonaten auftreten.

Hunde haben im Gegensatz zu Menschen einen sehr langen, L-förmigen Gehörgang. Ohrenschmalz kann sich tief im Gehörgang ablagern und bildet dort einen idealen Nährboden für Infektionserreger. Die Ohren dann mit einem Wattestäbchen zu reinigen, ist aber keine gute Idee. Bei Verdacht auf eine Entzündung sollte auf jeden Fall der Tierarzt aufgesucht werden. Nur der kann mit entsprechenden Geräten ins Ohr hineinschauen, Abstriche untersuchen und im Gespräch mit dem Tierhalter auf Ursachenforschung gehen.

Eine Ohrentzündung kann nämlich viele Gründe haben. Bei einer Otitis externa sind lediglich der äußere Gehörgang und manchmal die Ohrmuschel betroffen. Entzündungsauslöser sind meist Parasiten und/oder Fremdkörper wie Schmutz oder Grannen. Darüber hinaus kann die Otitis ein sichtbares Zeichen für andere Erkrankungen sein. Bei Allergien ist sie sogar manchmal der einzige klinische Hinweis. Gefährlich sind auch Sekundärinfektionen durch Bakterien oder Hefepilze. Unbehandelte Ohrentzündungen können schlimmstenfalls das gesamte Ohr irreparabel in Mitleidenschaft ziehen.

Bestimmte Rassen sind je nach Ohrform oder Verhaltensvorlieben stärker betroffen als andere. Enge Gehörgänge haben beispielsweise Spaniel, französische Bulldoggen, Mops oder Pudel. Der Labrador Retriever liebt das Wasser. Das macht auch ihn anfällig, denn viel Feuchtigkeit bildet einen guten Nährboden für Bakterien. Für alle Hunde aber gilt: Die regelmäßige Ohrpflege mit speziellen Ohrreinigern tut nicht weh und beugt unangenehmen und schmerzhaften Entzündungen vor.

Weitere Informationen zum Thema "Ohrenentzündungen" finden Sie hier: https://ots.de/UE31pQ

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Bericht vom: 31.07.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Selbst Zierfische leiden unter der Sommerhitze: Welche Extra-Pflege Aquarien und Gartenteiche jetzt brauchen

Wiesbaden (ots) - Angesichts der anhaltend hohen Temperaturen macht der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe ZZF darauf aufmerksam, dass Zierfische bei großer Sommerhitze eine besondere Pflege brauchen

Fische sind wechselwarme Tiere; sobald sie außerhalb ihrer gewohnten Temperatur gehalten werden, leiden sie an Kreislaufproblemen. "Wenn sich Aquariumwasser bis auf über 30 Grad erhitzt, geraten selbst tropische Zierfische und Pflanzen in Lebensgefahr. Betroffen sind vor allem Arten, die in ihrem natürlichen Lebensraum keine großen Temperaturschwankungen ertragen müssen", erklärt Bernd Silbermann, Aquaristik-Experte und Vorstandsmitglied im Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF).

Welche Arten jetzt besondere Pflege benötigen, hängt vom jeweiligen Organismus der Tiere ab: "Labyrinthfische beispielsweise sind auch in der Natur Temperaturen von über 30 Grad ausgesetzt und fühlen sich daher auch bei Sommerhitze wohl. Für Korallen im Meerwasser-Aquarium dagegen werden Temperaturen über 28 Grad kritisch. Wenn Aquarianer unsicher sind, welche Temperaturschwankungen ihre Fische tolerieren, sollten sie sich von ihrem Aquaristikhändler beraten lassen", rät Fisch-Experte Bernd Silbermann.

In kleinen Aquarien wirke sich eine hohe Raumtemperatur besonders schnell negativ aus. Die meisten Aquarien stünden zwar nicht in direkter Sonneneinstrahlung, aber Leuchten, Filter und andere Geräte heizten die Temperatur zusätzlich auf. Außerdem wird im warmen Wasser weniger Sauerstoff gelöst ist als in kaltem, so dass es zu einem Sauerstoffmangel kommen kann und die Tiere an Atemnot leiden.

Aquariumwasser kühlen

Das Aquariumwasser lässt sich durch einfache Pflegemaßnahmen herunterkühlen: Zunächst sollten alle Abdeckungen geöffnet werden, damit Wärme entweichen kann. Heizer und Leuchten könnten zeitweise abgeschaltet werden. Sowohl Tier als auch Mensch profitieren, wenn zusätzlich die Raumtemperatur über geschicktes Lüften oder mit Hilfe von Ventilatoren oder einer Klimaanlage gesenkt wird. Auch mit einem täglichen Teilwasserwechsel mit kühlem Wasser können Aquarianer die Temperatur unter 30 Grad halten. Bernd Silbermann empfiehlt für kleinere Aquarien, zusätzlich Eiswürfel oder Kühlakkus ins Aquarium zu hängen - sicherheitshalber in einem Plastikbeutel. Im Fachhandel gibt es professionelle Kühlaggregate sowie Ventilatoren, mit deren Hilfe Verdunstungskälte erzeugt wird.

Ab über 30 Grad im Schatten können auch Fische im Gartenteich unter der Hitze leiden. Hilfe ist dringend nötig, wenn die Fische nach Luft schnappen oder der Teich immer grüner wird. In Gartenteichen lässt sich der Sauerstoffgehalt mit Belüftern, Springbrunnen und mit Oxydatoren erhöhen. Außerdem sollte jeden Tag kühles Wasser nachgefüllt werden.

Weitere Tipps zur Zierfischhaltung: https://my-fish.org

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Bericht vom: 13.07.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Niemals den Hund im Auto lassen - Tiere leiden oft unter der großen Hitze - Ein Hitzschlag kann lebensbedrohlich werden

Die Innentemperatur im Auto steigt an heißen Tagen sehr schnell an. Deshalb sollte man Hund oder Katze niemals - auch nicht wenige Minuten - im Auto zurücklassen.

Niemals den Hund im Auto lassen - Tiere leiden oft unter der großen Hitze - Ein Hitzschlag kann lebensbedrohlich werden

Bonn (ots) - Hochsommer, 30 Grad im Schatten und schnell noch mit dem Auto ein paar Erledigungen machen. Die Klimaanlage arbeitet gut. Weil nur wenige Einkäufe auf dem Programm stehen, bleibt der Hund im wohltemperierten, vermeintlich sicheren, Auto zurück. Immer wieder vergessen Hundehalter, dass sie damit ihren vierbeinigen Liebling ungewollt in akute Lebensgefahr bringen. Extreme Temperaturen führen beim Hund sehr schnell zu einem Hitzschlag. Es drohen Erbrechen, Atemnot und Kreislaufversagen. Erste Anzeichen sind vermehrtes Hecheln, Unruhe oder auch Apathie. Von einem Hitzschlag spricht man, wenn eine Körpertemperatur von über 40 Grad erreicht ist. Man darf diese Gefahr einfach nicht unterschätzen: Bei einer Außentemperatur von 30 Grad heizt sich das Auto innerhalb einer halben Stunde auf 46 Grad Celsius auf, nach 60 Minuten sind es schon zehn Grad mehr. Dagegen hilft auch kein Parken im Schatten oder leicht geöffnete Fenster.

Der Hund hat nur eine einzige Möglichkeit sich abzukühlen: Er hechelt. Im überhitzten Auto erhöht sich dadurch die Feuchtigkeit. Die Kühlung über das Hecheln ist nicht mehr möglich und die körpereigene "Klimaanlage" versagt. Im Falle eines Falles ist Eile geboten, denn solch extreme Bedingungen sind lebensgefährlich. Die Körpertemperatur muss sofort, aber nicht zu abrupt gesenkt werden, damit es nicht zum Schock kommt. Die beste Erste-Hilfe-Maßnahme ist es, das Tier im Schatten zu lagern und es mit feuchten Tüchern abzukühlen. Sollte das Tier noch in der Lage sein zu trinken, kann man ihm kleine Portionen kaltes Wasser einflößen. Der anschließende Weg zum Tierarzt ist wichtig, da dieser mit kreislaufstabilisierenden Mitteln und weiteren Maßnahmen unterstützen kann.

Auch im häuslichen Bereich sollte man Tiere vor zu großer Hitze schützen. Hunde und Katzen können sich eigenständig ein schattiges Plätzchen suchen, für andere Tiere wie Kaninchen oder Meerschweinchen muss der Tierhalter dafür sorgen. Etwa, indem man den Stall vor direkter Sonneneinstrahlung oder mit feuchten Tüchern vor zu hohen Temperaturen schützt. Allen Tieren sollte in den heißen Phasen des Jahres viel frisches Wasser zur Verfügung stehen.

Weniger dramatisch endet ein Sonnenbrand. Unangenehm ist er allemal. Kurzhaarige Hunde mit hellem Fell, wie beispielsweise Dalmatiner oder Boxer, sind besonders gefährdet. Auch weiße Katzen sind empfindlich. Schicken Sie Ihren Liebling bei allzu viel Sonne also lieber in den Schatten und vermeiden Sie Spaziergänge in der größten Mittagshitze. Eine durch Sonnenbrand lädierte Haut neigt zu Entzündungen, die dann unbedingt vom Tierarzt behandelt werden müssen.

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Bericht vom: 14.06.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Wohin mit dem Heimtier im Urlaub?

Wiesbaden (ots) - Für Tierhalter ist es vor der gerade beginnenden Urlaubszeit oftmals eine schwere Entscheidung: Nehme ich mein Tier mit in die Ferien, oder lasse ich es betreuen? Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) gibt hilfreiche Tipps für diejenigen, die ohne ihr Tier in die Ferien fahren.

Reisende, die ihren Hund oder Katze nicht mitnehmen können, sollten sich frühzeitig erkundigen, ob Freunde oder Nachbarn das Tier versorgen können. "Unabhängig davon, ob es sich um einen privaten Kontakt oder einen professionellen Tiersitter handelt: Die Beteiligten sollten immer eine schriftliche Vereinbarung über die Inhalte und den Ablauf der Betreuung anfertigen, um mögliche Missverständnisse oder Streitigkeiten zu vermeiden", rät ZZF-Präsident Norbert Holthenrich.

Alternativ bietet sich auch eine Tierpension an. Doch wie findet man die richtige? "Tierhalter können sich beispielsweise beim örtlichen Tierschutzverein, ihrem Tierarzt oder anderen Tierhaltern eine Pension empfehlen lassen", so Holthenrich. "Am besten besuchen sie diese dann im Vorfeld und lassen sich dabei auch den verpflichtenden Sachkundenachweis nach Paragraf 11 des Tierschutzgesetzes zeigen. Er ist ein erster Hinweis auf die Seriosität der Unterkunft." Auch bei Tierpensionen gilt: unbedingt eine schriftliche Vereinbarung für die Betreuung erstellen!

Halter von Kleinsäugern können sich neben Tiersitting-Angeboten auch im Zoofachhandel nach einer Pflegestelle erkundigen. Viele Fachgeschäfte bieten eine Urlaubsbetreuung der Tiere an. Zu beachten ist: Zoofachmärkte benötigen für die Aufnahme von Pflegetieren eine amtstierärztliche Genehmigung nach §11 TschG.

Aquarien können heute über das eigene Smartphone überwacht werden. Auch eine automatische Fütterung ist möglich. Allerdings empfiehlt der ZZF ab einer Woche Abwesenheit, dass ein Zoofachhändler oder hilfsbereite Nachbarn regelmäßig die Gesundheit der Fische, Wasserstand und -temperatur sowie die Filterfunktion vor Ort überprüfen.

Wenn Tierhalter ihre Tiere aussetzen, in der Wohnung zurücklassen und dann in den Urlaub fahren, machen sie sich damit nicht nur strafbar, sondern nehmen auch billigend den möglichen Tod des Tieres in Kauf. "Es gibt in unserem Land so viele Möglichkeiten für eine Urlaubsbetreuung, dass niemand sein Tier aussetzen muss", zeigt sich Holthenrich darüber verständnislos und appelliert an alle Tierhalter: "Nutzen Sie die vielfältigen Betreuungsangebote für Ihr tierisches Familienmitglied, und setzen Sie nicht sein Leben aufs Spiel."

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Bericht vom: 24.05.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Wenn die Nieren nicht mehr

Bei Tieren mit CNE ist die ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit besonders wichtig. Daher sollte man ihnen an mehreren Stellen im Haushalt Trinknäpfe mit frischem Wasser anbieten.

Wenn die Nieren nicht mehr "mitspielen" - An der chronischen Nierenerkrankung (CNE) leiden vor allem ältere Hunde und Katzen

Bonn (ots) - Schwere Erkrankungen kommen nicht immer mit eindeutigen Symptomen daher. Manche verlaufen zunächst unauffällig und schreiten langsam, aber kontinuierlich fort. Sie werden dann häufig nicht erkannt oder falsch zugeordnet. Besonders problematisch ist dies bei älteren Tieren. Wer hat es nicht schon einmal selber gesagt: "Unser Liebling wird eben alt."

Die chronische Nierenerkrankung bei Hund und Katze (CNE) - auch unter der Bezeichnung chronische Niereninsuffizienz (CNI) bekannt, ist solch eine schleichend auftretende und vom Tierhalter oftmals unterschätzte Krankheit. Woran kann man sie erkennen? Betroffene Tiere trinken mehr als üblich, setzen mehr Harn ab oder verlieren ihren Appetit. Sie leiden unter Übelkeit, nehmen ab und sind häufig müde. Das Fell wird stumpf. Diese Veränderungen treten jedoch nicht zwingend bei allen erkrankten Tieren und auch nicht immer gleichzeitig auf. Das erklärt, warum beim Halter nicht sofort alle Alarmglocken läuten - mit fatalem Ausgang. Denn die sichtbaren Symptome zeigen sich erst, wenn die Krankheit schon weit fortgeschritten ist.

Nierenerkrankungen kommen bei Hunden und Katzen häufig vor, vor allem ältere Tiere sind betroffen. Man schätzt, dass bis zu 20 Prozent aller Katzen, die älter als sieben Jahre sind, an CNE erkrankt sind, bei Katzen über fünfzehn Jahren steigt die Häufigkeit sogar auf ein Drittel. Aber auch rund sechs Prozent aller Hunde leiden an einer CNE. Sie ist die häufigste Todesursache bei Hunden und Katzen im Seniorenalter.

Diese Nierenerkrankung ist nicht heilbar. Bei einer Diagnose stehen aber eine Reihe von Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, die die Krankheit verzögern und abmildern können. Das macht Vorsorgeuntersuchungen beim älteren Tier so extrem wichtig. Dazu sollte auch eine Blutuntersuchung gehören, über die man CNE inzwischen diagnostizieren kann. Je früher die Krankheit erkannt wird, desto besser die Möglichkeiten, das Tier zu unterstützen. Die Behandlung der CNE ist immer eine Langzeittherapie. Hierbei kommt es darauf an, die verschiedenen Aspekte der Erkrankung zu bekämpfen und an mehreren Punkten anzusetzen. Der Fütterung kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Der Tierarzt kann hier beraten und spezielle Nierendiäten empfehlen, mit denen sich der Verlauf der Krankheit deutlich verlangsamen lässt. Begleiterkrankungen wie beispielsweise Bluthochdruck, Erbrechen oder Anämie können zusätzlich durch entsprechende Medikamente gemildert werden. Hunde- und Katzenhalter sollten auch ein besonderes Augenmerk darauf haben, den Patienten stets ausreichend frisches Trinkwasser an möglichst vielen Stellen im Haushalt bereitzustellen.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://ots.de/BBTF3P

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Bericht vom: 18.05.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Am 23. Mai ist Weltschildkröten-Tag: Der ZZF gibt Tipps zur richtigen Haltung von Europäischen Landschildkröten im Freien

Wiesbaden (ots) - Sie sind die beliebtesten Terrarientiere in Deutschland: die Europäischen Landschildkröten. Jeder dritte Terrarianer teilt sein Leben mit den gepanzerten Vegetariern. Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) erklärt zum Start in die warme Jahreszeit, was Halter beim Einrichten eines Freigeheges im Garten beachten sollten:

1. Gehege richtig platzieren

Für den richtigen Standort einer Freilandanlage gilt: Je windgeschützter und sonniger der Platz ist, umso besser ist dies für das Wohlbefinden der wärmebedürftigen Tiere. Dabei ist die Morgensonne für die Aufwärmphase am wichtigsten. "Baut man das Gehege beispielsweise an der Südfassade eines Gebäudes, dient die Strahlungswärme der besonnten Fassade als gute Heizung für die gesamte Anlage", weiß Detlef Brenner, Bereichsleiter Zoo bei Pflanzen-Kölle. Das ZZF-Mitglied empfiehlt, die Tiere erst dann in eine Freilandanlage zu setzen, wenn die Temperaturen konstant über 15 Grad liegen.

Die Anlage kann nie zu groß sein. Die Anzahl der gehaltenen Tiere und die erreichbare Endgröße der jeweiligen Art oder Unterart sind dabei zu berücksichtigen.

2. Fachmännisch sichern und einrichten

Die Umrandung des Freilandgeheges muss etwa 40 Zentimeter hoch und rund 25 Zentimeter tief im Erdreich verankert sein, damit kletter- und buddelfreudige Tiere nicht ausbrechen können. Als Zaunmaterial eignen sich Betonplatten oder Holzpalisaden. "Drahtgitter oder -geflechtzäune sind ungeeignet, da sich die Tiere beim Entlangwandern am Drahtgitter zwischen den Zehen verletzen", gibt Brenner zu bedenken. Die Ecken decken Halter am besten mit einem Dreieckbrett ab. Zusätzlich sollte die Anlage oben mit Maschendraht abgesichert sein, damit große beispielsweise Vögel oder Ratten keine leichte Beute haben.

Ein Teil des Bodengrundes sollte aus Walderde oder Rindenhumus bestehen, in die sich die Tiere gut eingraben können. "Kleine Hügel mit Sand- und Kiesflächen erwärmen sich leicht und werden von den Europäischen Landschildkröten gerne für ein Sonnenbad genutzt", rät Brenner. Wurzeln oder große Steine können auch hineingelegt werden. Zur Bepflanzung eignen sich Futterpflanzen wie Löwenzahn oder Wilderdbeeren. Auch Gewürzkräuter wie Sauerampfer oder Rosmarin werden von den Panzertieren gerne gefressen. Buschige Pflanzen wie Zwergföhren oder Koniferen, mit deren Hilfe schattige Plätze für die Tiere entstehen, dürfen nicht fehlen. Als Eiablageplatz sollten die Halter einen aus Humus bestehenden, in südwestlicher Richtung abfallenden Hügel anlegen. Für den Rückzug bei schlechtem Wetter sollte das Gehege über ein mit Stroh gefülltes, gut belüftetes Häuschen verfügen.

3. Artgerecht füttern

Landschildkröten sind Vegetarier, die sich in der Natur fast ausschließlich von Wildkräutern ernähren. Darauf ist ihr Verdauungssystem eingestellt. Neben Grünfutter wie Löwenzahn oder Klee benötigen die Tiere auch Pellets oder Heu. Früchte hingegen sollten als Leckerbissen maximal einmal pro Woche angeboten werden. Zu empfehlen ist auch Sepiaschale als Kalklieferant und zur Abnutzung der Hornschneiden. Eine Wasserschale oder ein kleines, flaches Badebassin eignen sich als Wasserspender.

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Bericht vom: 08.05.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Zecken suchen jetzt die erste Blutmahlzeit - Von März bis Oktober haben die kleinen Blutsauger Hochsaison. Sie führen gefährliche Krankheiten mit im Gepäck

Hungrige Zecken machen sich jetzt nach einem langen Winter auf die Jagd nach ihrer ersten Blutmahlzeit. Beliebte Wirtstiere sind Hunde und Katzen.

Zecken suchen jetzt die erste Blutmahlzeit - Von März bis Oktober haben die kleinen Blutsauger Hochsaison. Sie führen gefährliche Krankheiten mit im Gepäck

Bonn (ots) - Eine Temperatur von sieben Grad Celsius empfinden wir nicht gerade als kuschelig warm. Für Zecken aber beginnen hier schon ideale Bedingungen. Dann erwachen die Lebensgeister der unangenehmen Spinnentiere und sie machen sich nach einem langen Winter auf die Jagd nach ihrer ersten Blutmahlzeit. Beliebte Wirtstiere sind Hunde und Katzen. In der Regel ist der direkte Schaden nach einem Zeckenstich durch einen Blutverlust gering einzuschätzen. Zecken können jedoch schwere Krankheiten auf Mensch und Tier übertragen. Eine sehr bekannte ist die Borreliose. Die Erreger breiten sich nach dem Zeckenstich im Körper des Tieres aus und können Organe, Gelenke und das Nervensystem befallen. Eine Impfung für den Hund gegen die Borreliose ist möglich.

Die Babesiose, umgangssprachlich bisweilen auch als "Hundemalaria" bezeichnet, ist eine potentiell lebensgefährliche Erkrankung, bei der die roten Blutkörperchen durch Einzeller befallen und zerstört werden. Der Verlauf ist häufig akut, mögliche Symptome sind hohes Fieber, starker Durst, Appetitlosigkeit, Mattigkeit und schneller Konditions- und Gewichtsverlust. Später kommt es zu Blutarmut und möglicherweise Gelbsucht. Die Haut, Schleimhäute und das zentrale Nervensystem können betroffen sein. Auch Bewegungsstörungen sowie epileptische Anfälle sind möglich. Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) kommt beim Hund zwar nur sehr selten vor, kann jedoch fatale Folgen haben. Beim Menschen ist sie eine gefürchtete Krankheit.

Von den zahlreichen Zeckenarten sind es in unseren Breiten vor allem zwei, die für Hunde- und Katzenhalter eine Rolle spielen: der Gemeine Holzbock und die Auwaldzecke. Die Braune Hundezecke ist im Mittelmeerraum beheimatet und kommt als Freilandzecke in unseren Breiten nicht vor. Nach jedem Spaziergang sollte man auf Zeckensuche beim Tier gehen. Die Zecken können sich überall aufhalten, besonders betroffen sind jedoch wenig behaarte Körperpartien mit dünner Haut an Kopf, Ohren, Achseln und Innenschenkeln. Wird ein Tier von einer Zecke gestochen, sollte man die Stelle genau beobachten. Rötet sich die Einstichstelle, wird heiß oder schwillt an, ist der Besuch beim Tierarzt ratsam. Ob eine Erregerübertragung durch den Stich erfolgt ist oder nicht, kann jedoch nicht auf diese Weise ausgeschlossen werden.

Zecken sollten zudem nur mit geeigneten Instrumenten wie beispielsweise Zeckenzangen nahe am Kopfbereich gefasst und unter konstantem Zug vorsichtig entfernt werden. So verhindert man, dass die Zecke am Hinterleib gequetscht wird und dadurch Krankheitserreger in den Stichkanal gedrückt werden. Öl, Alkohol, Klebstoff oder Äther sollten nicht zum Einsatz kommen. Frühe Entwicklungsstadien wie Larven und Nymphen sind allerdings mit bloßem Auge kaum zu erkennen, doch auch diese stechen schon zu, da sie für jeden Entwicklungsschritt eine Blutmahlzeit benötigen.

Sicherer ist es, sein Tier über die gesamte Zeckensaison mit einem dafür zugelassenen Tierarzneimittel vorbeugend vor Zecken zu schützen. Inzwischen steht eine Vielzahl von Präparaten in den unterschiedlichsten Darreichungsformen zur Verfügung. Gemeinsam mit dem Tierarzt lässt sich das geeignete Mittel für jedes Tier finden. Egal, für welche Maßnahme man sich entscheidet, auf die Anwendungsvorgaben der Hersteller ist genau zu achten. Nur dann entfaltet sich der optimale Schutz gegen den lästigen Zeckenbefall. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier: https://ots.de/7X0P7P

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Bericht vom: 25.04.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Mit der Allergie leben - Wenn Hund und Katze unter einer Futtermittelallergie leiden, hilft nur eine strikte Diät

Futtermittelallergien können einen starken Juckreiz verursachen. Besonders betroffen sind empfindliche Hautpartien wie beispielsweise an den Pfoten.

Mit der Allergie leben - Wenn Hund und Katze unter einer Futtermittelallergie leiden, hilft nur eine strikte Diät

Bonn (ots) - Bei Hunden und Katzen sind Allergien keine Seltenheit. Genauso vielfältig wie die Symptome sind die Ursachen für allergische Reaktionen. Das macht die Diagnose schwierig. Im schlimmsten Fall steckt eine entzündliche Hauterkrankung, die atopische Dermatitis, dahinter. Auch Flohspeichel kann Allergien hervorrufen, andere Hunde reagieren empfindlich auf Umwelteinflüsse aller Art. An dritter Stelle steht bei Hunden die Futtermittelallergie, bei Katzen ist sie sogar die zweithäufigste Allergie.

Futtermittelallergien beeinträchtigen den Magen-Darm-Trakt der Tiere. Sie leiden unter Appetitlosigkeit, Durchfällen oder Erbrechen, nehmen ab, werden möglicherweise reizbar oder auch hyperaktiv. Starker Juckreiz mit Hautentzündungen sind weitere typische Symptome. Heilbar ist eine Futtermittelallergie nicht, das Krankheitsbild lässt sich jedoch kontrollieren. Hilfreich ist ein Ernährungstagebuch, in dem der Tierhalter akribisch festhält, was alles im Futternapf landet. In der Regel wird der Tierarzt dann eine Eliminationsdiät vorschlagen. Sie ist nach wie vor das Mittel der Wahl. Hierbei ersetzt der Hundehalter die gewohnte Ration durch ein Futter, mit dem der Hund zuvor noch nie in Berührung gekommen ist. Exotische Fleischsorten wie Straußenfleisch liefern dann die Proteine, Süßkartoffeln sind beispielsweise geeignet, den Kohlenhydratbedarf zu decken. Diese Fütterungsphase dauert in der Regel mehrere Wochen. Anderes Futter, auch Leckerlis oder die kleine Belohnung vom Tisch der Familie außer der Reihe, sind strikt verboten. Das erfordert bei Hund, Katze und Herrchen eine eiserne Disziplin.

Viele Tierhalter entscheiden sich, eine erfolgreich verlaufende Eliminationsdiät ein Hunde- oder Katzenleben lang weiterzuführen. Andere möchten mehr über die auslösenden Allergene erfahren. Dabei hilft die sogenannte Provokationsprobe, bei der einzelne Bestandteile des früheren Futters sukzessive ergänzt werden. Kehren die Symptome zurück, hat man Gewissheit, welcher Futterbestandteil die Allergie hervorgerufen hat. Begleitend zur Futterumstellung kann der Tierarzt Medikamente verschreiben, die den Juckreiz unterdrücken oder andere krankhafte Symptome mildern.

Weitere Informationen zum Thema Allergien finden Sie hier: https://ots.de/5WaJ05

und hier: https://ots.de/1hXyJI

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Bericht vom: 23.04.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

NABU: Das Schwalbenjahr beginnt- Hilfe für die gefährdeten Glücksboten

Das Jahr der Schwalben. Hilfe für die gefährdeten Glücksboten.

NABU: Das Schwalbenjahr beginnt- Hilfe für die gefährdeten Glücksboten

Berlin (ots) - Pünktlich zum Frühlingsbeginn kommen die Schwalben zurück nach Deutschland. Die beiden häufigsten Arten sind bei uns die Rauch- und die Mehlschwalbe. Doch auch sie werden von Jahr zu Jahr immer weniger.

"Während Hausbesitzer aus Angst vor Verschmutzung die Nester der Mehlschwalben entfernen, verschließen besorgte Bauern den Rauchschwalben ihre Ställe, um vermeintlichen Hygieneanforderungen gerecht zu werden. Dabei gefährden die kühnen Flugakrobaten unsere Gesundheit mitnichten, sind aber auf dem Land auf genau solche Brutplätze angewiesen", sagt NABU-Vogelschutzexperte Eric Neuling.

Obwohl es den Schwalben immer schwerer gemacht wird, geeignete Quartiere zu finden, gelten sie als Sympathievögel. Viele Menschen tragen sie als Tattoo auf der Haut oder benennen Motorräder nach ihnen. Früher galten Schwalben als Boten des Glücks, die das Haus vor Feuer und Blitz sowie das Vieh im Stall vor Krankheiten bewahrten. Noch heute gilt die erste aus dem afrikanischen Winterexil zurückgekehrte Schwalbe bei vielen als Anzeichen dafür, dass die Freibadsaison nicht mehr weit ist, und tief fliegende Schwalben warnen angeblich rechtzeitig vor drohendem Regen.

Die Vögel fühlen sich in einer von Menschen geprägten Umgebung grundsätzlich wohl. Die Mehlschwalbe mit ihrem leuchtend weißen Bürzel und Bauch sowie dem tief gekerbten Schwanz nutzt vor allem rau verputzte Hauswände unter geschützten Dachvorsprüngen zum Bau ihres Nestes. Sie brütet gerne in großen Kolonien. Das bringt jedoch Kot und Reste von Nistmaterial an Fassaden und auf dem Boden mit sich. "Viele Nester werden daher mutwillig zerstört, dabei würde ein einfaches, einen halben Meter unterhalb der Nester angebrachtes Brett oder eine gelegentliche Säuberung bereits wirksam Abhilfe schaffen", so Neuling.

Rauchschwalben, die über ihre braunrote Färbung von Kehle und Stirn gut erkennbar sind, bevorzugen Balken oder Mauervorsprünge in Ställen, Scheunen oder Carports. Leider bleiben die notwendigen Einflugluken nach Renovierungen zunehmend verschlossen oder sind bei Neubauten gar nicht erst vorhanden. "Viele Lager und Ställe müssten zumindest in der warmen Jahreshälfte nicht komplett verschlossen sein. Eine Einflugluke reicht Rauchschwalben bereits", so Neuling.

Gebäude mit vorhandenen und erhaltenen Nistplätzen für Schwalben werden vom NABU als "Schwalbenfreundliches Haus" mit einer Plakette ausgezeichnet. Alle Infos zur NABU-Aktion "Schwalbenfreundliches Haus" unter: www.NABU.de/schwalben

Der NABU zeigt mit einer kostenfrei nutzbaren Grafik auf www.NABU.de/schwalbenjahr, wie das Jahr der Schwalben aussieht. Die Grafik und Pressebilder gibt es unter: www.NABU.de/pressebilder_schwalben

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Bericht vom: 18.04.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Nachwuchs gesichtet: Wildkätzchen im Wald lassen

Junge Wildkätzchen im Wald

Nachwuchs gesichtet: Wildkätzchen im Wald lassen

Berlin (ots) - In den kommenden Monaten wird es in Deutschlands Wäldern vermehrt zur Sichtung junger Wildkatzen kommen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert Spaziergänger und Wanderer auf, die Jungtiere nicht anzufassen oder gar mitzunehmen, auch wenn sie scheinbar allein und mutterlos angetroffen werden.

"Immer wieder sammeln besorgte Tierfreunde in dieser Jahreszeit junge Wildkätzchen auf, bringen sie zu Tierärzten, Schutzstationen oder behalten sie einfach zu Hause. Davon raten wir dringend ab. Das Muttertier ist in der Regel nicht weit weg, gerade kurz auf Mäusejagd oder versteckt sich in unmittelbarer Nähe", erläutert Friederike Scholz, Wildtierexpertin des BUND. Zudem sei das Immunsystem der Wildkatze und insbesondere der Jungtiere nicht gegen Infektionen mit Hauskatzenkrankheiten gewappnet. Scholz rät: "Die Jungtiere sollten wenn überhaupt nur kurz aus größerer Entfernung beobachtet werden. Die Haltung von Wildkatzen in Privathaushalten ist darüber hinaus verboten. Die Tiere landen dann bestenfalls in Schutzstationen. Auswilderungen zurück in die freie Natur klappen leider nicht immer. Daher gilt: bitte nicht anfassen oder stören." Wenn Spaziergänger aber Zweifel haben, ist es sinnvoll, den BUND zu kontaktieren, und die Stelle, an der die Kätzchen gesichtet wurden, mitzuteilen. "Unsere Kolleginnen und Kollegen kümmern sich dann darum", so Scholz.

Häufig werden die grau-getigerten Wildkätzchen für Nachwuchs verwilderter Hauskatzen gehalten. "Insbesondere junge Wildkatzen sehen Hauskatzen zum Verwechseln ähnlich", erläutert die Wildtierexpertin. "Wenn sie älter werden, verblasst die Fellzeichnung und sie sind durch ihren kräftigen Körperbau und den buschigen Schwanz mit stumpfer, schwarzer Spitze als Wildkatze besser zu erkennen."

Die Wildkatze ist Tier des Jahres 2018. Für die Aufzucht ihres Nachwuchses benötigen die scheuen Jäger Baumhöhlen, Totholz, umgeworfene Wurzelteller und dichtes Gestrüpp als Versteck für ihre Jungen. Das Sturmtief Friederike hatte Mitte Januar unzählige Bäume entwurzelt und damit vielerorts ideale natürliche Wurf- und Ruheplätze für die Wildkatze geschaffen. Fehlen diese, nutzen Wildkatzenmütter immer wieder auch Holzstapel, sogenannte Holzpolter. "Wenn Holzpolter oder vom Sturm geschaffene Verstecke in der Aufzuchtzeit der Wildkätzchen abgeräumt werden, können junge Wildkatzen leicht umkommen", sagt Scholz. "Wir fordern deswegen Förster und Waldbesitzer auf, die Chance für strukturreichere Wälder zu nutzen und den Windwurf der Winterstürme - wo immer möglich - in den Wäldern zu belassen. Bei der regulären Holzernte sollten die Polter am besten erst im September beräumt oder das gewonnene Holz sofort und ohne Zwischenlagerung im Wald abtransportiert werden, um das Risiko für die gefährdete Wildkatze zu verringern."

Erfreut zeigte sich die BUND-Wildtierexpertin über die gestiegene Anzahl von Wildkatzen, war die scheue Wildkatze doch einst fast ausgerottet. "Die größte Bedrohung für die Wildkatze ist und bleibt die Zerschneidung und Verarmung ihres Lebensraums durch Ackerflächen, Straßen und Siedlungen", führt Scholz weiter aus. Damit die isolierten Populationen und viele andere gefährdete Tiere eine Überlebenschance haben, ist ein Netzwerk aus miteinander verbundenen Wäldern notwendig.

Weitere Informationen:

Die Wildkatze ist vor allem in Mittel- und Südwestdeutschland beheimatet, vermehrte Meldungen gibt es aber etwa auch aus Bayern oder Sachsen. Eine druckfähige Karte zur Verbreitung der Wildkatze in Deutschland finden Sie unter https://www.bund.net/wildkatzenfotos

Die Forderungen des BUND zum Biotopverbund finden Sie hier: https://ots.de/LjoIr9

Wer Wildkatzenjunge gesehen hat, kann dies dem "Rettungsnetz Wildkatze" des BUND melden: www.bund.net/wildkatzenkontakt

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Bericht vom: 27.03.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Auch ein Tierfreund soll nicht auf den Hund kommen - Was ist bei der Anschaffung eines Hundes zu beachten? - Mit der Hundehalterhaftpflicht auf der sicheren Seite

Hamburg (ots) - Ein neues Familienmitglied ist frisch bei Ihnen eingezogen und wird sich in Windeseile einen festen Platz in Ihrem Herzen sichern. Bei aller Begeisterung für den vierbeinigen Freund gibt es aber auch eine Reihe von Dingen, die beachtet werden müssen. Dazu gehören beispielsweise die Meldung bei der Gemeinde, der Impfschutz und Versicherungen. Um nicht den Überblick über alle nötigen Schritte und Vorschriften zu verlieren, legt man sich am besten einen "Hunde-Ordner" an. Was dort alles hineingehört und was Sie keinesfalls vergessen dürfen, haben wir für Sie zusammengetragen.

Hundesteuer und Anmeldung bei der Gemeinde

Wenn Sie nicht gerade einen ausgebildeten Blindenhund besitzen, müssen Sie - bis auf wenige Ausnahmen - Hundesteuer zahlen. Für gewöhnlich gewähren die meisten Gemeinden eine Anmeldefrist von ein bis zwei Wochen. Sie müssen also Ihren Hund nicht gleich am Tag seines Einzugs anmelden; mittlerweile können Sie Ihren Hund auch online oder telefonisch anmelden. Im Anschluss erhalten Sie die Steuermarke für die folgenden drei Jahre und die Rechnung für die ersten 12 Monate.

Versicherungen - Was brauchen Sie wirklich?

Die rechtlichen Bestimmungen zur Haltung von Hunden ist Sache der Länder. Jedes Bundesland hat hier seine eigenen Vorschriften. So müssen Hundehalter in Niedersachsen beispielsweise einen theoretischen und praktischen Sachkundenachweis absolvieren (Ausnahme: mehrjährige Hundehaltung vor 2003) und außerdem ihren Hund kostenpflichtig im zentralen Hunderegister melden. Der Hund muss zudem haftpflichtversichert und mit einem Transponder gekennzeichnet sein. In anderen Bundesländern wiederum gibt es die 40/20 Regelung (40 cm Rückenhöhe oder 20 kg Körpergewicht) oder SoKa (sogenannte Kampfhunde), die eine Versicherungspflicht für das neue Familienmitglied vorschreibt. Wenn Sie also zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen einen Collie anmelden wollen, brauchen Sie einen Sachkundenachweis und eine Haftpflichtversicherung.

Aber egal, in welchem Bundesland Sie leben, eines gilt überall:

Hundehalter haften für alle Schäden, die durch den Vierbeiner verursacht werden, mit ihrem privaten Vermögen in unbegrenzter Höhe - und das auch dann, wenn sie kein eigenes Verschulden trifft. Skadi Chalkopios, Produktmanagerin der IDEAL Versicherung rät jedem Hundehalter zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung: "Mit einer Hundehalterhaftpflichtversicherung ist man auf der sicheren Seite. Denn jeder Hund, ob groß oder klein, kann gefährliche Situationen wie zum Beispiel einen Verkehrsunfall auslösen." Zumindest die finanziellen Schäden an Personen oder auch Gegenständen sind damit abgedeckt. Günstige Tarife gibt es bei der IDEAL Versicherung bereits ab 50 Euro Jahresbeitrag.

Eine Krankenversicherung für Hunde kann sinnvoll sein, wenn Ihr Hund chronische Krankheiten entwickelt. Im Normalfall ist eine solche Versicherung aber nicht nötig. Anders steht es um die OP-Kostenversicherung; sie übernimmt die Operationskosten im Falle vieler Erkrankungen und Unfälle. Die Tiermedizin vermag heute eine Menge. CT, Orthesen, Transplantationen etc. sind für die Tierkliniken heute kein Problem mehr. Die Kosten sind allerdings immens und liegen schnell im vierstelligen Bereich. Eine OP-Kostenversicherung kann sich daher lohnen.

Tierarzt und Impfungen

Mit der Wahl des Tierarztes sollten Sie sich früh befassen. Stammt Ihr Hund von einem seriösen Züchter oder aus dem Tierheim, hat er eine tierärztliche Abschlussuntersuchung hinter sich. Hier wird man Ihnen auch sagen, wann der nächste Termin zur Impfung ansteht. Haben Sie einen Hund aus Ihrem Umfeld übernommen und wirkt er gesund, lassen Sie ihn ankommen und gehen Sie dann nach ein paar Tagen zum Tierarzt. Er wird Sie beraten und die Impfungen terminieren. Halten Sie sich daran, ganz besonders, falls Sie mit Ihrem Hund verreisen wollen.

Hundeschule - braucht mein Hund das?

Eine gute Hundeschule ist viel wert. Ihr Hund knüpft dort Freundschaften und lernt, mit gleichaltrigen und schwächeren aber auch mit stärkeren Welpen auszukommen und sammelt so wichtige Erfahrungen. Sie haben die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Erfahrungen mit anderen Neu-Hundehaltern auszutauschen. Die Hundeschule erwartet und prüft den Versicherungsschutz und den Impfstatus. Meist findet die Hundeschule einmal pro Woche für etwa eine Stunde statt.

Häusliches Umfeld

Achtsamkeit ist geboten, wenn ein junger Hund Mitglied der Familie wird. Er verhält sich im Haus wie ein neugieriges Kleinkind. Rechnen Sie bei einem jungen Hund mit allem. Schaffen Sie Bücher, Pflanzen, Teppiche und wertvolle Gegenstände außer Reichweite. Das gilt auch für alles, was giftig ist, zum Beispiel Efeugewächse, Palmen oder Gummibäume.

Mit diesen Hinweisen und gesundem Menschenverstand sollten Sie bestens vorbereitet sein auf den Einzug Ihres neuen Familienmitgliedes. Ihr Vierbeiner wird es Ihnen danken.

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter https://www.ideal-versicherung.de/magazin/

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Bericht vom: 15.03.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Senioren auf Samtpfoten: ZZF gibt Tipps für den Umgang mit der alternden Katze

Wiesbaden (ots) - Viele Tierhalter merken nicht gleich, dass ihre Katze ihr Verhalten ändert, weil sie älter geworden ist. Langsam verschlechtern sich Sinne und Wahrnehmung des Vierbeiners, das Schlafbedürfnis wird größer und gesundheitliche Einschränkungen nehmen zu. Damit Katzenhalter ihre Tiere gut durch das Seniorenalter bringen, gibt der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF) Tipps für den Umgang mit Alterserscheinungen.

Gut zugänglicher Rückzugsort

Die meisten Katzen wollen mit zunehmendem Alter mehr schlafen und ruhen. Daher ist es für ihr Wohlbefinden essentiell, dass sich die Samtpfote an einen ruhigen, warmen Ort in der Wohnung zurückziehen kann, der mit einem weichen Schlafplatz ausgestattet ist. Dies kann beispielsweise ein Korb, eine Höhle oder ein Kratzbaum sein. Wichtig ist hierbei, dass die Ruhezone gut zugänglich ist. "Wenn die Katze körperlich nicht mehr fit ist, fällt ihr das Klettern oder Springen auf den Kratzbaum unter Umständen schwer", weiß Katzenexpertin und ZZF-Heimtierpflegerin Angelika Purwins. Zu den bevorzugten Plätzen können auch Aufstiegshilfen in Form von Rampen oder Leitern helfen.

Ernährung überwachen

Ältere Katzen sind häufig weniger aktiv und haben einen langsameren Stoffwechsel. Entsprechend verändern sich auch ihre Nährstoffbedürfnisse. "Ältere Katzen brauchen weniger Kalorien", erklärt Angelika Purwins. "Gleichzeitig sollte das Futter gut verdaubares, fettarmes Protein enthalten." Am besten bieten Katzenhalter ihrem Stubentiger über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten an, um den Verdauungstrakt nicht mit allzu großen Futtermengen zu belasten und kontrollieren die aufgenommene Menge an Futter und Wasser. Die Näpfe sollten für das Tier leicht erreichbar und flach sein.

Regelmäßige Gesundheitskontrollen

Ältere Katzen sollten (mindestens!) jährlich von einem Tierarzt untersucht werden, um den Gesundheitsstatus zu erhalten und Erkrankungen oder Organfunktionsstörungen rechtzeitig zu erkennen.

Eine Alterserscheinung ist das zunehmende Risiko für Erkrankungen in der Maulhöhle. Neben regelmäßigen Checks von Zähnen und Zahnfleisch beim Tierarzt ist auch die Aufmerksamkeit des Tierhalters gefragt: Sollte die Katze auf einmal feste Futterbestandteile meiden, starken Mundgeruch entwickeln, viel speicheln oder bräunlich-beige Zahnbeläge entwickeln, sollte der Halter mit seinem Tier einen Tierarzt aufsuchen, rät Angelika Purwins. Manche Katzen fressen trotz Schmerzen.

Leicht erreichbare Katzentoilette

Dem Katzensenior helfen kurze Wege zur Katzentoilette, da er seinen Harndrang eventuell nicht mehr so gut kontrollieren kann wie eine junge Katze. "Am besten stellen Katzenhalter hierfür gleich mehrere Toiletten mit niedriger Einstiegshöhe an strategisch günstigen Orten auf", empfiehlt Angelika Purwins. Das gilt auch für ältere Freigänger, die bei schlechtem Wetter plötzlich den Gang nach draußen vermeiden. Organisch bedingte Unsauberkeit kann der Tierarzt anhand von Blut- und Urinwerten feststellen.

Mehr Fellpflege nötig

Ältere Katzen können sich häufig nicht mehr so gut putzen, da die Beweglichkeit nachlässt. Tiere, die vorher nicht gekämmt wurden, sollten jetzt regelmäßig gebürstet werden, damit das empfindliche Fell nicht verfilzt. "Das gilt sowohl für Kurzhaar- als auch für Langhaarkatzen", betont die Expertin. "Ein Hunde- und Katzenfriseur hilft bei der Pflege." Die Krallen sollten ebenfalls regelmäßig kontrolliert werden. "Ich erlebe in meinem Heimtierpflegesalon immer wieder, dass ich ältere Katzen mit einzelnen, bereits eingewachsenen Krallen an den Tierarzt verweisen muss", so Angelika Purwins.

Auf verändertes Verhalten achten

Es gibt Katzen, die bis zu ihrem Tod scheinbar topfit und unbemerkt gealtert sind. Andere zeigen hingegen schon recht früh altersbedingte Veränderungen. Katzensenioren mit Freigang haben oft mit anderen Herausforderungen zu kämpfen als reine Wohnungskatzen: Einige verletzen sich leichter, weil ihnen die Kraft fehlt, sich wie früher im Revier zu behaupten. "Je aufmerksamer Halter ihr Tier beobachten, desto leichter lässt sich der Alltag der veränderten Lebensphase anpassen, und die Katze behält ihre Lebensqualität.", betont Angelika Purwins.

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Bericht vom: 09.03.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Tierisch guter Urlaub!  - Wo der Hund willkommen ist, erholen sich auch Herrchen und Frauchen

Als Besonderheit wartet im Landhotel Baumann’s Hof eine Tierphysiotherapeutin mit einer Wellnessmassage auf die Vierbeiner.

Tierisch guter Urlaub! - Wo der Hund willkommen ist, erholen sich auch Herrchen und Frauchen

(epr) Endlich Urlaub! Und die geliebte Fellnase soll natürlich mit – sie gehört schließlich zur Familie. Dabei fühlen sich Hundebesitzer dort am wohlsten, wo sie von Herzen willkommen sind und ihr Vierbeiner viel Auslauf findet. Ländliche Gebiete wie die Mittelweser Region im Städtedreieck Bremen, Hannover und Osnabrück zwischen Dümmer See und Steinhuder Meer sind dafür bestens geeignet. Ein echter Geheimtipp für Hundebesitzer, aber auch Reiter, Wanderer und Radler ist das Gebiet der Kirchdorfer Heide.

Ein Herz für Tiere Die Kirchdorfer Heide ist eine der größten zusammenhängenden Heideflächen Niedersachsens und ein Reit-, Wander- und Hundeparadies. Das umliegende Wald- und Moorgebiet im Mittelweser Land bietet zahlreiche wunderschöne und abwechslungsreiche Ausflugsmöglichkeiten, egal ob hoch zu Ross oder zu Fuß. Nur einen Katzensprung von Bremen im Norden und Hannover im Süden entfernt, ist das noch nahezu unbekannte Heidegebiet sowohl von Mitteldeutschland als auch vom Rheinland und von Westfalen aus sehr gut erreichbar. Das Landhotel Baumann’s Hof, inmitten der Kirchdorfer Heide gelegen, bietet die passende Unterkunft für alle Hundefreunde. Vor über 700 Jahren als einer der größten Bauernhöfe in der Region gegründet, ist das Landhotel mit den vielen gepflegten Fachwerkgebäuden fast ein eigenes kleines Dorf. Seit mehr als 20 Jahren bietet es als familiengeführtes Hotel mit über 45 Zimmern und Ferienwohnungen, einem Restaurant, Café, Sommerterrasse und Biergarten einen schönen Ort für Erholung und Genuss. Vor allem aber hat man hier ein Herz für Tiere. Appartements und Zimmer unterschiedlicher Größe stehen dem Freund auf vier Pfoten und seiner mitreisenden Familie als komfortable, im modernen, hellen Landhausstil gehaltene Unterkunft zur Verfügung. Der tierische Liebling erhält zudem ein kleines Begrüßungsgeschenk. Kehren Hund, Herrchen und Frauchen nach ihrem Streifzug durch Wald, Moor oder Heide erschöpft und hungrig zurück, warten im Restaurant, in dem auch die Fellnase gerne gesehen ist, regionale und saisonale Speisen zur Stärkung. Anschließend tanken Mensch – und Hund – neue Kraft bei einer Massage oder Ayurveda-Anwendung: Zwei Wellness-Experten und eine Tierphysiotherapeutin wissen, wie man müde Zwei- und Vierbeiner wieder munter macht. Mehr unter www.baumanns-hof.de.

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Bericht vom: 18.12.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Wildvögel richtig füttern - aber wann, wo und womit?

Wiesbaden (ots) - Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe rät: Sicherer Standort für Vogelhaus ist wichtig / Futterplatz regelmäßig bedienen / Fütterung mit passendem Futter für Weich- und Körnerfresser / Garten vogelfreundlich gestalten

Nicht nur der Winter stellt die einheimischen Wildvögel auf eine harte Probe: Intensive Landwirtschaft und zunehmende Bebauung führen zu Lebensraum-, Brutplatz- und Futtermangel. Vogelfreunde können die Tiere deshalb mit artgerechter Fütterung unterstützen. Wer den Vögeln zumindest über den besonders nahrungsarmen Winter hinweghelfen möchte, sollte deutlich vor dem ersten Wintereinbruch mit der Fütterung beginnen. Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) gibt Tipps für den Standort des Futterhauses und eine ausgewogene Ernährung:

Frei aufgestellte Häuschen sollten vor Katzen und anderen "Räubern" gesichert sein. Bei der Anbringung am Balkon entfällt dieses Problem. Als Ständer sind Metall- oder sehr glatt polierte Holzrohre geeignet. Es gibt im Fachhandel auch Katzenabwehrkrägen für den Ständer. Diese sind für Katzen ungefährlich, hindern sie jedoch daran, zum Futterhäuschen zu klettern. Gut geeignete Plätze zum Aufstellen sind beispielsweise Rasenflächen in der Nähe von Hecken oder Hauswänden. "Vogelfreunde sollten zudem darauf achten, die Futterhäuser nicht zu nah an Glasscheiben wie zum Beispiel Fenster von Wintergärten anzubringen, um Anflügen vorzubeugen", warnt ZZF-Vorstandsmitglied Matthias Mai.

Hygiene am Futterplatz ist unerlässlich

Der Fressplatz muss täglich gereinigt und übrig gebliebenes Futter entfernt werden, damit sich keine Krankheitserreger ausbreiten. Ob Tierfreunde besser ein Vogelhaus oder Futtersilos installieren, hängt neben dem persönlichen Geschmack auch von der Größe der Wildvögel ab. Ein Häuschen mit wenigen Ecken und Kanten hat den Vorteil, dass es gut sauber zu halten ist.

Ist das Haus vorbereitet und befüllt, kann es dennoch passieren, dass die Tiere eine Weile auf sich warten lassen. "Die Vögel müssen ihre Futterstelle kennen lernen, damit sie wissen, wo es Nahrung gibt", erklärt Matthias Mai. Wichtig ist dabei vor allem, dass die Vögel dort bis zum Ende des Winters, regelmäßig frisches Futter finden. "Tierfreunde, die einen verlässlichen Futterplatz bieten, binden die Vögel an diesen Fressplatz", betont der Experte.

Passendes Futter für Weich- und Körnerfresser

Damit sich möglichst viele verschiedene Wildvogelarten an den sprichwörtlich "gedeckten Tisch" setzen können, sollten sowohl Weich- als auch Körnerfresser passende Nahrung erhalten. Bei Weichfressern wie Zaunkönigen, Amseln oder Staren stehen tierische Kost und beispielsweise Beeren auf dem Speiseplan. Dazu gehören Insekten und beispielsweise Rosinen, aber auch Haferflocken. Körnerfresser wie Finken und Sperlinge sind mit einem kräftigen Schnabel ausgestattet und ernähren sich von Sonnenblumenkernen, Hanf und anderen Sämereien. So genannte Allesfresser (Meisen und Spechte), die sich im Winter auf Körner umstellen, stellt man mit Fett-Körner-Mischungen zufrieden.

Nach besonders kalten Nächten haben die Tiere einen erhöhten Energiebedarf, um ihre Körpertemperatur zu halten. Dann sollten Vogelfreunde ein möglichst fetthaltiges Futter anbieten. "Meisen zum Beispiel bevorzugen frei schwingende Futterquellen. Für alle Vogelarten gibt es im Zoofachhandel eine umfangreiche Futter-Auswahl", so Matthias Mai.

Winterfutter wird den Vögeln bis in den März hinein angeboten. Je nach aktueller Temperatur und Wetterlage und damit je nach Futterbedarf der Vögel kann man die tägliche Futtermenge variieren. Ab Ende März sollten Vogelfreunde die Tiere nur noch mit speziellem Sommerfutter füttern.

Garten vogelfreundlich gestalten

Das Füttern der Vögel unterstützt nicht nur die Artenvielfalt, sondern ist auch ein schönes Naturerlebnis: "Besonders Kindern wird durch das Beobachten der Tiere an den Fressplätzen das Bewusstsein für die Natur vermittelt", betont Matthias Mai. Wer in seinem Garten viele verschiedene Vögel anlocken möchte, sollte ihn nicht nur mit Futterhäusern sondern auch mit heimischen Hölzern ausstatten. Hecken mit Beeren und alte Bäume mit Astlöchern zum Nisten sind ein Paradies für Vögel.

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Bericht vom: 01.12.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Weihnachten: Kein Umtausch von Tieren

Wiesbaden (ots) - Bei vielen Kindern stehen Vierbeiner, Vögel oder ein Aquarium ganz oben auf dem Wunschzettel zu Weihnachten. Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) warnt jedoch davor, Tiere als Überraschung zu verschenken: "Heimtiere sind keine Geschenke, die bei Nicht-Gefallen einfach umgetauscht oder zurückgegeben werden können", sagt ZZF-Präsident Norbert Holthenrich. "Wer ein Heimtier halten möchte, muss sich gut über die grundlegenden Bedürfnisse des Tieres informieren. Nur wenn die ganze Familie mit dem neuen Hausgenossen einverstanden ist, kann das Tier zur Lebensfreude beitragen."

Wichtige Fragen sind, ob das gewünschte Heimtier zur eigenen Lebenssituation passt und sich mit beruflichen Verpflichtungen vereinbaren lässt. Familien sollten sich einigen, wer regelmäßig Gassi geht, die Katzentoilette, die Voliere oder das Gehege reinigt. Wo bekommt das Tier oder das Aquarium seinen Platz? Wer kann das Tier während des Urlaubs betreuen? "All diese Fragen sind am besten vor der Anschaffung zu klären, damit der Beschenkte nicht nach kurzer Zeit das Interesse verliert und das Tier im Tierheim landet", so Norbert Holthenrich.

Eine gründliche Vorbereitung hat auch ganz praktische Gründe: Angehende Aquarianer sollten sich zunächst Gedanken über die Größe und den Typ des Aquariums machen. Zur Auswahl stehen Artaquarien, Gesellschaftsaquarien, in denen verschiedene Fischarten zusammen leben, Garnelenaquarien oder ein reines Pflanzenaquarium. Das Becken muss mindestens vierzehn Tage vollständig eingerichtet und bepflanzt sein. Zu installieren und einzuschalten sind auch Filter und Heizung, tagsüber auch die Beleuchtung. Dann testet am besten ein Zoofachhändler die Wasserqualität. Erst wenn sich im Filter Bakterien gebildet haben, die Schadstoffe abbauen, dürfen die Zierfische eingesetzt werden.

Ziervögel fühlen sich schnell heimisch, wenn ihre Voliere mit Zubehör und Vogelsand, Futter sowie frischem Wasser vorbereitet ist. Auch Gehege für Kleinsäuger sollten für die Neuankömmlinge aufgebaut und mit Einstreu, Stroh, Futter und Wasser sowie einem oder mehreren Häuschen als Rückzugsmöglichkeiten eingerichtet sein.

In den ersten Tagen im neuen Heim benötigen alle Heimtiere viel Ruhe. An der Einrichtung sollte daher erst einmal nichts geändert werden, weil die Tiere auf zu viel Neues mit Stress reagieren.

Für Terrarientiere wie Schildkröten, Schlangen oder Bartagamen ist es lebenswichtig, dass Art und Größe des Terrariums, seine Einrichtung und die Wärme- und Lichtversorgung schon beim Einzug genau auf ihre Lebensbedürfnisse abgestimmt sind. "Die meisten Reptilienkrankheiten können vermieden werden, wenn die Tiere richtig vergesellschaftet und ernährt sind und die Terrarieneinrichtung stimmt", erklärt Norbert Holthenrich.

Für Hunde und Katzen seien die zumeist trubeligen Weihnachtstage als Einzugstermin nicht geeignet, weil sich Tier und Halter nicht in Ruhe kennen lernen können. Holthenrich empfiehlt: "Haben sich die Tierfreunde nicht rechtzeitig vor dem Fest entschieden, können sie zunächst Literatur über die gewünschte Tierart oder einen Gutschein verschenken."

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Bericht vom: 01.12.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

ZZF gibt Tipps für tierfreundliche Weihnachten

Wiesbaden (ots) - Bei Weihnachtsliedern, Tannenduft und Lebkuchen wächst die Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Aber wie wird die Adventszeit auch für Heimtiere zu einer fröhlichen Zeit? Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) e.V. gibt Tipps für tierfreundliche Weihnachten:

Während es für Frauchen und Herrchen ein Vergnügen ist, auf Weihnachtsmärkten einen Glühwein zu trinken und von Bude zu Bude zu schlendern, sind Lärm und sich schiebende Menschen für Hunde eine Belastung. Auch der Einkaufsbummel im Gedränge der Weihnachtszeit ist eine stressige Tour für Hunde. Tierfreunde lassen ihre Vierbeiner daher besser zu Hause und gönnen ihnen anschließend einen langen Winterspaziergang.

Raschelndes Geschenkpapier, Kerzen und der Weihnachtsbaum wecken den Spieltrieb bei Hunden und Katzen. Der Weihnachtsbaum muss daher so fest stehen, dass kletternde Katzen oder herumtollende Vierbeiner ihn nicht umstürzen können. An zerbrochenen Glaskugeln können sich die Tiere leicht verletzen. Außerdem verzichten Tierhalter besser auf Lametta, weil es bleihaltig ist und heruntergeschlucktes Lametta einen Darmverschluss verursachen kann.

Beim Toben in der Nähe von echten Kerzen müssen Tierhalter ebenfalls gut aufpassen, sonst verbrennen herumwedelnde Hundeschwänze und Katzenpfoten. Am besten lassen Halter ihre Tiere, auch frei laufende Kleinsäuger oder frei fliegende Ziervögel, niemals mit offenem Feuer im Raum alleine. Heimtiere sollten auch keine Mistelzweige oder Weihnachtssterne anknabbern, da dies zu Erbrechen und Durchfall führen kann. Wenn die Tiere an bestimmten Duftölen oder an Schneespray für Fensterscheiben lecken, können sie sich vergiften. Für die empfindlichen Atemwege von Ziervögeln sind Duftkerzen und Räucherwerk problematisch, weil die eingeatmeten Stoffe Reizungen verursachen können.

Reste vom Festtagsmenü wie fettige und salzige Gänsebraten sind für Heimtiere ungesund. Auch vermeintliche Leckerbissen für den Hund wie übrig gebliebene Geflügelknochen sollten nicht gegeben werden: Sie splittern leicht und können den Magen und Darm verletzen. Fischgräten sind ebenfalls lebensgefährlich. Von ungewürztem Rinderhackfleisch oder Joghurt dürfen Hunde und Katzen jedoch ein wenig naschen.

Bei Schokolade sollten Tierhalter sich niemals von bettelnden Hundeaugen erweichen lassen: Das darin enthaltene Theobromin verursacht bei Vierbeinern anfänglich Durchfall und Erbrechen und ist bereits in kleiner Dosis tödlich. Statt Schoko-Adventskalender bieten Tierfreunde ihren tierischen Mitbewohnern lieber einen artgerechten Tier-Adventskalender beispielsweise mit Hundeschokolade an oder gesunde und funktionale Leckerlis aus dem Zoofachhandel.

Wer seinem Tier oder einem anderen Tierhalter etwas schenken möchte, findet im Handel eine große Auswahl an Tierbedarf, das die Tiere in Bewegung bringt oder ihnen wohl tut. Intelligenzspielzeug beispielsweise fordert den Grips von Hund und Katze. Activity-Spielzeug für Nager und Vierbeiner sollte aus einem geeigneten Material hergestellt sein, unbedenklich sind Naturmaterialien, Kunststoffe und Kombinationen daraus, wie beispielsweise Gummi, Latex oder Baumwolle. Zu meiden sind Spielsachen, die beim Kauen zersplittern oder verschluckt werden können.

Einige Tierhalter nutzen auch die Gelegenheit, ihr Tier mit einer neuen Schlafstelle, einem Spielhaus oder schützender Kleidung auszustatten. Für den Winter gibt es beispielsweise spezielle Hundeschuhe, die verhindern, dass die empfindlichen Pfoten durch Eis und Splitt verletzt werden und die Wunden mit Streusalz in Berührung kommen, was zu Schmerzen führen kann.

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Bericht vom: 17.11.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Tierische Angst vorm Feuerwerk Lärmphobien bei Hund und Katze sind keine Seltenheit Tierhalter können ihren Lieblingen in diesen schweren Stunden beistehen

Laute Silvester-Feuerwerke sind für Hund und Katze oft nur schwer zu ertragen. Die Tiere leiden vor allem wegen ihrer empfindlichen Ohren.

Tierische Angst vorm Feuerwerk Lärmphobien bei Hund und Katze sind keine Seltenheit - Tierhalter können ihren Lieblingen in diesen schweren Stunden beistehen

Bonn (ots) - Ein Silvester-Feuerwerk gehört zum Jahreswechsel einfach dazu. Doch nicht nur kleine Kinder bekommen es dann häufig mit der Angst zu tun. Noch mehr leiden unsere vierbeinigen Hausgenossen unter zischenden Raketen und krachenden Böllerschüssen. Denn Hund und Katze sind mit wesentlich empfindlicheren Hörorganen ausgestattet als der Mensch. Auch fehlt den Tieren die Fähigkeit, Lärm als ungefährlich einzuordnen.

Was aber tun, wenn Mitternacht naht? Und Sie nur noch besorgt beobachten können, wie ihre geliebte Fellnase beginnt zu hecheln, zu zittern und ruhelos durchs Haus zu streifen? Man sollte diese Zeichen auf jeden Fall ernst nehmen, denn sie können sich von einem einmaligem Verhalten zu einer ausgeprägten Geräuschphobie auswachsen. Geräuschempfindliche Hunde beispielsweise verbinden nach und nach andere Situationen, Gegenstände oder Personen mit ihrer Geräuschangst. So kann beispielsweise ein Hund, der eigentlich nur Angst vor einem Gewitter hat, eine Phobie gegenüber Regen oder dunklen Gewitterwolken entwickeln.

Bei großer Panik leidet das Tier sehr. Das kann sogar so weit gehen, dass es sich "vor Angst in die Hosen macht" und in die Wohnung kotet. Einige Tiere weigern sich zu fressen. Andere wählen die Flucht, verkriechen sich irgendwo und bleiben lange verschwunden. Bei vorhersehbaren Geräuschkulissen wie dem Silvester-Feuerwerk sollte man die Tiere deshalb möglichst im Haus halten und ihnen dort einen Rückzugsort anbieten. Für den Fall eines Falles ist es hilfreich, wenn ein Tier gechippt und in einer Datenbank gemeldet ist. Über die dort gespeicherten Informationen lassen sich Herrchen und Frauchen leicht wiederfinden.

Alles in allem wirken Phobien sehr belastend auf das Zusammenleben von Mensch und Tier. Übertriebene Ängste vor Geräuschen aller Art, die eigentlich keine Gefahr darstellen, lassen sich aber therapeutisch behandeln. Experten empfehlen zumindest für Hunde Desensibilisierungstherapien, mit denen die Tiere langsam an Geräusche gewöhnt werden. Dieses Vorgehen ist immer verbunden mit hohem Zeitaufwand, viel Lob und Belohnung des Hundes durch Leckerlis. Aber es gibt auch weitere Möglichkeiten wie angstlösende Produkte oder Arzneimittel, die helfen, den Stress bei Hunden und Katzen zu vermindern. Die Aktivität der Tiere bleibt dabei voll erhalten. Ob solch eine Maßnahme für ein Tier passt, sollte man frühzeitig mit dem Tierarzt besprechen. Denn nicht vergessen: Bald ist wieder Silvester.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier: https://ots.de/HR6RN

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Bericht vom: 08.11.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Demenz beim Hund: Wo bitte geht`s nach Hause? - Hunde werden heute wesentlich älter als früher. Deshalb nehmen altersbedingte Krankheiten wie die kognitive Dysfunktion zu

Demenzkranke Hunde sind häufig orientierungslos. Das kann so weit gehen, dass sie nicht mehr die eigene Haustür finden.

Demenz beim Hund: Wo bitte geht`s nach Hause? - Hunde werden heute wesentlich älter als früher. Deshalb nehmen altersbedingte Krankheiten wie die kognitive Dysfunktion zu

Bonn (ots) - Bei der Therapie demenzkranker Menschen leisten Hunde oft unschätzbare Dienste. Doch wer weiß schon, dass unsere vierbeinigen Freunde selber an geistigem Verfall erkranken können? Umgangssprachlich spricht man dann von Hunde-Alzheimer, die medizinische Diagnose lautet kognitive Dysfunktion, kurz CDS.

Dabei handelt es sich um eine Erkrankung des Gehirns. Mehr als 20 Prozent der Hunde, die älter als neun Jahre sind, und 68 Prozent der Hunde im Alter von mehr als 15 Jahren sind davon betroffen. Hunde-Demenz zu erkennen, ist nicht einfach. Sie kommt schleichend und äußert sich in vielen unterschiedlichen Symptomen, die zunächst nicht eindeutig zuzuordnen sind. Erkrankte Hunde wirken beispielsweise orientierungslos und lassen die gewohnte Lebhaftigkeit vermissen. Sie leiden an Schlafstörungen, lernen schlechter, sind ängstlich, manchmal sogar aggressiv. Vielfach ist ein demenzkranker Hund nicht mehr zuverlässig stubenrein. Für viele Hundehalter kann es schmerzlich sein, wenn der treue Wegbegleiter kein Interesse mehr an den gewohnten Streicheleinheiten zeigt.

Leider gibt es nicht den einen Test, mit dem sich eine Diagnose eindeutig stellen lässt. Dazu ist eine gründliche Anamnese nötig. Das bedeutet, die Leidensgeschichte des Patienten muss minutiös zusammengetragen werden. Der Tierhalter und seine Beobachtungen sind dabei von großer Bedeutung. Darüber hinaus wird der Tierarzt bei Verdacht, besser schon im Rahmen der regelmäßigen Altersvorsorge, den Hund auf Herz und Nieren untersuchen, um körperliche Gebrechen aller Art auszuschließen. Ist der Hund vielleicht deshalb orientierungslos, weil Seh- oder Hörkraft einfach nachlassen? Ist die ungewohnte Müdigkeit möglicherweise Folge einer Herzerkrankung? Oder liegen andere Beeinträchtigungen vor? Mit dem Ausschließen von Krankheiten kommt der Tierarzt schrittweise der Demenz auf die Spur.

Die Therapiemöglichkeiten bei Demenz sind beschränkt, heilbar ist die Alterskrankheit nicht. Mit speziellen Medikamenten lassen sich die Symptome jedoch abschwächen, bei rechtzeitiger Diagnose der Krankheitsverlauf sogar verzögern. Auch bei der Betreuung eines demenzkranken Hundes spielt der Tierhalter die größte Rolle. Er muss beispielsweise seinen Hund im vertrauten Umfeld vor unnötigem Stress schützen. Leichtes, nicht überforderndes mentales Training unterstützt den Hund. Auch werden kurze, dafür häufigere Spaziergänge vom Hund als angenehm empfunden. Bei allem, was man für den vierbeinigen Freund unternimmt, gilt: Die richtige Mischung macht`s. Routine gibt Sicherheit und Ungewohntes aktiviert.

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Bericht vom: 17.10.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Was tun, wenn das Herz müde wird? - Hunde büßen ihre Lebensfreude ein, wenn das Herz nicht mehr richtig schlägt - Je früher Herzerkrankungen erkannt werden, desto besser die Therapiemöglichkeiten

Auch kranke Hunde sollten regelmäßig bewegt werden. Wichtig ist es, die eingeschränkte Leistungsfähigkeit entsprechend zu berücksichtigen.

Was tun, wenn das Herz müde wird? - Hunde büßen ihre Lebensfreude ein, wenn das Herz nicht mehr richtig schlägt - Je früher Herzerkrankungen erkannt werden, desto besser die Therapiemöglichkeiten

Bonn (ots) - Hunde sind wahre Herzensbrecher, für Herrchen und Frauchen sind sie eine Herzenssache. Werden die Fellnasen ernsthaft krank, bricht es uns das Herz. In der Sprache hat die Idee, das Herz sei das Zentrum des Fühlens und Denkens, bis heute überlebt. Auf jeden Fall ist das Herz der Motor des Lebens. Dafür muss es gleichmäßig schlagen, je nach Hundegröße 70 bis 120 mal pro Minute, und das ein Leben lang.

Nicht selten aber leiden Hunde unter Herzerkrankungen. Rund zehn Prozent haben ein Herzproblem. Symptome sind anfangs nur schwer zu erkennen, weil sich die Krankheit meist schleichend entwickelt. Nachlassende Vitalität, schnellere Atmung oder häufiges Husten sind typische Anzeichen einer Herzerkrankung im fortgeschrittenen Stadium. Selbst Ohnmachtsanfälle sind möglich. Häufig ist die linke Herzklappe in Mitleidenschaft gezogen. 50 bis 60 Prozent aller Hunde über zehn Jahre leiden schätzungsweise daran. Betroffen sind vor allem kleinere bis mittlere Hunde. Größere Rassen sind eher von einer Herzmuskelschwäche betroffen, der dilatativen Kardiomyopathie, kurz DCM. Das Herz ist nicht mehr in der Lage, ausreichend Blut, und damit Sauerstoff, in den Kreislauf zu pumpen.

Weil Früherkennung wichtig ist, wird ein jährlicher Herzcheck für Hunde ab sieben Jahren empfohlen. Dazu gehört ein Abhören des Herzes, denn Herzgeräusche deuten darauf hin, dass mit dem "Motor" etwas nicht stimmt. Bei Verdacht kann eine Ultraschalluntersuchung oder ein Elektrokardiogramm (EKG) weitere Informationen liefern. Eine zusätzliche Blutuntersuchung kann ebenfalls wertvolle Hinweise auf eine Herzerkrankung geben. Je früher eine Herzerkrankung entdeckt wird, desto größer ist die Chance, mit Herzmedikamenten die beschwerdefreie und die Lebenszeit der Tiere insgesamt deutlich zu verlängern.

Für eine erfolgreiche Therapie ist es zwingend notwendig, dass der Hundehalter die Medikamente regelmäßig und dosisgenau verabreicht. Ein herzkranker Hund sollte aktiv bleiben, dies aber in einem dem Gesundheitszustand angemessenem Tempo. Zu viel Speck auf den Rippen belastet Herz und Kreislauf, eine Diät ist also sinnvoll. Da eine Herzerkrankung sich häufig in einer erhöhten Atemfrequenz äußert, kann der Tierhalter ein Atemtagebuch führen. Diese Aufzeichnungen helfen dem Tierarzt, den Verlauf der Krankheit zu begleiten und richtig zu interpretieren.

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Bericht vom: 16.10.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Hamster sind keine Vegetarier

Wiesbaden (ots) - Diese Tatsache dürfte auch so manchen "eingefleischten" Tierfreund überraschen: Hamster sind - auch wenn man es vermuten möchte - keine Vegetarier. Die beliebten Kleinsäuger nagen zwar nach Herzenslust an Getreide, Gemüse und Heu. Damit ihnen ein langes, gesundes Hamsterleben beschert ist, empfiehlt der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) jedoch, sie auch regelmäßig mit tierischen Proteinen zu versorgen.

Hamster sind sogenannte Gemischtköstler. Das bedeutet: Ihre in freier Wildbahn lebenden Verwandten verzehren nicht nur pflanzliche Nahrung, sondern gönnen sich auch kleine Insekten, Larven oder Würmer, die sie beim Wühlen in der Erde aufspüren. So versorgen sie sich mit tierischem Protein, das für ihre Gesundheit unabdingbar ist. Es hält den Stoffwechsel auf Trab und sollte daher neben Heu, frischem Wasser, Grünfutter und Körnern mehrmals pro Woche auf dem Speiseplan stehen.

Hamsterhalter haben natürlich die Möglichkeit, ihrem Liebling alle paar Tage ein Insekt wie beispielsweise ein Heimchen zu servieren. Es ist allerdings nicht nach jedermanns Geschmack, lebende Insekten als Hamsterfutter bereitzuhalten. Eine Alternative sind Futtermischungen aus dem Zoofachhandel. Sie enthalten neben Getreide und Gemüse auch bereits tierische Proteine, zum Beispiel in Form getrockneter Garnelentiere. Bachflohkrebse, sogenannte Gammarus, bieten sich für die Protein-Versorgung des Hamsters als regelmäßige Leckerlis an. Sie werden im Handel auch als Futter für Fische oder Schildkröten geführt.

Verfüttern lassen sich auch Milchprodukte, die sowieso im Haushalt vorrätig sind, beispielsweise ein Klecks Naturjoghurt, Quark oder etwas hartgekochtes Ei. Zu vermeiden ist salzhaltige Nahrung. Denn mit Speisen, die für den Menschengeschmack gewürzt sind, kommt der kleine Hamstermagen gar nicht gut klar.

Wer seinen Liebling dann auch noch stets mit ausreichend Heu versorgt, macht so gut wie alles richtig. Dem Hamster bereitet dies nicht nur beim Nestbau eine Freude, es dient auch seiner ausreichenden Zufuhr von Rohfasern, also Ballaststoffen.

Hamster neigen bekanntlich zum Hamstern essbarer Vorräte. Sie stopfen sich die Backentaschen mit Nahrung voll und verstecken sie in ihrem Bau. Damit das Futter am Aufbewahrungsort nicht schlecht wird, sollten Halter regelmäßig kontrollieren, ob die gegebenen Leckerbissen auch tatsächlich gefuttert und nicht bloß gehamstert werden.

Da jede Hamsterart auch noch individuelle Vorlieben hat, lohnt es, sich im Zoofachhandel über eine ausgewogene Ernährung des eigenen Nagers beraten zu lassen.

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Bericht vom: 16.10.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Hund, Katze, Maus - Haustiere machen gesund und glücklich

Baierbrunn (ots) - Anmoderationsvorschlag: Schon kleine Kinder wollen unbedingt ein Haustier haben, und diese Liebe zu Hund, Katze oder Maus zieht sich oft durchs ganze Leben bis ins hohe Alter. Warum uns Tiere mit Fell, Flossen oder Federn nicht nur glücklich, sondern auch gesund machen, berichtet Max Zimmermann.

Sprecher: Eine enge Mensch-Tier Beziehung tut uns gut, schreibt das Apothekenmagazin Diabetes Ratgeber. Wir haben mit Chefredakteurin Anne-Bärbel Köhle gesprochen und sie gefragt: Warum haben Tiere eine so positive Wirkung auf Menschen?

O-Ton Anne-Bärbel Köhle: 17 Sekunden

"Es fängt ja schon einfach damit an, dass man sich gebraucht und geliebt fühlt, und ganz ehrlich, man hat auch einfach viel mehr soziale Kontakte, zum Beispiel beim Spazierengehen mit dem Hund kommt man viel schneller ins Gespräch. Und natürlich ist es so, dass Haustiere auch den Alltag strukturieren und den Alltag mit Sinn erfüllen."

Sprecher: Und das heißt konkret: Gassi gehen, Füttern, Tierarztbesuche, Fellpflege oder Käfig reinigen, also eine Menge Arbeit. Hilft ein Haustier trotzdem oder gerade deswegen auch kranken Menschen?

O-Ton Anne-Bärbel Köhle: 19 Sekunden

"Tiere fungieren ganz einfach häufig auch als Motivationstrainer. Wenn Sie einen Hund haben zum Beispiel, gehen Sie automatisch mehr spazieren. Das wirkt sich positiv auf Ihr Gewicht aus, wichtig bei Typ-2-Diabetes, die ja häufig übergewichtig sind. Bei manchen Menschen sinken dann in der Folge die Blutdruckwerte und manchmal ist es auch so, dass Menschen einfach besser schlafen."

Sprecher: Wo kann man Kontakt zu Tieren finden, wenn man sich kein Tier halten kann oder will?

O-Ton Anne-Bärbel Köhle: 22 Sekunden

"Da gibt es ganz viele Möglichkeiten, zum Beispiel suchen Tierschutzvereine immer mal wieder Menschen, die sich vorübergehend um Findlinge oder um gerettete Tiere kümmern. Dann kann man natürlich bei Freunden und Verwandten eine Urlaubsbetreuung anbieten oder einen Gassigeh-Service, sag ich mal. Und manchmal bieten auch Zoos Patenschaften für ein Tier an. Die kann man dann übernehmen und regelmäßig sein Tier besuchen."

Abmoderationsvorschlag: Fazit: Tiere machen gesund und glücklich und man wird aktiver, leidet seltener unter Schlafstörungen und hohem Blutdruck, berichtet der Diabetes Ratgeber.

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Bericht vom: 10.10.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Katzen und Hunde noch fitter mit Naturheilkunde-Kuren

Katzen und Hunde noch fitter mit Naturheilkunde-Kuren

Recklinghausen (ots) - Mit aktuell wachsendem Interesse für Naturheilkunde steigt auch die Anzahl derjenigen Personen, die nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Haustiere mit natürlichen Methoden gesund halten möchten. Gero Altmann stellt erstmals in seinem Ratgeber "Katze und Hund - mit Schüßler, Bach & Hahnemann gesund" die beiden bekanntesten Alternativen als gleichberechtigt neben der bewährten Homöopathie vor. Dazu dienen vor allem deren sinnvolle wie praktisch leicht anwendbare Kombinationen. Diese werden an mehr als vierzig häufig vorkommenden Fällen veranschaulicht.

Vorbeugend kann man laut Altmann turnusmäßig Kuren für mehr Vierbeiner-Fitness und -Wellness durchführen, damit diese möglichst wenig erkranken: zum Ziel der Gesundhaltung von Immunabwehr, Haut, Haaren, Fell und Gelenken.

Es gibt kaum eine Erkrankung, die nicht bzw. zumindest als Ergänzung mit Naturheilkunde behandelt werden kann. Allerdings rät Gero Altmann in den allermeisten Fällen vorher zu einer tierärztlichen Untersuchung und abklärenden Diagnose, weil die Tierhalter selten alleine entscheiden können, was harmlos und was schwerwiegend ist. Homöopathie basiert auf dem Prinzip, Ähnliches mit Ähnlichem (meist hochverdünnt zu behandeln. Schüßler-Salze wiederum lenken den Mineralhaushalt, während Bach-Blüten das seelische Gleichgewicht verbessern sollen. Jede dieser drei Methoden ist auch für Tiere gut geeignet, sowohl in Kombination miteinander und in Verbindung zur Schulmedizin.

Aller Kritik der alleinigen Verfechter der Schulmedizin zum Trotz gibt es in der Tat Studien, die den über den bloßen Placebo-Wert hinausgehenden Effekt der Homöopathie belegen. Bis heute liegen über 200 klinische Studien vor, bei denen mehr als jede zweite ein statistisch beachtenswert positives Ergebnis zeigt. Kritiker sagen, dass Homöopathie nur auf Placebo-Wirkung beruhe. Das ist nicht ganz richtig, nämlich bis auf das Wort "nur". "Placebo" heißt übersetzt aus dem Lateinischen "ich möge (bzw. ich werde) gefallen". Jede Art von Medizin, ob schulmedizinisch oder naturheilkundlich, wirkt deutlich besser, wenn sich der Patient oder das kranke Tier in einer positiven Stimmung befindet und sich nicht voller Misstrauen und Angst innerlich dagegen sperrt. Dennoch ist es eben nicht allein der Placebo-Effekt, der verantwortlich ist für die Linderung oder die Heilung.

Tierbesitzer finden das richtige naturheilkundliche Mittel am leichtesten, indem sie sich fachlichen Rat einholen und dabei möglichst präzise und ausführlich zum Beschwerdebild des Tieres befragt werden. Danach richtet sich dann die Auswahl der am besten geeigneten Mittel. Weitere nützliche Tipps kann man sich in dem Ratgeber Buch holen.

Auch bei der Anwendung, insbesondere der Dosierung sind stets fachlich kompetente Personen zu Rate zu ziehen, da sonst oft die Wirkung ausbleibt und Enttäuschung oder sogar eine Ausbreitung der Erkrankung auch auf andere Tiere die Folge sein können. Zudem kann eine individuelle Dosierungsanpassung an die jeweiligen Befindlichkeitsveränderungen bereits nach kurzer Einnahmezeit ratsam sein. Manches Mal wird noch ein anderes Mittel hinzugenommen werden. Die Naturheilkunde stößt auch bei Tieren an ihre Grenzen, wobei sich die Grenze nicht klar ziehen lässt, denn die Bereiche der Schulmedizin und der Naturheilkunde überlappen und ergänzen sich oft sinnvoll.

Die Tiere sollten auf jeden Fall bei schweren Erkrankungen und Verletzungen zum Arzt. Diese können sich leider auch hinter anfangs scheinbar harmlosen Symptomen verstecken. Möglichst bald also, wenn die Beschwerden sich nicht ganz rasch bessern, sollte man sich um eine sichere Diagnose bemühen. Auf diese kann dann eine zusätzliche Naturheilkundebehandlung sinnvoll aufbauen.

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Bericht vom: 14.09.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Arthrose bei Hund und Katze: Wenn Tiere lieber liegen statt laufen
Gelenkerkrankungen verursachen dauerhafte Schmerzen. Mit Therapien kann man Hund und Katze unterstützen.

Vor allem ältere Hunde leiden unter Arthrose. An kalten, feuchten Tagen melden sich vermehrt die Schmerzen. Die Tiere legen dann gerne eine Laufpause ein.

Arthrose bei Hund und Katze: Wenn Tiere lieber liegen statt laufen Gelenkerkrankungen verursachen dauerhafte Schmerzen. Mit Therapien kann man Hund und Katze unterstützen.

Bonn (ots) - Wenn die ersten Herbstnebel übers Land wabern, würden Bello und Mieze sich am liebsten ganz fest in ihr Kissen kuscheln. Und dann an einem gemütlichen Plätzchen in der warmen Stube einfach darauf warten, dass dieser unfreundliche Tag vorübergeht. Beide haben immerhin schon einige Jährchen auf dem Buckel. Die Gelenke wollen nicht mehr so wie früher. Im Sommer lief noch alles wie geschmiert, aber jetzt, mit den ersten kalten und feuchten Tagen, melden sich die ersten Schmerzen. Bello und Mieze leiden an Arthrose, einer chronischen Gelenkerkrankung, die sich langsam in ihr Leben geschlichen hat.

Ob eine akute Verletzung, ob eine Fehlstellung des Gelenks, bakterielle Infektionen oder einfach nur altersbedingter Verschleiß der Auslöser war, ist für den Verlauf der Krankheit eher nebensächlich. In jedem Fall ist der Knorpel im Gelenk in Mitleidenschaft gezogen und hat sich entzündet. Im weiteren Krankheitsverlauf entstehen aus zunächst akuten chronische Schmerzen, die selbst die aktivste Katze und den bewegungsfreudigsten Hund zur Ruhe zwingen. Dabei wäre gerade jetzt eine angemessene Bewegung das Beste für Mieze und Bello, damit die Gelenke nicht ganz einrosten.

Auch wenn die Arthrose nicht geheilt werden kann, ist es wichtig, die Schmerzen zu therapieren. Natürlich zum einen, um die vierbeinigen Lieblinge nicht unnötig leiden zu lassen. Zum anderen zieht dauerhafter Schmerz weitere schwerwiegende Beeinträchtigungen nach sich. Beispielsweise leidet das Immunsystem betroffener Tiere oder wegen mangelnder Bewegung werden die Muskeln schlaff. Auf Dauer besteht sogar die Gefahr, dass sich ein Schmerzgedächtnis entwickelt. Grund dafür ist die zunehmende Empfindlichkeit der Nervenzellen. Bereits geringe Reize werden dann als schmerzhaft wahrgenommen.

Das muss nicht sein. Es stehen heute moderne Schmerztherapien für Hund und Katze zur Verfügung. Bei der Auswahl geeigneter tierartspezifischer Medikamente kann jedoch nur der Tierarzt weiterhelfen. In Absprache mit diesem hat der Tierhalter es jedoch in der Hand, sein Tier zu unterstützen, etwa mit Bewegungstherapien oder durch eine Gewichtskontrolle. Übergewicht durch falsche Fütterung belastet die "angeschlagenen Gelenke" zusätzlich. Arthrosepatienten sollte man deshalb nicht mit einem Übermaß an "Leckerlis" trösten.

Für den Tierarzt ist es wichtig, möglichst viel über das tägliche Verhalten von Mieze und Bello zu erfahren. Dabei helfen Behandlungsprotokolle, in denen beispielsweise die Gewichtsentwicklung genau festgehalten wird - eine weitere Aufgabe für den Tierhalter. Hilfreich ist zudem ein Schmerztagebuch. Mit etwas Übung können Tierhalter den Schmerzgrad ihrer Lieblinge recht gut einschätzen und in eine Schmerzskala eintragen. Diese Beobachtungen helfen dem Tierarzt, die Therapie für Mieze und Bello dem Krankheitsverlauf anzupassen. Schmerztherapien machen so das Leben auch für Bello und Mieze wieder lebenswert.

Weitere Informationen zum Thema sind hier veröffentlicht https://ots.de/6OBej https://ots.de/TLuBO

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Bericht vom: 10.08.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Bild: Wurmkur gefällig?
Regelmäßige Entwurmung schützt Hund und Katze vor Darmparasiten und den Menschen vor Krankheit

Wurmkur gefällig? Regelmäßige Entwurmung schützt Hund und Katze vor Darmparasiten und den Menschen vor Krankheit

Bonn (ots) - Nicht nur in der freien Natur auch in der Stadt lauern Darmparasiten, mit denen sich Hund und Katze, aber auch der Mensch infizieren können.

Wurmbefall ist bei Hunden und Katzen weit verbreitet. Manche dieser Parasiten können auch auf den Menschen übertragen werden. Man spricht dann von Zoonosen. In Deutschland sind dies vor allem Spulwürmer und der Fuchsbandwurm.

Spulwürmer sind weltweit die häufigsten Parasiten bei Fleischfressern. Hunde- und Katzenwelpen können sich schon sehr früh - während der Säugezeit, Hundewelpen bereits im Mutterleib - mit Spulwürmern infizieren. Über den Kot infizierter Tiere sind besonders Kinder gefährdet. Durch kontaminierten Sand auf dem Spielplatz besteht etwa die Gefahr, dass die Kinder Wurmeier aufnehmen. Spulwurmeier sind zudem äußerst robust. Eine Infektion kann auch dann erfolgen, wenn der Hunde- oder Katzenkot längst nicht mehr als solcher sichtbar ist. Die Spulwurmlarven schlüpfen im Darm und können auf ihrer Wanderung durch den menschlichen Körper innere Organe, aber auch das Auge schädigen. In schweren Fällen kann es sogar zur Erblindung kommen.

Deutlich seltener, aber mit meist weit schwerwiegenderen Folgen für den Menschen verbunden, ist eine Infektion durch den Fuchsbandwurm. Auf welchem Weg der Fuchsbandwurm den Menschen erreicht, ist häufig nur sehr schwer nachzuvollziehen, da zwischen Aufnahme der Eier und Krankheitssymptomen bis zu 15 Jahre vergehen können. Auslöser für eine Infektion sind vor allem mit Bandwürmern befallene Füchse und deren Kot. Besonders betroffen sind deshalb Menschen, die sich viel in der Natur aufhalten, etwa Landwirte oder Jäger. Aber nicht nur auf dem Lande, sondern auch in unseren Städten kommen Katzen und Hunde mit dem Parasiten in Berührung. Sie infizieren sich ebenso wie der Fuchs, indem sie Mäuse oder andere kleine Nagetiere fressen, die infektiöse Larvenstadien in sich tragen. Hunde und Katzen zeigen bei geringem Befall in der Regel keine Symptome, sie können aber dennoch die für den Menschen infektiösen Eier ausscheiden.

Beim Menschen landet der Parasit ungewollt, denn eigentlich ist der Mensch nur ein Fehlwirt. Gefahrenquellen sind beispielsweise mit Wurmeiern kontaminierte Erde oder Früchte. Auch können Fuchsbandwurmeier im Fell von Hund und Katze kleben bleiben. Von dort ist der Weg über Hände in den Mund kurz. Händewaschen und eine gute allgemeine Hygiene grenzen das Risiko der Übertragung ein. Infiziert sich aber der Mensch, können schwere Krankheiten die Folge sein. Besonders betroffen sind auch hier die inneren Organe. Mit einer entsprechenden Behandlung lässt sich die Krankheit im frühen Stadium noch bekämpfen bzw. ein weiterer Verlauf stoppen. Eine komplette Heilung der Erkrankung ist oftmals nicht möglich.

Der beste Schutz für Mensch und Tier ist eine regelmäßige Entwurmung von Hund und Katze. Ob vierteljährlich oder monatlich entwurmt werden soll, hängt vom Gefährdungsgrad des Tieres, vom Alter und von der Wurmart ab. Auch viele andere lästige bis gefährliche Darmparasiten lassen sich mit einer Wurmkur gut erfassen. Der Tierarzt kann darüber aufklären und ein passendes Behandlungsschema empfehlen.

Weitere Informationen zum Thema: https://ots.de/J5vEX

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Bericht vom: 10.08.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Bild: Reisen ohne Gefahr
Viele Hundebesitzer nehmen ihre Lieblinge mit in den Urlaub. Im Feriendomizil warten aber nicht nur Sonne und Meer, sondern es lauern auch Gefahren für den Hund

Reisen ohne Gefahr Viele Hundebesitzer nehmen ihre Lieblinge mit in den Urlaub. Im Feriendomizil warten aber nicht nur Sonne und Meer, sondern es lauern auch Gefahren für den Hund

Bonn (ots) - Die Reiselust der Deutschen ist ungebrochen, sie packen immer öfter ihre Koffer. Jeder fünfte zieht es zwar vor, den Urlaub im eigenen Land zu verbringen, dennoch gehört Südeuropa zu den häufig angesteuerten Reisezielen. Der Spitzenreiter ist nach wie vor Spanien, die Länder Italien, Türkei, Kroatien und Griechenland zählen ebenfalls zu den Top 20.

Die eigene Reiselust stellt Hundebesitzer vor die Frage: Was mache ich mit meinem vierbeinigen Familienmitglied? Er muss mit, lautet die Antwort für viele. Wer sich dafür entscheidet, sollte aber nicht nur Reiseführer und Urlaubsportale studieren. Es ist wichtig, sich umfassend zu informieren, damit der vierbeinige Reisebegleiter wieder gesund nach Hause kommt. Wer in südliche Regionen reisen möchte, muss seinen Hund vor Parasiten schützen. Flöhe und Zecken gibt es überall. Im Unterschied zu einheimischen Vertretern können südliche Parasiten aber Erreger übertragen, die in Deutschland gar nicht vorkommen. Dazu zählt beispielsweise die Ehrlichiose.

Mücken sind ebenfalls potentielle Überträger von sehr gefährlichen Krankheiten. So überträgt die Sandmücke die nur schwer zu behandelnde Leishmaniose. Wer auf Nummer sichergehen will, sollte für einen zuverlässigen Mückenschutz sorgen und den Hund zusätzlich gegen diese Krankheit impfen lassen. Die Herzwurmkrankheit ist eine weitere Reiseparasitose, die in warmen Regionen Europas vorkommt und durch Stechmücken übertragen wird. Wahrscheinlich können Herzwürmer im Hund bis zu sieben Jahre überleben, eine einmalige Infektion reicht also für einen chronischen Krankheitsverlauf aus. Die Anfangssymptome sind im frühen Stadium und bei geringem Befall jedoch wenig ausgeprägt. Erst später fallen nachlassende Leistung, Husten oder Gewichtsverlust auf. In schweren Fällen leidet der Hund unter Atemnot und es sammelt sich Flüssigkeit in Brust- und Bauchhöhle. Unbehandelt kann die Krankheit zu einer tödlichen Herzinsuffizienz führen. Die Behandlung ist sehr schwierig, aber es gibt wirksame Vorbeugemaßnahmen. Zum einen sollte während der gesamten Reisezeit für einen durchgängigen Mückenschutz gesorgt werden. Zusätzlich sollten herzwurmwirksame Medikamente innerhalb von vier Wochen nach Reisebeginn gegeben werden, bei einem 14-tägigen Urlaub also innerhalb von zwei Wochen nach der Rückkehr. Bei längeren Reisen muss die Prophylaxe monatlich wiederholt werden.

Ein naher Verwandter des Herzwurms ist der Hautwurm, dessen Larve ebenfalls durch den Stich bestimmter Mückenarten übertragen wird. Die Entwicklung zum ausgewachsenen Wurm verläuft in den meisten Fällen subkutan (unter der Haut), so dass die erwachsenen Würmer als Erhebungen sicht- und fühlbar sind. Hautwürmer lassen sich erfolgreich mit Wurmmitteln bekämpfen.

In ganz Europa können sich Hunde mit Spul- und Hakenwürmern anstecken. Diese Magen- und Darmparasiten sind vom Hund auf den Menschen übertragbar. Auch ein Bandwurmbefall kann vorkommen. Passende Wurmkuren sind hier das Mittel der Wahl.

Mit welchen Gesundheitsgefahren in welchen Ländern zu rechnen ist, hat ESCCAP (European Scientific Counsel Companion Animal Parasites) Deutschland e.V. in einer interaktiven Karte im Internet (www.esccap.de) zusammengefasst. Die Grenzen zwischen gefährdeten und weniger gefährdeten Regionen sind dabei fließend. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sogar in heimischen Gebieten die Übertragung etwa des Herzwurms über Mücken inzwischen nicht mehr auszuschließen ist.

Weitere Informationen: https://ots.de/AZjuD

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Bericht vom: 10.08.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Bild: Keine Angst vorm Zahnarzt
Zahnpflege bei Hund und Katze beugt Schmerz und Krankheit vor

Keine Angst vorm Zahnarzt Zahnpflege bei Hund und Katze beugt Schmerz und Krankheit vor

Bonn (ots) - Erkrankungen von Zähnen und Zahnfleisch treten bei Hunden und Katzen häufiger auf als man annehmen könnte. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass bei 80 Prozent der Hunde über drei Jahren und bei 70 Prozent der Katzen ab zwei Jahren bereits Probleme bei der Zahngesundheit auftreten. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich. Sicher trägt ein verändertes Fressverhalten dazu bei. Das Futter unserer domestizierten Haustiere unterscheidet sich sehr von dem ihrer Vorfahren in freier Wildbahn. Die natürliche Zahnreinigung kommt dabei scheinbar zu kurz. Hund und Katze werden in menschlicher Obhut zudem wesentlich älter als ihre "wilden Verwandten". In dieser Hinsicht sind unsere vierbeinigen Freunde den Menschen sehr ähnlich. Somit wächst die Bedeutung der Zahnpflege. Denn kranke oder beschädigte Zähne sind nicht nur ein Schönheitsfehler, sondern sie können unangenehme chronische Schmerzen verursachen und die Organe in Mitleidenschaft ziehen.

Die häufigste Zahnerkrankung bei Hunden ist die Parodontitis. Das Zahnfleisch entzündet sich, es geht mehr und mehr zurück, der Zahn wird locker und fällt schließlich aus. Mit sechs Jahren leiden vier von fünf Hunden unter dieser Erkrankung.

Ob ein Tier Zahnschmerzen hat, lässt sich nicht immer so leicht erkennen. Die meisten Hunde und Katzen leiden still, eindeutige Schmerzäußerungen sind vielfach nicht vorhanden oder treten erst in einem weit fortgeschrittenen Stadium auf. Erste Hinweise liefern unangenehmer Maulgeruch, starkes Speicheln oder auffällige Kaubewegungen. Aber auch Bewegungsunlust, vermehrtes Schlafen und unterschiedlichste Verhaltensänderungen können die Folge von Schmerzen sein. Katzen vernachlässigen häufig ihre Fellpflege und meiden körperliche Kontakte.

Bleiben die kranken Zähne unentdeckt, kann dies gravierende Folgen haben. Im Maul vermehren sich massenhaft Keime. Es droht die Verschleppung von Bakterien über das Blutsystem in den Körper. Herz, Leber, Nieren und Gelenke sind dann gefährdet. Bei schweren bakteriellen Entzündungen hilft oft nur eine antibiotische Behandlung. Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge, z. B. bei einer Impfung oder einem allgemeinen jährlichen Check-up, sollten deshalb immer auch die Zähne kontrolliert werden.

Zahnpflege mit tiergeeigneten Zahnbürsten und Zahnpasten sind also förderlich für das Wohlergehen von Hund und Katze und hält sie länger gesund. Auch lässt sich der natürliche Kautrieb für die tägliche Zahnpflege vor allem beim Hund ausnutzen. Spezielle Kaustreifen oder Kauröllchen helfen, bakterielle Zahnbeläge auf mechanischem Wege zu reduzieren.

Bei Verdacht auf Zahnschmerzen sollte man nicht lange warten, sondern sofort den Tierarzt aufsuchen. Der kann gegen akute und chronische Schmerzen ein Schmerzmittel verschreiben und entscheidet, ob weitere Maßnahmen getroffen werden müssen. Eingriffe am Zahnapparat sind meist nur unter Vollnarkose möglich. Auch bei operativen Eingriffen hilft eine begleitende medikamentöse Schmerztherapie. Behandelte Tiere erholen sich wesentlich schneller, wenn ihnen unnötige Schmerzen erspart bleiben. Am besten ersparen Hunde- und Katzenhalter ihren Lieblingen mit regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen unangenehmes Zahnweh.

Weitere Informationen: https://ots.de/D28DT und https://ots.de/dv1VO

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