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Bericht vom: 25.08.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Jobs & Stellenmarkt

Bewerben heute: Nichts muss mehr wie früher sein

Eschborn (ots) -

Was Berufsberater und Eltern erzählen war gestern - heute hat man Jobsuche und die Bewerbung in der Tasche

- Den einen Weg zur perfekten Bewerbung gibt es nicht mehr, Apps, mobile Bewerbungen, Formulare & Co. erfordern unterschiedliche Vorgehensweisen

- Anschreiben ade: Viele Unternehmen haben sich bereits davon verabschiedet

Wir leben mobil, lesen in der U-Bahn auf dem E-Reader, telefonieren unterwegs mit Freunden, bestellen den Einkauf über Online-Lieferdienste, reservieren ein Car-Sharing-Auto via App und bestellen das Geburtstagsgeschenk im Online-Shop. Alles nur mit einem Smartphone, das in die Hosentasche passt. Der technische Fortschritt hat vieles erleichtert - auch die Bewerbung. Dennoch gehen viele auch heute noch davon aus, dass eine ordentliche Bewerbung ein Anschreiben, einen Lebenslauf (natürlich von Hand unterschrieben!) sowie diverse Zeugnisse, Arbeitsproben und Empfehlungen braucht. Kein Wunder, denn über Jahrzehnte hinweg galt diese Regel felsenfest, sie in Frage zu stellen, fällt deshalb schwer. Dabei wird häufig vergessen, dass es DIE Bewerbung nicht mehr gibt. Denn je nach Jobprofil, Bewerbungskanal und gewünschter Position, können die Anforderungen stark variieren. Doch für jeden Job und auch jeden Bewerbertyp, ist die richtige Lösung in Sicht. Wir stellen drei Bewerbertypen vor.

App und weg - für den schnellen Bewerber:

Die wohl schnellste und bequemste Form der Bewerbung, ist die über eine Jobbörsen-App, wie sie beispielsweise Monster anbietet. Hier können Bewerber ein Kurzprofil einrichten, den Lebenslauf und Zeugnisse aus der Cloud hochladen und sich anschließend mit einem Wisch nach rechts bewerben. Einmal eingerichtet, haben Kandidaten so die Möglichkeit, spielend einfach innerhalb von Sekunden Kontakt mit ihrem potentiellen Arbeitgeber aufzunehmen und Interesse zu bekunden. Denn sind die Daten erst hinterlegt, können sie für beliebig viele Bewerbungen verwendet werden. Der Bedarf dafür ist da, laut der Studienreihe1 "Recruiting Trends 2018" des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Erlangen-Nürnberg und des Karriereportals Monster* suchen 42,2 Prozent der befragten Kandidaten unterwegs auf dem Smartphone nach offenen Stellen - das sind mehr als doppelt so viele wie 2014 (16,4 Prozent). Und sie möchten dabei verständlicherweise nicht erst das Gerät wechseln, um eine Bewerbung abzuschicken. Also: Wisch und weg damit!

Die kreative Lösung - für Individualisten:

Detailverliebte oder grafisch begabte Personen kreieren häufig lieber eine individuelle Bewerbung, insbesondere wenn sie einen Job in einer Branche, wie Werbung, Marketing oder Webdesign suchen. Diese Bewerbung kann heute ganz unterschiedlich gestaltet werden. Ob ein aufwendiges Anschreiben, in dem die persönlichen Vorzüge dargestellt werden, die eigens eingerichtete Webseite, das Bewerbungsvideo oder sonstige Einfälle - sie alle haben ein Element gemeinsam: Den Lebenslauf. Wie schon bei der mobilen Bewerbung, geht es auch hier nicht ohne. Er ist das Bindeglied zwischen allen Bewerbungsarten. Die Übersichtlichkeit darf dabei nicht zugunsten kreativer Ideen verloren gehen, sonst kann der Personaler schnell verwirrt sein. Abgesehen davon, sind der Gestaltung keine Grenzen gesetzt und wenn es zum Job passt, kann man mit Kreativität positiv auffallen. Wer sich für einen Job als Grafiker bewirbt, kann eventuell auf das Anschreiben verzichten und stattdessen mit einer eigenen Webseite samt Portfolio überzeugen, während der Texter mit Worten und nicht mit Photoshop-Kenntnissen punktet. Also: Zeig, was du kannst rund um einen übersichtlichen CV!

Auf Nummer Sicher gehen, aber richtig - der Klassiker:

Auch wenn heute (fast) niemand mehr Bewerbungsmappen packt und per Post verschickt, gibt es sie trotzdem noch, die klassische Bewerbung. Gerade in traditionelleren Branchen ist der Dreiklang aus Anschreiben / Lebenslauf / Zeugnissen noch gerne gesehen. Hier liegt der Fehler meist im Detail. Wenn Kandidaten also die Bewerbung per Mail oder Upload-Funktion an den potentiellen Arbeitgeber senden, sollten sie deshalb darauf achten, mit einer persönlichen Ansprache im Anschreiben und packenden Formulierungen zu punkten. Und bei Copy&Paste ganz vorsichtig sein, die immer gleichen Floskeln sind bekannt und beeindrucken nicht mehr. Warum also nicht im Anschreiben wirklich zeigen, wie man tickt? Zumindest, so lange es dieses noch gibt: Aktuell verabschieden sich immer mehr Unternehmen davon und sagen klar: Lebenslauf ja, Anschreiben nein. Denn sie möchten es den Kandidaten möglichst einfach machen, statt sie zu zwingen, steife Formulierungen herunterzuspulen. Also: Klassische Bewerbungen gehen immer, aber nur, wenn sie gut gemacht sind.

Und die Moral von der Geschichte?

Egal welche Form man wählt, wichtig ist, dass sie sowohl zum Kandidaten als auch dem Unternehmen passt. Tatsache ist aber: Mobile Bewerbungen nehmen zu. Das haben die meisten Kandidaten bereits verstanden, wie diese Zahl zeigt: 55,3 Prozent aller Bewerber stellen alle benötigten Daten für eine Bewerbung mobil zur Verfügung, so ein weiteres Ergebnis der "Recruiting Trends 2018". Über die Hälfte aller Kandidaten kann also auf dem Heimweg in der U-Bahn, abends beim Entspannen in der Badewanne oder im Urlaub vom Strandkorb aus Bewerbungen versenden. Und das entspricht absolut dem heutigen Lebensstil und ist definitiv kein Zeichen von Bequemlichkeit - sondern von Fortschritt.

Über Monster Deutschland:

Monster, https://www.monster.de, ist eines der bekanntesten privaten Online-Karriereportale in Deutschland mit einem umfassenden Service- und Informationsangebot rund um Beruf und Karriere. Seit über 20 Jahren unterstützt Monster weltweit Arbeitnehmer bei der Suche nach dem richtigen Job und Arbeitgeber bei der Suche nach den besten Talenten. Heute agiert Monster in über 40 Ländern und bietet umfassende, hochwertige Lösungen rund um Jobsuche, Karriereplanung, Rekrutierung und Talentmanagement. Als Pionier treibt Monster die Branchenentwicklung durch die Nutzung fortschrittlichster Technologien im Bereich Digital, Social und Mobile kontinuierlich voran. Firmensitz der Monster Worldwide Deutschland GmbH ist Eschborn. Die Monster Worldwide Deutschland GmbH ist ein Tochterunternehmen der Monster Worldwide Inc. mit Sitz in Weston, Massachusetts. Um mehr über monster.de zu erfahren, besuchen Sie die Website https://www.monster.de. Informationen über Monster Worldwide, Inc., finden Sie unter https://about-monster.com. Deutsche Presseinformationen finden Sie unter https://info.monster.de.

* Für die aktuelle Ausgabe der Studienreihe Recruiting Trends 2018 wurden die Top-1.000 Unternehmen (Rücklaufquote 11,7%) und die 300 größten Unternehmen aus der IT-Branche (Rücklaufquote 13,0 Prozent) aus Deutschland befragt und die Ergebnisse mit den Resultaten des Nutzungsverhalten und den Einschätzungen von über 2.800 Kandidaten verglichen. Die Verteilung der Stichproben der jeweiligen Studienteilnehmer ist gemäß dem aktuellen Datenbankregister von Bisnode hinsichtlich der Merkmale Umsatz, Mitarbeiterzahl und Branchenzugehörigkeit in Bezug auf die entsprechende Grundgesamtheit repräsentativ. Details zur Durchführung der Studie sowie eine Beschreibung der Studienteilnehmer sind online (https://www.uni-bamberg.de/isdl/recruitingtrends2018) verfügbar.

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Bericht vom: 14.08.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Jobs & Stellenmarkt

Arbeit bei Feuer und Sommerhitze - Wie können Feuerwehrleute Gesundheitsrisiken mindern?

Berlin (ots) - Arbeiten in großer Hitze ist für Feuerwehrleute Teil ihres Alltags. Trotzdem birgt die aktuelle Sommerhitze auch für sie zusätzliche Gefahren. Ein körperlich anstrengender Einsatz in mehrlagiger Schutzkleidung treibt den Schweiß und führt schnell zu extremem Flüssigkeitsverlust. Wie kann man solchen Gesundheitsrisiken begegnen und den Hitzestress reduzieren? Die gesetzliche Unfallversicherung und der Deutsche Feuerwehrverband geben Hinweise, wie die Gesundheitsrisiken beim Feuerwehreinsatz in großer Hitze gemindert werden können.

"Bei Temperaturen über 30 Grad kann es gerade bei großer körperlicher Anstrengung zum Beispiel zu einer Hitzeerschöpfung oder gar einem Hitzschlag kommen", warnt Tim Pelzl, Leiter des Fachbereichs "Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz" der DGUV: Auch die hohe Ozonbelastung kann zu gesundheitlichen Problemen führen. "Die verantwortlichen Führungskräfte müssen all diese Faktoren momentan bei der Einsatzvorbereitung und -durchführung beachten", sagt Klaus Friedrich, Bundesfeuerwehrarzt des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). "Treten Kopfschmerz, Schwindel, Übelkeit, Bewusstseinsveränderungen oder Krampfanfälle auf, sollte medizinische Hilfe angefordert werden."

Zwar können Feuerwehrleute die Arbeit bei großer Hitze nicht vermeiden, aber mit einigen Vorsichtsmaßnahmen lassen sich die Risiken zumindest mindern:

- Achten Sie bei allen Einsätzen auf einen konsequenten Sonnenschutz. Kopf und Körper sollten bedeckt sein, die Augen eventuell mit einer Sonnenbrille geschützt. Machen Sie wann immer möglich Pausen im Schatten.

- Grundsätzlich sollten körperliche Belastungen reduziert werden. Halten Sie Einsatzübungen deshalb kurz, verschieben Sie Tätigkeiten, die nicht unbedingt notwendig sind, auf kühlere Tageszeiten. Von sportlichen Aktivitäten ist abzuraten.

- Es ist wichtig, auf eine großzügige Flüssigkeitszufuhr zu achten. Die tägliche Trinkmenge sollte bei gesunden Einsatzkräften mindestens drei Liter betragen. Die Getränke sollten in kleinen Portionen, aber dafür kontinuierlich eingenommen werden. Nach einem Einsatz mit Pressluftatmern (PA) oder Chemikalienschutzanzügen (CSA) sollte die Trinkmenge um weitere 1,5 Liter aufgestockt werden. Nicht vergessen: Bereits im Einsatzfahrzeug und an der Einsatzstelle müssen ausreichend Getränke bereitstehen.

- Nutzen Sie jede Möglichkeit zum Abkühlen - auch den Sprühstrahl des Löschfahrzeugs.

- Die Einsätze sollten so geplant werden, dass nicht ein Feuerwehrmann oder eine Feuerwehrfrau mehrere anstrengende Einsätze, zum Beispiel mit umluftunabhängigem Atemschutz, hintereinander absolvieren muss. Das heißt: Rechtzeitig an Ablösungen denken und nachalarmieren.

- Mehrlagige Einsatzkleidung zur Gebäudebrandbekämpfung, zum Beispiel nach DIN EN 469 bzw. HUPF Teil 1 und 4, belasten die Einsatzkräfte bei der Hitze extrem. Wann immer es taktisch und sicherheitstechnisch möglich ist, sollte auf leichtere, weniger isolierende Einsatzkleidung ausgewichen werden. Zum Beispiel bei der technischen Hilfeleistung oder der Brandbekämpfung im Freien.

Weitere Hinweise zu akuten Hitzeerkrankungen: https://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/204-037.pdf

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Bericht vom: 10.08.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Jobs & Stellenmarkt

Wer im Freien arbeitet sollte seine Haut schützen. Dazu gehören Sonnencreme, Sonnenbrille, Kopfbedeckung und Bekleidung mit langen Ärmeln.

"Oben ohne" nie in die Sonne

Köln (ots) - Jeder weiß, dass Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor vor gefährlicher UV-Strahlung schützt und daher auch konsequent einzusetzen ist. Doch nur wenige wissen, wie wichtig es ist, auch an die passende Kopfbedeckung zu denken. Und das betrifft jeden! Was in Australien durch die Folgen des Ozonlochs selbstverständlich ist, wird hierzulande noch viel zu selten praktiziert. Besonders gefährdet sind Berufsgruppen, die im Sommer viel im Freien oder an exponierten Orten arbeiten, wie z. B. an Hochleitungsmasten.

Starke Sonneneinstrahlung kann Hautkrebs verursachen. Pro Jahr erkranken laut der Deutschen Krebshilfe rund 265.000 Menschen an dieser tückischen Krankheit - etwa 88 Prozent davon an dem sogenannten weißen Hautkrebs. Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) informiert jetzt auf einer eigenen Themenseite "Sonnenstrahlung" umfangreich über UV-Strahlung und Schutzmaßnahmen.

Rund drei Millionen Menschen in Deutschland arbeiten überwiegend oder zeitweise im Freien und sind damit verstärkt der Sonne und damit auch der ultravioletten Strahlung ausgesetzt. Bei beruflicher Tätigkeit im Freien besteht ein deutlich höheres Hautkrebsrisiko als bei Tätigkeiten in Innenräumen. Daher wurden bestimmte Typen des hellen Hautkrebses und seiner Vorstufen 2015 in die Liste der Berufskrankheiten aufgenommen. Laut Jahresbilanz der gesetzlichen Unfallversicherung waren 2017 mehr Fälle von arbeitsbedingtem Hautkrebs zu verzeichnen: Heller Hautkrebs stellt nach arbeitsbedingten Hautekzemen und arbeitsbedingter Lärmschwerhörigkeit die dritthäufigste Berufskrankheit dar.

Haut schützen

Doch wie kann man sich vor Sonne schützen? Dazu gibt die BG ETEM verschiedene Empfehlungen: Ganz wichtig ist der persönliche Schutz, egal ob für das Kind, den Rentner oder den Berufstätigen, welcher seine Arbeit im Freien und besonders im Sommer verrichten muss. An erster Stelle steht immer der Einsatz von Sonnencreme mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor. Kopf, Nacken und Augen sind besonders empfindlich. Körperbedeckende Kleidung, eine geeignete Kopfbedeckung (mit Nackenschutz) sowie eine Sonnenschutzbrille für den gewerblichen Bereich sind erforderlich. Bei helmpflichtigen Arbeiten im Freien empfiehlt die BG ETEM zusätzlich, ein Tuch zum Schutz von Ohren, Hals und Nacken einzusetzen. Ist ein Helm nicht notwendig, sollte der Kopf mit Kappen oder Hüten vor Sonnenbestrahlung abgeschirmt werden.

Grundsätzlich gilt: Sonne meiden, doch wenn ein Aufenthalt im Freien erforderlich ist, bieten technische Maßnahmen wie UV-absorbierende Überdachungen, Sonnenschirme und -segel, oder provisorische Unterstellmöglichkeiten Schutz. Bei der Organisation der Arbeit sollte darauf geachtet werden, diese möglichst in den frühen Morgenstunden zu verrichten, Zusatzpausen einzulegen und eine Mittagspause an einem schattigen Ort abzuhalten.

Hautärzte empfehlen, die eigene Haut regelmäßig auf verdächtige Veränderungen zu untersuchen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für ein Hautkrebs-Screening, durchgeführt von Haus- und Hautärzten, ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre.

Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) informiert in seinem Magazin impuls 03/2018 in einem umfassenden Artikel über das Thema Sonnenschutz. Darüber hinaus stellt die BG ETEM eine eigene Broschüre mit dem Titel "Hautschutz bei Tätigkeiten im Freien" bereit sowie die Themenseite "Sonnenstrahlung" unter Eingabe des Webcodes 15814854 auf https://www.bgetem.de.

Hintergrund BG ETEM

Die BG ETEM ist die gesetzliche Unfallversicherung für rund 3,8 Millionen Beschäftigte in gut 200.000 Mitgliedsbetrieben. Sie kümmert sich um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in den Mitgliedsbetrieben sowie um Rehabilitation und Entschädigung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Für ihre Mitgliedsunternehmen übernimmt die BG ETEM die Haftung für die gesundheitlichen Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten gegenüber den Beschäftigten und stellt diese auch untereinander von der Haftung frei.

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Bericht vom: 28.07.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Jobs & Stellenmarkt

Arbeiten im Freien - Was tun, wenn die große Hitze kommt?

Wer im Freien arbeitet muss bei hohen Temperaturen viel zu trinken.

Arbeiten im Freien - Was tun, wenn die große Hitze kommt?

Berlin (ots) - Der Deutsche Wetterdienst warnt in den kommenden Tagen vor extremer Hitze in Deutschland. Beschäftigte auf Baustellen können es aber häufig nicht vermeiden, sich in der prallen Sonne aufzuhalten. Daher ist es wichtig, sich zu schützen. Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) gibt Tipps zum richtigen Hitzeschutz.

Wer nicht im Schatten arbeiten kann, sollte nach Auskunft der BG BAU lange Hosen und Hemden tragen. So werde verhindert, dass zu viele UV-Strahlen auf die Haut treffen. Dabei darf die Kopfbedeckung mit breiter Krempe beziehungsweise ein Helm mit Nackenschutz auf keinen Fall vergessen werden. Wo Kleidung nicht schützen kann, etwa im Gesicht, sind Sonnenschutzmittel mindestens mit Lichtschutzfaktor 30 geeignet. UV-Schutzbrillen sollen den Europäischen Normen EN 166 oder EN 172 genügen.

Bei hohen Temperaturen ist es darüber hinaus besonders wichtig, viel zu trinken. Mindestens zwei bis drei Liter am Tag müssen sein. Zu empfehlen sind Mineralwasser, Früchtetee oder Fruchtschorle. Wo es möglich ist, sollten laut BG BAU gute Belüftung der Arbeitsbereiche und Sonnenschirme oder Sonnensegel für mehr Kühle sorgen. Die Pause verbringen Beschäftigte am besten im Schatten.

"Hitzefrei, wie man das aus der Schule kennt, gibt es für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht. Allerdings ist es für Beschäftigte, die im Freien arbeiten, Pflicht der Arbeitgeber, geeignete Maßnahmen zum Schutz ihrer Mitarbeiter umzusetzen", so Klaus-Richard Bergmann, Hauptgeschäftsführer der BG BAU. Das könnten zum Beispiel sein:

- Arbeitszeiten an die Sonnenstrahlung anpassen und die Morgen- oder Abendstunden nutzen
- Arbeitsplätze mit Schattenspender versehen
- Baumaschinen und Fahrzeuge mit Klimaanlage bereitstellen
- Für eine gute Belüftung der Arbeitsbereiche sorgen
- Ausreichend Getränke zur Verfügung stellen
Aufeinander achten

Die Beschäftigten sollten außerdem aufeinander achten, dürfen Symptome eines Hitzschlags nicht übersehen und sollten sich über Notfallmaßnahmen informieren. Ist ein Kollege von einer Hitzeerkrankung betroffen, muss er sofort in den Schatten gebracht werden. Bewusstlose sind in die stabile Seitenlage zu legen, ansonsten ist der Kopf leicht erhöht zu lagern und mit feuchten Tüchern zu kühlen. Wie die BG BAU betont, ist es besonders wichtig, dann umgehend den Rettungsdienst zu alarmieren (Rufnummer 112), da nur Ärzte feststellen können, wie ernst die Situation wirklich ist. Weitere Informationen unter https://www.bgbau.de sowie unter https://www.bgbau.de/service/bauwetter-app.

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Bericht vom: 03.06.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Jobs & Stellenmarkt

5 Dinge, die Sie bei der Smartphone-Bewerbung beachten sollten

Düsseldorf (ots) - Für Jobsuchende ist es heute selbstverständlich, sich per Handy über offene Stellen zu informieren. Einer StepStone-Studie zufolge gehen zwei von drei Fachkräften in Deutschland regelmäßig mit dem Smartphone auf Jobsuche. Immer mehr Fachkräfte bewerben sich auch auf diesem Wege: So ist allein die Zahl der mobilen Bewerbungen, die über StepStone verschickt wurden, in den letzten drei Monaten um rund 25 Prozent gestiegen. Die Online-Jobplattform verrät, wie die mobile Nutzung die Bewerbung verändern wird und was Sie bei der Smartphone-Bewerbung beachten sollten.

Erstens: Der Lebenslauf wird noch wichtiger werden

Der Lebenslauf wird im mobilen Bewerbungsprozess mehr denn je zum Herzstück der Bewerbung. Er ist die Entscheidungsgrundlage für Personaler. Deshalb muss sich alles, was Sie dem potenziellen Arbeitgeber vermitteln wollen, darin wiederfinden. Wichtig ist, dass Sie im CV nicht bloß einzelne Karrierestationen auflisten. Machen Sie unbedingt auch stichpunktartig Angaben zu einzelnen Aufgaben und Tätigkeitsschwerpunkten. Hatten Sie Budget- und Personalverantwortung? Waren Sie für ein erfolgreiches Projekt verantwortlich? Erwähnen Sie das kurz und konkret. Investieren Sie unbedingt ausreichend Zeit in die Erstellung eines aussagekräftigen CVs - dessen Bedeutung können Sie gar nicht hoch genug einschätzen. Achtung: Länger als zwei Seiten sollte er trotzdem nicht sein.

Zweitens: Das Anschreiben, wie wir es kennen, wird verschwinden

Stundenlang über einem Anschreiben brüten, das noch an einen Brief erinnert? Die Bewerbungsunterlagen in einer Mappe zusammenstellen wie zu Zeiten der postalischen Bewerbung? Das ist nicht mehr zeitgemäß - und wird früher oder später Vergangenheit sein. Für Bewerber ist das eine gute Nachricht: Immerhin ist die Formulierung eines individuellen Schreibens für fast jeden zweiten Jobsuchenden (48 Prozent) eine große Hürde im Bewerbungsprozess - so das Ergebnis einer StepStone-Befragung unter rund 20.000 Fach- und Führungskräften in Deutschland. Künftig wird ein Kurzschreiben in einem Freitextfeld das klassische Anschreiben ersetzen - und es vielen Bewerbern ersparen, sich auf der Suche nach individuellen und gleichzeitig möglichst unternehmenskonformen Formulierungen abzuquälen.

Drittens: Ihre Unterlagen müssen jederzeit verfügbar sein

Mit dem Smartphone können Sie sich theoretisch von überall aus bewerben - in der Bahn, während der Wartezeit am Flughafen oder zu Hause auf dem Sofa. Voraussetzung dafür ist, dass Sie auf wichtige Unterlagen wie den Lebenslauf orts- und geräteunabhängig zugreifen können. Das funktioniert entweder, wenn Sie Ihren CV auf einer Jobplattform hinterlegt haben und sich auf eine dort ausgeschriebene Stelle bewerben, oder aber, indem Sie Ihre Unterlagen in der Cloud speichern und so via Dropbox, Google Drive & Co. von überall aus verfügbar machen. Wichtig: Halten Sie Ihren dort hinterlegten Lebenslauf stets aktuell.

Viertens: Qualität und Sorgfalt kommen nie aus der Mode

Die mobile Jobsuche ist schnell und einfach und im besten Fall geht auch die mobile Bewerbung unkompliziert vonstatten. Das bedeutet allerdings nicht, dass Sie keine Sorgfalt walten lassen müssen. Auch bei der Smartphone-Bewerbung gilt: Korrigieren Sie Rechtschreibfehler und nutzen Sie die Groß- und Kleinschreibung. Allgemeine Höflichkeitsformeln sind auch hier gefragt, verzichten Sie also auf Telegrammstil, Umgangssprache und Abkürzungen und setzen Sie eine Anrede- und eine Schlussformel ein. Achten Sie außerdem darauf, vom Unternehmen angeforderte Dokumente auch wirklich anzuhängen.

Fünftens: Sorgen Sie dafür, dass Personaler Sie finden

Sieben von zehn großen Unternehmen nutzen ein Bewerbermanagementsystem. Damit können Recruiter über verschiedene Suchfunktionen eine Liste passender Bewerber filtern. Wollen Sie in dieser Liste oben auftauchen, ist es wichtig, dass Sie sämtliche Felder im Online-Bewerbungsformular ausfüllen. Sollte Ihr Ausbildungsgang oder Ihre Branche nicht aufgeführt sein, sollten Sie die bestzutreffende Variante wählen. Auch die Freitextfelder sollten Sie unbedingt ausfüllen. Sie bieten häufig eine begrenzte Zeichenzahl, konzentrieren Sie sich daher auf Ihre Stärken und die wichtigsten Schlüsselbegriffe im Zusammenhang mit der Stelle, auf die Sie sich bewerben.

Quelle: StepStone Jobstudie 2017, Online-Befragung unter rund 20.000 Fach- und Führungskräften und rund 3.500 Recruitern und HR-Managern in Deutschland, durchgeführt im zweiten Quartal 2017. Mehr Informationen: https://www.stepstone.de/Ueber-StepStone/knowledge-base/

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Bericht vom: 01.06.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Jobs & Stellenmarkt

Bewerbung: Fachkräfte erwarten nach zwei Wochen eine verbindliche Antwort

Düsseldorf (ots) - In vielen Berufen ist die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern hoch. Fachkräfte können entsprechend selbstbewusst sein. Was sie heute von einem Bewerbungsprozess erwarten, hat StepStone im Rahmen einer großen Studie untersucht. Die Online-Jobplattform hat rund 20.000 Fach- und Führungskräfte sowie 3.500 Rekrutierungsverantwortliche zum Thema Jobsuche und Personalgewinnung befragt. Ein für Personalabteilungen in Deutschland hoch relevantes Ergebnis: Die Mehrheit (75 Prozent) der Fachkräfte in Deutschland erwartet nach spätestens 14 Tagen eine verbindliche Rückmeldung zu ihrer Bewerbung - über eine Eingangsbestätigung hinaus. Der gesamte Bewerbungsprozess - von der Jobsuche bis zur Vertragsunterschrift - sollte für drei von vier Bewerbern (76 Prozent) nach zwei Monaten abgeschlossen sein. Wunsch und Wirklichkeit unterscheiden sich laut Studie allerdings deutlich: Tatsächlich dauert die Jobsuche in Deutschland von der ersten Recherche bis zur Vertragsunterschrift im Schnitt sechs Monate.

Bewerber erwarten unkomplizierte Prozesse

Für vier von zehn Fachkräften sind fehlende Informationen in Stellenanzeigen ein Grund, sich gar nicht erst zu bewerben. Fast genauso viele Jobsuchende (39 Prozent) sehen von einer Bewerbung ab, wenn ihnen das Bewerbungsprozedere zu kompliziert erscheint. Und immerhin jeder vierte potenzielle Bewerber (24 Prozent) ist abgeschreckt, wenn der Arbeitgeber von ihm verlangt, das unternehmenseigene Online-Formular für die Bewerbung zu nutzen. In den meisten Fällen vermutlich, weil die Formulare zu lang und umständlich auszufüllen sind. "Qualifizierte Talente haben heute die Auswahl und gehen im Zweifel den einfacheren Weg", sagt Dr. Sebastian Dettmers, Geschäftsführer bei StepStone. "Zudem wollen sie ihr digitales Lebensgefühl auch bei der Jobsuche behalten. Wer heute online einkauft, kann sich vor der Kaufentscheidung mit wenigen Klicks umfassend über ein Produkt informieren. Genau das erwarten Talente auch bei der Jobsuche. Und genau wie die Online-Bestellung am Folgetag geliefert wird, soll auch ein Bewerbungsverfahren schnelle Ergebnisse vorweisen."

Das Anschreiben wird unwichtiger werden

Neben komplizierten Prozessen bereitet auch das Anschreiben vielen Bewerbern Kopfzerbrechen. Die Formulierung eines individuellen Schreibens ist für fast jeden zweiten Jobsuchenden (48 Prozent) eine große Hürde im Bewerbungsprozess. Digitalen Bewerbungsoptionen wie einer 1-Click-Bewerbung oder einer direkten Kommunikation mit dem Arbeitgeber per Kurznachricht hingegen steht die große Mehrheit der befragten Fachkräfte aufgeschlossen gegenüber. Die meisten Unternehmen verlangen aber immer noch dieselben Unterlagen wie im analogen Zeitalter: Für 67 Prozent ist eine ausführliche und vollständige Bewerbung inklusive Anschreiben ein Muss. Ein Drittel der befragten Personaler würde jedoch auf eine individuelle Bewerbung mit Anschreiben verzichten, wenn sie dafür mehr Bewerbungen erhalten würden.

Über die Studien

Für die Studien "Erfolgsfaktoren im Recruiting" und "Kandidaten im Fokus" hat StepStone im zweiten Quartal 2017 eine Online-Befragung unter rund 20.000 Fach- und Führungskräften und 3.500 Recruitern oder für Personalbeschaffung zuständigen Führungskräften durchgeführt. Die Studie thematisiert den Recruitingprozess in deutschen Unternehmen und untersucht die Schlüsselgrößen für eine nachhaltige Personalbeschaffung.

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Bericht vom: 25.04.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Jobs & Stellenmarkt

Gesund und motivierend führen: Tipps für Vorgesetzte

Hamburg (ots) - Vorgesetzte können mit bestimmten Verhaltensweisen die Arbeitssituation und dadurch die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stärken. Darauf weist die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hin. Auf Basis von Studienergebnissen rät sie, bei der Personalführung auf Transparenz zu achten und den offenen, gleichwertigen Austausch mit den Beschäftigten zu suchen.

Auf Transparenz achten

"Die größte Einflussmöglichkeit auf die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegt beim Führungsverhalten in den Punkten Rollenklarheit und Vorhersehbarkeit", berichtet Dr. Sabine Gregersen, Psychologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der BGW. "Vorgesetzte sollten daher für möglichst transparente Arbeitssituationen sorgen," empfiehlt die Expertin.
Dazu gehört unter anderem:

- die Hintergründe von Entscheidungen und die zu erreichenden Ziele nachvollziehbar erläutern,
- den Sinn von Aufgaben verdeutlichen und bevorstehende Veränderungen ankündigen,
- für eindeutige Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten sorgen,
- gewährleisten, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Aufgaben verstanden haben und Anforderungen sowie Erwartungen gemeinsam abgestimmt sind.

Den offenen Austausch suchen

"Weiter profitieren die Arbeitszufriedenheit und Gesundheit von einer guten Beziehungsqualität zwischen Mitarbeiter oder Mitarbeiterin und Führungskraft", berichtet Gregersen aus der Forschung. Diese erreicht man Studien zufolge mit einer individuellen Führung. "Dabei stimmen Vorgesetzte wechselseitig mit jedem Teammitglied ab, was ansteht und wie es umgesetzt werden kann", erläutert Gregersen. "Das ist zwar aufwendiger als nach Schema F zu verfahren, aber es lohnt sich."

Konkret bewerten Beschäftigte die Beziehungsqualität besonders gut, wenn

- sie ein Feedback zu ihren Leistungen erhalten,
- berufliche und private Bedürfnisse berücksichtigt werden,
- Entwicklungsmöglichkeiten erkannt werden,
- Entscheidungen nachvollziehbar sind und
- die Zusammenarbeit mit der Führungskraft als effektiv wahrgenommen wird.

Mehr erfahren

Vielfältige Tipps zum Thema gibt die BGW in ihrer Broschüre "Gesund und motivierend führen". Zu finden ist diese unter www.bgw-online.de, Suchbegriff: "BGW 04-07-011", im digitalen Format. Mitgliedsbetriebe der BGW können sie zudem kostenfrei als gedrucktes Heft bestellen.

Gesundheitsförderndes Führen stärkt die Sicherheit und Gesundheit im Berufsleben. Die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen in Deutschland werben mit ihrer aktuellen Kampagne "kommmitmensch" für eine gute Kultur der Prävention in den Unternehmen: www.bgw-online.de/kommmitmensch.

Über die BGW

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ist die gesetzliche Unfallversicherung für nicht staatliche Einrichtungen im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege. Sie ist für über 8 Millionen Versicherte in rund 630.000 Unternehmen zuständig. Die BGW unterstützt ihre Mitgliedsbetriebe beim Arbeitsschutz und beim betrieblichen Gesundheitsschutz. Nach einem Arbeitsunfall oder Wegeunfall sowie bei einer Berufskrankheit gewährleistet sie optimale medizinische Behandlung sowie angemessene Entschädigung und sorgt dafür, dass ihre Versicherten wieder am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

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Bericht vom: 15.03.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Jobs & Stellenmarkt

Befristete Teilzeit: Groko will Rückkehr auf Vollzeit ermöglichen

Berlin (ots) - Jeder Arbeitnehmer darf grundsätzlich in Teilzeit gehen. Das Problem: Es gibt bislang kein Rückkehrrecht auf Vollzeit - die berühmte Teilzeit-Falle. Die Groko will dieses Manko beheben mit einem Recht auf befristete Teilzeit für Unternehmen mit mehr als 45 Mitarbeitern. Auch will sie Teilzeittätigkeit in Führungspositionen stärker als bisher ermöglichen. Der gemeinnützige Verbraucher-Ratgeber Finanztip erklärt, welche Rechte Arbeitnehmer schon bisher haben, die gerne in Teilzeit arbeiten wollen.

Mehr als 8 Millionen Menschen haben nach jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamts 2016 in Deutschland in Teilzeit gearbeitet. Ein Rechtsanspruch auf Teilzeit besteht, wenn zwei Bedingungen erfüllt sind. Erstens: Der Mitarbeiter hat mindestens sechs Monate für das Unternehmen gearbeitet. Und zweitens müssen im Unternehmen mehr als 15 Mitarbeiter beschäftigt sein. Das können Arbeitnehmer, die weniger arbeiten wollen, für sich nutzen: "Wer zum Beispiel keine Teilzeitstelle findet, kann zunächst eine Vollzeitstelle annehmen und später bei seinem Arbeitgeber beantragen, die Arbeitszeit zu verkürzen", sagt Dr. Britta Beate Schön, Rechtsexpertin bei Finanztip. "Arbeitnehmer haben das Gesetz auf ihrer Seite - und das ist moderner und flexibler, als viele glauben."

Den Chef schriftlich über gewünschte Arbeitszeit informieren

Wer in Teilzeit gehen möchte, sollte das dem Chef schriftlich mitteilen. "Machen Sie das am besten mit mindestens drei Monaten Vorlauf", sagt Schön. "Geben Sie an, wie viele Stunden Sie zukünftig arbeiten möchten und wie diese verteilt sein sollen." Ein Musterschreiben für den Antrag finden Arbeitnehmer auf der Seite von finanztip.de. Einen Grund muss der Mitarbeiter nicht angeben. "Es schadet aber nichts, den Wunsch mit zwei, drei kurzen Sätzen zu begründen." Reagiert der Arbeitgeber bis einen Monat vor dem gewünschten Beginn der Teilzeit nicht mit einer schriftlichen Ablehnung, verringert sich die Arbeitszeit zum gewünschten Zeitpunkt.

Den Teilzeitwunsch kann der Chef kaum ablehnen

Betriebliche Gründe sind das einzige, was der Chef für eine Ablehnung heranziehen kann. Dazu zählen beispielsweise Beeinträchtigungen des Arbeitsablaufs, der Sicherheit im Betrieb oder das Entstehen unverhältnismäßig hoher Kosten. "Häufig wird Teilzeit abgelehnt, weil Firmenkunden erwarten, dass sie einen festen Ansprechpartner haben, weil sich keine Ersatzkraft finden lässt oder der Arbeitsaufwand zu hoch sei", erklärt Schön. "Doch dafür muss der Arbeitgeber mit einem Organisationskonzept belegen, dass er seinen Mitarbeiter unbedingt in Vollzeit benötigt. An diesem Konzept scheitern Chefs meist vor Gericht."

Etwas weniger netto für deutlich mehr Freizeit

Wichtig zu wissen: Wer Teilzeit arbeitet, verdient weniger und zahlt auch weniger in die Rentenversicherung ein. Wegen der steuerlichen Progression können einige Arbeitnehmer aber mehr Freizeit gewinnen, als sie an Nettolohn verlieren. Einen guten Überblick über die finanziellen Auswirkungen der Teilzeit können sich Arbeitnehmer mit dem Online-Rechner des Bundesministeriums für Arbeit verschaffen. Wichtig: "Lassen Sie sich unbedingt von der Rentenversicherung beraten, was eine Teilzeitarbeit für Ihre Rente bedeutet."

Weitere Informationen

https://www.finanztip.de/teilzeitarbeit/

Über Finanztip

Finanztip ist mit durchschnittlich mehr als 3 Millionen Besuchen im Monat Deutschlands größter gemeinnütziger Verbraucher-Ratgeber rund um Ihr Geld. Wir wollen Menschen befähigen, ihre täglichen Finanzentscheidungen richtig zu treffen, Fehler zu vermeiden und Geld zu sparen. Hierfür recherchieren und analysieren die Finanztip-Experten ausschließlich im Interesse des Verbrauchers und bieten praktische Handlungsempfehlungen. Kern unseres kostenlosen Angebots ist der wöchentliche Finanztip-Newsletter mit mehr als 300.000 Abonnenten. Darin beleuchten Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen und das Finanztip-Team alle Themen, die für Verbraucher aktuell wichtig sind: von Geldanlage, Versicherung und Kredit über Energie, Medien und Mobilität bis hin zu Reise, Recht und Steuern. Darüber hinaus können sich Verbraucher in der großen Finanztip-Community mit den Experten und anderen Verbrauchern austauschen.

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Bericht vom: 21.11.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Jobs & Stellenmarkt

Der Steuer-Countdown zum Jahresende

Der Steuer-Countdown zum Jahresende.

Der Steuer-Countdown zum Jahresende

Neustadt a. d. W. (ots) - Drei, zwei, eins ... Schluss: 2017 neigt sich dem Ende zu. Letzte Gelegenheit, mit ein paar gezielten Maßnahmen noch richtig Steuern zu sparen. Wie das geht? Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. (VLH) verrät drei Steuertipps für die letzten Wochen des Jahres.

1. Handwerkerkosten aufteilen und Steuern sparen

Das Finanzamt unterstützt den Handwerkereinsatz im Haushalt bei einer selbst genutzten Bestandsimmobilie. Dabei kommt eine lange Liste von Tätigkeiten infrage: etwa Renovierungs- oder Austauscharbeiten, aber auch die Erweiterung des Wohnraums oder die Reparatur von Haushaltsgeräten wie Wasch- oder Spülmaschinen. Grundsätzlich können in diesen Fällen 20 Prozent der jeweils anfallenden Lohnkosten steuerlich geltend gemacht werden, die Ersparnis ist allerdings auf 1.200 Euro im Jahr begrenzt. Aufgrund dieser Deckelung empfehlen die VLH-Fachleute:

- Wer sich 2017 bei den Handwerkerkosten der maximal absetzbaren Summe von 1.200 Euro nähert, sollte überlegen, ob er umfangreichere Tätigkeiten nicht auf zwei aufeinander folgende Jahre verteilen kann. Auf diese Weise wird eventuell in keinem der beiden Jahre der Höchstbetrag überschritten, sodass die Kosten jeweils in vollem Umfang geltend gemacht werden können.

- Ähnlicher Effekt, andere Methode: Gegebenenfalls kann man mit den Handwerkern eine Vereinbarung treffen, dass ein Auftrag zwar in diesem Jahr ausgeführt, die entsprechende Zahlung aber auf zwei Jahre verteilt wird.

Wichtig sind noch folgende Punkte: Lediglich die reinen Arbeits-, nicht aber die Materialkosten sind steuerlich begünstigt. Deshalb sollten Handwerker die verschiedenen Kostenarten auf der Rechnung getrennt aufführen. In einigen Fällen erkennt der Fiskus auch Maschinen- und Fahrtkosten sowie Entsorgungen oder Verbrauchsmittel an. Außerdem darf die Handwerkerrechnung nicht bar bezahlt werden. Stattdessen muss man das Geld überweisen. Als Nachweis kann das Finanzamt die Vorlage der Rechnung sowie des entsprechenden Kontoauszugs beziehungsweise der Zahlungsquittung verlangen.

2. Krankheitskosten ansammeln und Steuern sparen

Krankheitskosten gehören zu den außergewöhnlichen Belastungen. Diese können grundsätzlich steuerlich geltend gemacht werden, es gibt allerdings eine Besonderheit: Der Fiskus berechnet zunächst für jeden Einzelnen eine sogenannte zumutbare Eigenbelastung, die sich individuell an Einkommen, Familienstand und Kinderanzahl orientiert. Erst Ausgaben, die diese Zumutbarkeitsgrenze überschreiten, wirken sich steuermindernd aus. Deshalb der Tipp der VLH-Profis:

- Bei Krankheitskosten ist es sinnvoll, Ausgaben wie zum Beispiel für Medikamente, Zahnersatz, eine Brille oder ein Hörgerät in einem Jahr anzuhäufen, um die Zumutbarkeitsgrenze zu überwinden und den Fiskus an den Kosten zu beteiligen. Vereinfacht gesagt: Man kann all das mit in die Rechnung einbeziehen, was der Arzt verordnet, die Krankenkasse aber nicht bezahlt hat.

- Wer die Zumutbarkeitsgrenze sicher überspringen will und 2017 schon viele Krankheitskosten tragen musste, kann bis zum Jahresende ruhig noch weitere Aufwendungen draufsatteln. So ist es vielleicht möglich, die dringend benötigte neue Brille noch bis Silvester anzuschaffen. Eventuell lassen sich auch Therapiekosten bereits 2017 berappen, selbst wenn die Behandlung erst 2018 abgeschlossen wird.

Das Gute daran: Der Bundesfinanzhof hat in Sachen außergewöhnliche Belastungen 2017 ein Urteil gefällt, das die Methode zur Bestimmung der jeweiligen zumutbaren Eigenbelastung verändert (Az: VI R 75/14). Der Rechenweg ist nun zwar komplizierter, dafür kann aber die Zumutbarkeitshürde leichter geknackt werden.

3. Geld für den Job ausgeben und Steuern sparen

Privat getragene Kosten rund um den Job heißen im Steuer-Deutsch Werbungskosten - und die lassen sich unbegrenzt geltend machen. Deshalb gibt es von der VLH folgende Tipps fürs Jahresende:

- Wer privat ein neues Notebook, Smartphone oder ein ähnliches Gerät kaufen will, das er auch beruflich nutzt, der sollte das noch in diesem Jahr tun. Dasselbe gilt für die Anschaffung von dringend benötigten Büromaterialien, teuren Fachbüchern etc.

- Wer für 2018 eine berufliche Fortbildung gebucht hat, der sollte versuchen, die dafür fälligen Seminargebühren noch 2017 zu begleichen.

Das Prinzip ist sehr einfach: Steuerlich gesehen, lohnt es sich, viele Werbungskosten anzusammeln. Zu denen gehören übrigens nicht nur die Aufwendungen für Arbeitsmittel oder Fortbildungen, auch Ausgaben für ein häusliches Arbeitszimmer, eine beruflich bedingte Zweitwohnung oder die Fahrten zur Arbeit können dazu zählen.

Der Hintergrund zur Kostensammel-Strategie: Für Ausgaben rund um den Beruf rechnet der Fiskus jedem Arbeitnehmer 1.000 Euro Werbungskostenpauschale am Ende des Jahres an. Das ist der sogenannte Arbeitnehmer-Pauschbetrag, der automatisch von den Einnahmen abgezogen wird, selbst wenn der Einzelne im konkreten Fall weniger Aufwendungen hatte. Jeder, der allerdings über diese 1.000 Euro pro Jahr kommt, kann die tatsächlich gezahlten Kosten in der Steuererklärung geltend machen.

Dabei ist bis Ende 2017 noch ein Punkt zu beachten: Wenn die Kosten für eine beruflich bedingte Anschaffung den Betrag von 410 Euro (ohne Mehrwertsteuer) übersteigen, kann der Kauf nicht auf einmal in voller Höhe steuerlich abgesetzt werden. Die Ausgabe wird in diesem Fall über die wahrscheinliche Nutzungsdauer verteilt und so über einen längeren Zeitraum abgeschrieben. Dabei wird der besagte Schwellenwert von 410 Euro übrigens 2018 auf 800 Euro (ohne Mehrwertsteuer) angehoben: Dieser neue Wert gilt dann für werbungskostenrelevante Arbeitsmittel, die nach dem 31. Dezember 2017 gekauft werden.

Über die VLH

Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. (VLH) ist mit mehr als 900.000 Mitgliedern und rund 3.000 Beratungsstellen Deutschlands größter Lohnsteuerhilfeverein. Die VLH stellt außerdem die meisten nach DIN 77700 zertifizierten Berater: Von drei zertifizierten Beratern aller Lohnsteuerhilfevereine sind zwei von der VLH.

Gegründet im Jahr 1972, erstellt die VLH für ihre Mitglieder die Einkommensteuererklärungen im Rahmen der gesetzlichen Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG.

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Bericht vom: 17.08.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Jobs & Stellenmarkt

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München (ots) - Startups sind Jobmotoren! Bereits im ersten Jahr stellen sie durchschnittlich 3,5 Mitarbeiter ein. Im Vergleich: 0,8 Stellen bieten "reguläre" Firmen nach Neugründung im ersten Jahr an. Das haben die Autoren Nicole Bogott, Stefan Rippler und Branko Woischwill zum Anlass genommen, den ersten spezifischen Ratgeber zur erfolgreichen Etablierung in der Gründer-Welt zu schreiben: "Im Startup die Welt gestalten". Wertvolle Insidertipps, spannende Erfolgsgeschichten und aufschlussreiche Interviews mit Startup-Profis erklären Entwicklung und Charakter der lebendigen Gründerszene und stellen Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten vor, um neue und innovative Arbeitswelten aktiv mitzugestalten.

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