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Ratgeber Rubrik Gesundheit, Wohlbefinden & Leben


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Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Bericht vom: 29.12.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Silvester: mit Kindern sicher böllern und knallen

Hamburg (ots) - Für mehr als 200 Kinder endet jedes Jahr das Silvesterfeuerwerk in der Notaufnahme - mit Verbrennungen an Haut und Händen, Augenverletzungen und Hörschäden. Verbote aber nützen wenig, dafür sind Knaller und Raketen einfach zu spannend für die Kids. Sicherheitsbewusste Eltern können aber trotzdem etwas tun. Die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg, rät:

1. Sichere Feuerwerksartikel kaufen. Zu erkennen an einer Registriernummer der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM). Darin stehen auch die Kategorien F1 und F2. F1 ("Jugendfeuerwerk") ist für Kinder ab zwölf Jahren zugelassen. Zu dieser Kategorie gehören zum Beispiel Knallerbsen, kleine Bodenwirbel und Wunderkerzen.

2. Gebrauchsanweisungen gemeinsam mit den Kindern rechtzeitig vor dem 31.12. in Ruhe lesen. Dem Nachwuchs den Sinn der Altersangaben auf den Etiketten erklären.

3. Kinder schrittweise und unter Anleitung an den richtigen Umgang mit Feuerwerk heranführen - dann erliegen sie nicht in unbeaufsichtigten Momenten seinem Reiz.

4. Gemeinsam ausprobieren: Eltern und Kinder bauen zum Beispiel ein Tischfeuerwerk auf feuerfester Unterlage auf, die Kinder dürfen es unter Aufsicht anzünden. Ein Erwachsener sollte immer nur ein Kind anleiten und nicht mehrere gleichzeitig, damit das Gelernte auch "sitzt".
Blindgänger in einem Eimer voller Wasser sammeln

Viele Kinder verletzen sich auch, weil sie Blindgänger aufheben, die dann unerwartet explodieren. Eltern sollten Blindgänger daher mit Wasser übergießen und hinterher alle Kracher und Raketen in einem Eimer voller Wasser einsammeln.

Keine Kapuzenjacke

Mit Kindern unter sechs Jahren bleiben Eltern besser drinnen und beobachten das Spektakel vom geschlossenen Fenster aus. Im Freien sollten Kinder schwer entflammbare Kleidung aus Baumwolle tragen, also kein Synthetik-Gemisch und auch keine Kapuzenjacken oder -pullis, in denen sich Feuerwerkskörper verfangen können. Besser ist eine enganliegende Mütze. Auch ein Gehörschutz ist sinnvoll.

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Bericht vom: 29.12.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Ohren schützen zu Silvester - Jetzt knallt's: Silvesterfeuerwerk ohne Folgen für die Ohren

Wer seine Ohren an Silvester nicht überstrapazieren will, greift auf Fontänen, Feuerkreisel, Knallerbsen und Wunderkerzen zurück. Dieser Lärm liegt in einem Dezibelbereich, der für die Ohren ungefährlich ist.

Ohren schützen zu Silvester - Jetzt knallt's: Silvesterfeuerwerk ohne Folgen für die Ohren

Mainz (ots) - Insgesamt 137 Millionen Euro gaben die Deutschen 2017 für Feuerwerkskörper aus. Der Großteil davon ging zu Silvester in die Luft. Was bei dem Feuerwerk mitunter vergessen wird: So schön es auch aussieht, die Knallerei kann unserem Gehör erheblichen, zum Teil irreversiblen Schaden zufügen.

Donnerschläge und Chinaböller führen die Lärmliste beim Silvesterfeuerwerk an. Ein Donnerschlag ist beispielsweise mit 150 Dezibel so laut wie eine kleine Schusswaffe. Ein Knalltrauma ist allerdings bereits ab 135 Dezibel möglich. Schon ein einziger lauter Knall in der Nähe des Ohres kann zu einem Knalltrauma führen.

Durchschnittlich mehr als 8.000 Menschen sind jährlich nach Silvester von Verletzungen des Innenohrs durch den Knall von Böllern und Raketen betroffen. Bei etwa einem Drittel von ihnen bleibt ein Hörschaden. Nicht allein der Lärm verursacht den Schaden, sondern vor allem die Druckbelastung durch die Explosion. Dieser Druck kann die feinen Flimmerhärchen im Innenohr unwiderruflich schädigen und das Silvesterfeuerwerk so in jeder Hinsicht zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

"Ein watteartiges, dumpfes Gefühl, ein Rauschen oder Dröhnen können Anzeichen für ein Knalltrauma und in der Folge eines Hörsturzes oder Tinnitus sein", weiß Marianne Frickel, Präsidentin der Bundesinnung der Hörakustiker (biha). "Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen ist Vorsicht geboten. Sie können die Gefahr des lauten Knalls nicht einschätzen. Außerdem ist ihr Gehör besonders empfindlich."

Achtsamkeit und Vorbeugen ist für Groß und Klein der beste Schutz. Mit folgenden Tipps kommen Silvesterbegeisterte unbeschadet durch die Silvesternacht und mit vollem Gehör ins neue Jahr:

1. Abstand zu Lärmquellen halten: Sobald Sie bemerken, dass direkt neben Ihnen Raketen und Böller in die Luft gejagt werden, schaffen Sie Abstand, vor allem wenn unkontrolliert geböllert wird.

2. Gehörschutz tragen: Neben dem allgemein verbreiteten Gehörschutz gibt es die Möglichkeit, sich beim Hörakustiker vor Ort einen individuellen Gehörschutz anfertigen zu lassen. Dieser schließt das Ohr ab und kann durch spezielle Filter Frequenzen filtern. Lärm und laute Musik klingen leiser, Unterhaltungen bleiben weiterhin möglich.

3. Kinderohren schützen: Besonders für die Kleinen ist das Böllern der Erwachsenen ab einem gewissen Alter spannend und ein ganz besonderer Spaß zum Jahresende. Damit die sensiblen Kinderohren das gut überstehen, raten Hörakustiker hier besonders zu einem Gehörschutz. Geeignet sind der individuell angefertigte Gehörschutz oder ein Lärmschutzhörer.

4. Ohrenfreundlich böllern: Wer sein Gehör nicht überstrapazieren möchte, kann auf eher harmlose Knaller wie Fontänen, Feuerkreisel oder Knallerbsen zurückgreifen. Sie sind nicht lauter als ein Staubsauger und somit ein ungefährliches Vergnügen für die Silvesternacht.

Hintergrund zum Hörakustiker-Handwerk

In Deutschland gibt es etwa 5,4 Millionen Menschen mit einer indizierten Schwerhörigkeit. Tendenz steigend. Schwerhörigkeit zählt zu den zehn häufigsten gesundheitlichen Problemen. Mit rund 6.400 Hörakustiker-Betrieben und ca. 15.000 Hörakustikern versorgt das Hörakustiker-Handwerk bereits ca. 3,5 Millionen Menschen in Deutschland mit qualitativ hochwertigen, volldigitalen Hörsystemen. Die Bundesinnung der Hörakustiker (biha) KdöR vertritt die Interessen der Hörakustiker in Deutschland.

Neben der Erstversorgung des Kunden ist der Hörakustiker auch für die begleitende Feinanpassung mit wiederholten Überprüfungen und Nachstellungen der Hörsystemfunktionen zuständig. Daneben organisiert er - wenn der gesetzliche Anspruch besteht - die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenversicherungen und steht für Wartung und Reparaturen der Hörsysteme bis zu einem gewissen Grad zur Verfügung.

Darüber hinaus berät er zu Gehörschutz und speziellem technischem Zubehör. Der Hörakustiker verfügt über theoretisches Wissen aus der Akustik, Audiologie, Psychologie und Hörsystemtechnik und über praktische Fertigkeiten zur Audiometrie.

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Bericht vom: 28.12.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Heil und gesund ins neue Jahr: Silvesterfeuerwerk richtig zünden - Beim Feuerwerk geht etwas schief: Welche Versicherung ist für welchen Schaden zuständig?

Heil und gesund ins neue Jahr

Heil und gesund ins neue Jahr: Silvesterfeuerwerk richtig zünden - Beim Feuerwerk geht etwas schief: Welche Versicherung ist für welchen Schaden zuständig?

Coburg (ots) - Das neue Jahr beginnt und Millionen Deutsche begrüßen es mit Raketen und Böllern. Nicht selten endet dieses Vergnügen in der Notaufnahme eines Krankenhauses oder mit erheblichem Sachschaden. Wer die Silvesternacht genießen will, dem rät die HUK-COBURG, nur Feuerwerkskörper zu verwenden, die zuvor von unabhängigen Prüfanstalten getestet wurden.

Natürlich müssen Feuerwerkskörper in einwandfreiem Zustand und unbeschädigt sein. Lässt sich eine Rakete oder ein Böller nicht gleich zünden, weg damit! Geprüfte und zugelassene Feuerwerkskörper tragen eine Registriernummer und ein CE-Zeichen mit der Kennnummer der Prüfstelle. Der Aufdruck verrät zudem, wer mit den Feuerwerkskörpern hantieren darf: Kategorie F2 darf nur zu Silvester und nur von volljährigen Personen abgebrannt werden. Feuerwerkskörper der Kategorie F1 - zum Beispiel Knallbonbons oder Wunderkerzen - können Jugendliche ab zwölf Jahren allein verwenden.

Noch eines: Bevor man Feuerwerkskörper abschießt, immer die Gebrauchsanweisung lesen und - ganz wichtig - immer auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum nächsten Menschen achten. Wer selbst alles richtig macht, ist noch lange nicht vor Fehlern Dritter gefeit. Immer wieder beschädigen Raketen und Böller in der Silvesternacht parkende Autos. Steht der Verursacher fest und hat der sich nicht an die Vorgaben des Herstellers beim Zünden des Feuerwerks gehalten, muss er in der Regel haften. Doch die Praxis zeigt: Man weiß eher selten, wer für den Schaden verantwortlich ist. Hat der Besitzer des beschädigten Autos eine Teilkasko-Versicherung, kann er den Schaden dort melden und regulieren lassen. Dies gilt übrigens auch, wenn der Verursacher feststeht. In diesem Fall holt sich die Versicherung das Geld aber nach der Schadenregulierung vom Schädiger zurück.

Zu den typischen Schäden dieser Nacht zählen auch Raketen, die durch offene Fenster oder Dachluken fliegen. Wenn sich daraus ein Brand entwickelt, der das Gebäude oder den Hausrat beschädigt, ist dies ein Fall für Wohngebäude- und Hausratversicherung. Allerdings lassen sich solche Schäden in der Regel leicht vermeiden, indem man Fenster und Dachluken schließt.

Weitaus schlimmer, in der Silvesternacht aber leider nicht selten: Ein verirrter Kracher verletzt jemanden ernsthaft, zum Beispiel an den Augen - ein dauerhafter Schaden bleibt zurück. Niemand weiß, wer den Kracher abgeschossen hat, darum kann der Verletzte auch niemanden in die Pflicht nehmen und bleibt auf seinen Schadenersatzansprüchen sitzen. In dieser Situation hilft eine private Unfallversicherung. Sie zahlt unabhängig davon, ob man selber oder ein Dritter den Unfall verursacht hat.

Selbst wenn der Unfallverursacher bekannt ist, können Opfer leer ausgehen. Ohne private Haftpflichtversicherung muss er das Opfer aus der eigenen Tasche entschädigen. Bei schweren Unfällen eine Verpflichtung, die Privatleute oft nicht erfüllen können. Hier hilft dem Unfallopfer eine private Unfallversicherung.

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Bericht vom: 28.12.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

2019: Übergewicht abbauen - Krebsrisiko senken - Deutsche Krebshilfe gibt Tipps für gute Vorsätze zum Jahreswechsel

Bonn (ots) - Der Start ins neue Jahr ist für viele Menschen Anlass, sich Ziele zu setzen. Einer der häufigsten Vorsätze lautet: "Endlich überschüssige Kilos loswerden!" Die Deutsche Krebshilfe unterstützt diese Absicht, denn Übergewicht erhöht das Risiko für verschiedene Krebsarten. "Gönnen Sie sich ein gesundheitsbewusstes Jahr 2019 mit ausgewogener, kalorienbewusster Ernährung und viel Bewegung", empfiehlt Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. "Dies tut Körper und Seele gut und reduziert das Krebsrisiko."

Eine hohe Kalorienzufuhr gepaart mit einem inaktiven Lebensstil führen langfristig zu Übergewicht. Ein schwerwiegendes Problem, denn rund 60 Prozent der Erwachsenen in Deutschland gelten als übergewichtig, fast jeder Vierte als fettleibig. Bei Kindern und Jugendlichen bringen bereits 15 Prozent zu viele Kilos auf die Waage. Neben dem Rauchen zählen Experten Übergewicht zu den bedeutendsten Krebsursachen. Mindestens 13 Krebsarten werden durch einen überhöhten Körperfettanteil begünstigt. Dazu gehören unter anderem Darm-, Brust- und Speiseröhrenkrebs.

Wer abnehmen will, sollte Lebensmittel mit hohem Kaloriengehalt meiden. Hierzu gehören insbesondere süße und salzige Naschereien, viele Fertigprodukte sowie zuckergesüßte Getränke. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt zur Vermeidung von Übergewicht höchstens zehn Prozent der täglichen Kalorien in Form von Zucker aufzunehmen. Ein ehrgeiziges Ziel, denn Zucker ist heute fester Bestandteil fast aller verarbeiteter Lebensmittel und oft in Mengen zugefügt, die der Verbraucher kaum vermutet. So enthält beispielsweise ein Esslöffel Ketchup bis zu einen Teelöffel Zucker, ein 150 g-Becher Fruchtjoghurt bis zu sechs Stücke Würfelzucker und ein 250ml-Glas Erfrischungsgetränk oft vier und mehr Stücke Zucker.

Auf den kleingedruckten Nährwerttabellen von Verpackungen finden Verbraucher das Signalwort "Zucker" allerdings immer seltener. Denn dieser verbirgt sich inzwischen hinter bis zu 70 verschiedenen Begriffen: Saccharose, Fruktose, Dextrose, Mais- oder Invertsirup sind nur einige Beispiele.

Zucker- und Fettfallen vermeidet, wer Mahlzeiten mit frischen, möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln selbst zubereitet, Fertigprodukte selten verzehrt und auf zuckerhaltige Getränke verzichtet. Heißhungerattacken lassen sich vermeiden, wenn kleine Mengen von Süßigkeiten bewusst genossen werden: Also lieber ein Stück Schokolade genussvoll verzehren, anstelle einer ganzen Tafel achtlos nebenbei.

Kinder lernen maßgeblich durch Nachahmung. "Seien Sie daher ein Vorbild für junge Menschen, denn der Grundstein für Übergewicht wird bereits in jungen Jahren gelegt", rät Nettekoven.

Tipps für eine gesunde Ernährungsweise bietet Interessierten der Präventionsratgeber "Gesunden Appetit! Vielseitig essen - Gesund leben". Er kann zusammen mit weiteren Informationsmaterialien zur Krebsprävention kostenfrei bestellt werden bei: Stiftung Deutsche Krebshilfe, Postfach 1467, 53004 Bonn oder im Internet unter https://www.krebshilfe.de heruntergeladen werden.

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Bericht vom: 28.12.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Für 2019: Gute Vorsätze gegen Krebs

Für 2019: Gute Vorsätze gegen Krebs

Für 2019: Gute Vorsätze gegen Krebs

Heidelberg (ots) - Mehr Zeit mit der Familie verbringen, mehr lesen, das Smartphone auch mal ausschalten, die kleinen Dinge im Leben genießen - ganz Unterschiedliches nehmen sich die Menschen vor, sobald der Jahreswechsel naht. Für alle, die 2019 etwas für ihre Gesundheit tun möchten: Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums empfiehlt drei Möglichkeiten, um sich vor Krebs zu schützen. Denn jeder kann selbst dazu beitragen, sein persönliches Risiko für die Erkrankung zu verringern.

Vorbeugen

Endlich mit dem Rauchen aufhören, gesünder essen, abnehmen oder mehr Sport treiben, das sind beliebte Vorsätze nach einer duchfeierten Silvesternacht. Dass man damit nicht nur die Figur in Topform bringen, sondern auch das Risiko verringern kann, an Krebs oder anderen bedrohlichen Volkskrankheiten zu erkranken, macht sich nicht jeder bewusst. 30 bis 50 Prozent aller Krebserkrankungen könnten weltweit vermieden werden, wenn jeder einen gesunden Lebensstil führen und die wissenschaftlich belegten Maßnahmen zur Vorbeugung umsetzen würde. Dies gilt vor allem für häufige Krebsarten, wie Lungen-, Darm- und Hautkrebs, wahrscheinlich auch für Brustkrebs. "Die typischen Risikofaktoren zu vermeiden, lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn sich leider nicht jede Krebserkrankung verhindern lässt, selbst dann nicht, wenn man alle Empfehlungen beherzigt", so Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes. Der Dienst informiert seit über 30 Jahren über Krebs, kostenlos per Telefon unter 0800-420 30 40 , täglich von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr und unter der E-Mail-Adresse krebsinformationsdienst@dkfz.de.

Impfen gegen Krebs

Eltern können mit der Impfung, die vor der Infektion mit krebsauslösenden humanen Papillomviren (HPV) schützt, einen wichtigen Grundstein für die Krebsprävention ihrer Kinder legen. Weg-Remers: "Die Impfung schützt vor mehreren Krebsarten und ihren Vorstufen, zum Beispiel vor Gebärmutterhalskrebs und anderen Tumoren im Genitalbereich. Sie gilt als gut verträglich und sicher." Auch die für Säuglinge und Kleinkinder empfohlene Impfung gegen Hepatitis B kann vor Krebs schützen, der sich auf dem Boden einer chronischen Infektion der Leber entwickeln kann.

Früh erkennen

Einen weiteren Ansatz, sich zu schützen, bietet die gesetzliche Krebsfrüherkennung. Denn je eher eine Krebserkrankung erkannt wird, desto größer sind meistens die Heilungschancen. Männer und Frauen gleichermaßen haben die Möglichkeit Früherkennungsuntersuchungen auf Hautkrebs und Darmkrebs in Anspruch zu nehmen. Für Frauen gibt es außerdem Angebote zur Früherkennung von Brustkrebs und Gebärmutterhalskrebs, für Männer zur frühzeitigen Diagnose von Prostatakrebs. Die Teilnahme ist freiwillig, die Kosten übernehmen die Krankenkassen. Wer das Angebot wahrnehmen möchte, sollte sich vorher informieren: Welche Vorteile bietet mir die Untersuchung? Was ist zu bedenken? Antworten auf diese und weitere Fragen zum Thema Krebsfrüherkennung bietet auch der Krebsinformationsdienst.

Zum Nachlesen

Die Informationsblätter des Krebsinformationsdienstes zu den Themen "Vorbeugen", "Impfen" und "Früherkennung" fassen alles Wissenwerte in knapper und verständlicher Form zusammen. Die Broschüre "Was kann ich tun? Gegen Krebs!" liefert weitere Tipps und Hinweise zum Schutz vor Krebs. Alle Materialien können auf der Website unter https://www.krebsinformationsdienst.de/wegweiser/iblatt/index.php
heruntergeladen, ausgedruckt oder bestellt werden.

Nutzungshinweis für Downloadmaterial zu Pressemitteilungen

Die Nutzung ist kostenlos. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) gestattet die einmalige Verwendung in Zusammenhang mit der Berichterstattung über das Thema der Pressemitteilung bzw. über das DKFZ allgemein. Bitte geben Sie als Bildnachweis an: "Quelle: Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum". Eine Weitergabe des Bildmaterials an Dritte ist nur nach vorheriger Rücksprache mit der DKFZ-Pressestelle (Tel. 06221 42 2854, E-Mail: presse@dkfz.de) gestattet. Eine Nutzung zu kommerziellen Zwecken ist untersagt.

Der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums beantwortet alle Fragen rund um das Thema Krebs - am Telefon (0800-420 30 40), per E-Mail (krebsinformationsdienst@dkfz.de) sowie in persönlichen Sprechstunden in Heidelberg und Dresden. Das geschulte Ärzteteam geht mit fundierten fachlichen Informationen auf individuelle Fragen ein. Die Internetseite www.krebsinformationsdienst.de liefert aktuelles Wissen, nützliche Tipps und Adressen. Mit eigener Telefonnummer (0800-430 40 50) und E-Mail-Adresse (kid.med@dkfz.de) ist der KID auch Anlaufstelle für medizinische Fachkreise. Der Krebsinformationsdienst ist ein kostenfreies Angebot des Deutschen Krebsforschungszentrums. Er kann daher unabhängig informieren, frei von Interessenkonflikten und ohne Werbung.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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Bericht vom: 04.12.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

5 Irrtümer rund um den Blutzucker

Noch immer gibt es viele Irrtümer und Vorurteile rund um den Blutzuckerspiegel. Foto: ( obs/Novo Nordisk Pharma GmbH/Adobe Stock_16727489 )

5 Irrtümer rund um den Blutzucker

Mainz (ots) - Er ist nicht sichtbar, dennoch bestimmt er den Alltag von Menschen mit Diabetes: Der Blutzucker. Noch immer gibt es viele Irrtümer und Vorurteile rund um diesen unsichtbaren Messwert, sowohl von gesunden Menschen als auch von Menschen mit Diabetes. Einige dieser Irrtümer klären wir hier auf.

Irrtum #1: Ich bin gut eingestellt - schließlich kenne ich meinen HbA1c, und der ist gut. Mehr muss ich nicht wissen.

Wenn Menschen mit Diabetes sagen, sie seien "gut eingestellt" meinen sie in der Regel den HbA1c. Dieser sagt aus, wie hoch der durchschnittliche Blutzucker in den zurückliegenden 8 bis 12 Wochen war und wird deshalb auch als Langzeitblutzucker oder Blutzuckerlangzeitgedächtnis bezeichnet. Eine umfassende Blutzuckerkontrolle umfasst daneben den Nüchternblutzucker und den Blutzucker nach dem Essen. Der Nüchternblutzucker sagt aus, wie viel Glucose 6 bis 12 Stunden nach der letzten Mahlzeit im Blut vorhanden ist. Der sogenannte postprandiale Blutzucker wird etwa 1 bis 2 Stunden nach einer Mahlzeit gemessen. Das Ziel einer erfolgreichen Therapie ist es, diese drei Werte bestmöglich im Zielbereich zu halten, da auch kurze Entgleisungen des Blutzuckers (beispielsweise nach einer Mahlzeit) negative Auswirkungen haben können.

Irrtum #2: Die angeblichen Blutzuckerspitzen nach dem Essen sind doch nur eine Ausrede von Menschen mit Diabetes, die nach dem Essen lieber einen Mittagsschlaf machen würden. Jeder ist nach dem Essen mal müde, egal ob mit oder ohne Diabetes.

Das stimmt so nicht. Was bei Menschen mit Diabetes auf den ersten Blick wie ein typisches "Schnitzelkoma" aussehen mag, hat einen medizinischen Hintergrund und ist durchaus ernst zu nehmen. Richtig ist, dass der Blutzuckerspiegel nach einer kohlenhydrathaltigen Mahlzeit oder einem zuckerhaltigen Getränk bei allen Menschen ansteigt. Bei gesunden Menschen schleust das Hormon Insulin den in der Nahrung enthaltenen Traubenzucker (Glucose) aus dem Blut in die Zellen. Der Zuckergehalt im Blut steigt deshalb nur wenig an und sinkt schnell wieder. Menschen mit Diabetes produzieren jedoch zu wenig körpereigenes Insulin, oder ihre Zellen können es nicht effektiv genug verwerten. Bei ihnen bleibt der Zucker im Blut, so dass der Blutzuckerspiegel stärker und für längere Zeit ansteigt. Erste Warnzeichen für zu hohe Blutzuckerspiegel nach dem Essen sind Abgeschlagenheit, Unkonzentriertheit und Müdigkeit nach den Mahlzeiten. Das Messen des Blutzuckers ein bis zwei Stunden nach dem Essen kann dem Arzt hier wertvolle Hinweise liefern.

Irrtum #3: Von wegen Blutzuckerspitzen nach dem Essen: Weniger essen und sich zusammenreißen, dann klappt's auch mit der Konzentration.

Das stimmt so nicht. Blutzuckerspitzen nach dem Essen, von Medizinern auch als postprandiale Hyerglykämien bezeichnet, können auch dann auftreten, wenn die Betroffenen sich bewusst ernähren. Sie können die Betroffenen im Alltag akut einschränken, indem sie zum Beispiel Durst, Müdigkeit, Schwindel, oder Konzentrationsschwierigkeiten auslösen. Wenn der behandelnde Arzt darüber informiert ist, dass Blutzuckerspitzen nach dem Essen auftreten, kann er die Therapie anpassen und zum Beispiel moderne Mahlzeiteninsuline einsetzen, die den Blutzucker gezielt kontrollieren.

Irrtum #4: Blutzuckerspitzen sind unangenehm, gehen aber auch wieder weg. Ihre gesundheitlichen Folgen sollten nicht dramatisiert werden.

Richtig ist, dass Blutzuckerspitzen nach dem Essen allmählich wieder zurückgehen. Dennoch kann der Blutzuckerspiegel in den Stunden zwischen Frühstück, Mittag- und Abendessen für einen längeren Zeitraum zu hoch sein. Wenn es nach dem Essen immer wieder zu Blutzuckerspitzen kommt, ohne dass diese behandelt werden, kann dies langfristig ernsthafte gesundheitliche Folgen haben, denn die sogenannten postprandialen Hyperglykämien steigern das Risiko für Folgekomplikationen wie kardiovaskuläre Erkrankungen oder Augenschäden. Außerdem können regelmäßige postprandiale Blutzuckerspitzen, auch wenn sie nur von kurzer Dauer sind, sich in der Summe langfristig negativ auf den HbA1c auswirken.

Irrtum #5: Mein Arzt muss erkennen, ob ich Blutzuckerspitzen nach dem Essen habe - schließlich hat er Medizin studiert, nicht ich.

Das stimmt so nicht. Ob Sie Blutzuckerspitzen nach dem Essen haben, die behandelt werden sollten, kann Ihr Arzt nur erkennen, wenn Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und gezielt ein bis zwei Stunden nach dem Essen kontrollieren und ihm die Werte mitteilen. Nur dann kann er Ihre Therapie anpassen und zum Beispiel moderne Mahlzeiteninsuline einsetzen, die den Blutzucker noch gezielter kontrollieren. Damit kann er verfolgen, wie sich der Blutzuckerspiegel über einen längeren Zeitraum durchschnittlich entwickelt. Um den Blutzuckerspiegel auch zwischen den Arztbesuchen im Blick zu behalten, sollten Menschen mit Typ 2 Diabetes regelmäßig selbst ihre Blutzuckerwerte messen, denn auch einzelne Spitzen nach Mahlzeiten können Folgen haben.

Über Changing Diabetes®

Changing Diabetes® - Diabetes verändern - ist die Antwort von Novo Nordisk auf die globale Herausforderung durch Diabetes. Seit über 95 Jahren verändern wir Diabetes, indem wir immer bessere biopharmazeutische Arzneimittel erforschen, entwickeln und herstellen. Wir machen sie Menschen mit Diabetes weltweit zugänglich. Aber wir wissen auch, dass es mehr braucht als Medikamente: mehr Aufklärung, frühere Diagnosen und den Zugang zu einer guten Versorgung. Mehr Menschen mit Diabetes sollen ein Leben mit so wenigen Einschränkungen wie möglich führen können. In Zusammenarbeit mit vielen Partnern treiben wir diese Veränderungen voran, in der festen Überzeu-gung, dass wir gemeinsam Diabetes besiegen können. Erfahren Sie mehr unter https://www.changingdiabetes.de und diskutieren Sie mit unter #changingdiabetes.

Über Novo Nordisk

Novo Nordisk ist ein globales Unternehmen der Gesundheitsbranche und durch seine Innovationen seit 95 Jahren führend in der Diabetesversorgung. Diese langjährige Erfahrung und Kompetenz nutzen wir auch, um Betroffene bei der Bewältigung von Adipositas, Hämophilie, Wachstumsstörungen und anderen schwerwiegenden chronischen Erkran-kungen zu unterstützen. Novo Nordisk beschäftigt derzeit rund 43.200 Menschen in 79 Ländern. Die Produkte des Unternehmens mit Hauptsitz in Dänemark werden in über 170 Ländern vertrieben. Weitere Informationen unter https://www.novonordisk.de Stand: November 2018

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Bericht vom: 12.09.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Müde nach dem Essen?

Johanna Sandner, Diabetesberaterin und Leiterin des Ernährungs- und Diabetesteams, Uniklinik Mainz ( Bild: obs/Novo Nordisk Pharma GmbH/Thomas Böhm )

Müde nach dem Essen?

Mainz (ots) - Viele Menschen fühlen sich nach dem Essen schlapp und müde und sprechen dann salopp vom sogenannten "Schnitzelkoma". Manchmal steckt jedoch mehr dahinter. Ursachen können z. B. ein Eisenmangel, eine Schilddrüsenunterfunktion oder ein veränderter Schlafrhythmus sein. Besonders hellhörig sollten jedoch Menschen mit Diabetes werden, wenn sie nach dem Essen häufig müde und unkonzentriert sind. Dann kann es sein, dass die Blutzuckerwerte nach dem Essen regelmäßig in die Höhe schnellen - mit ernsten Folgen für die Gesundheit.[1,2,3]

Erhöhte Blutzuckerspiegel nach dem Essen, sogenannte postprandiale Blutzuckerspitzen oder auch Hyperglykämien, bleiben bei Menschen mit Diabetes oft unentdeckt. Denn sie lassen sich nur durch gezieltes Messen nach den Mahlzeiten aufspüren, weiß Diabetesberaterin Johanna Sandner. "Doch diese Messungen werden gerade bei Menschen mit Typ 2 Diabetes oft nicht vorgenommen", erläutert sie. Auch bei der Kontrolle des Langzeitblutzuckers durch den Hausarzt können diese Spitzen nicht entdeckt werden. Bleiben solche Blutzuckerspitzen auf Dauer unbehandelt, können sie akute Folgen für das Wohlbefinden und langfristigen Auswirkungen auf die Gesundheit haben.[1,2]

Johanna Sandner rät daher: "Um den Blutzuckerspiegel auch zwischen den Arztbesuchen im Blick zu behalten, sollten Menschen mit Typ 2 Diabetes regelmäßig selbst ihre Blutzuckerwerte nach dem Essen messen". Gemeinsam mit dem Arzt kann dann entschieden werden, ob eine Anpassung der Therapie sinnvoll wäre.

Zum Einsatz können dafür sogenannte Mahlzeiteninsuline kommen, die versuchen die natürliche Insulinausschüttung nach einer Mahlzeit annähernd nachzuahmen und dafür sorgen, dass der Zucker aus dem Blut wieder schneller in die Gewebezellen gelangt.[4]

Wer sich nach dem Essen häufiger müde, unkonzentriert und schlapp fühlt, sollte daher selbst aktiv werden, und ca. 2 Stunden nach dem Essen die Blutzuckerwerte messen und bei Auffälligkeiten mit dem Arzt besprechen.

Leserservice: Frag die Expertin

Johanna Sandner, Diabetesberaterin und Leiterin des Ernährungs- und Diabetesteams, Uniklinik Mainz

Woran erkenne ich, dass mein Blutzucker nach dem Essen zu hoch ist und welche Folgen kann das haben?

"Problematisch ist, dass ein erhöhter Blutzucker meist keine Symptome macht und so oft nicht bemerkt wird. Blutzuckerspitzen nach dem Essen können aber auch den Alltag spürbar einschränken, indem sie zum Beispiel Müdigkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten und verstärkten Durst auslösen. Langfristig können sie ernsthafte gesundheitliche Folgen haben - wenn sie nicht erkannt und adäquat behandelt werden. So können sich Herz-Kreislauferkrankungen verschlimmern, die Blutgefäße am Auge können geschädigt werden, bei älteren Menschen mit Diabetes kann die Wahrnehmung oder Erinnerung beeinträchtigt werden."

Was kann ich dagegen tun?

"Wichtig ist zuerst, dass Sie die bislang vom Arzt verschriebene Therapie einhalten und wie vorgesehen anwenden. Überwachen Sie zudem regelmäßig neben Ihrem Nüchtern-Blutzucker auch gezielt den Blutzucker 2 Stunden nach dem Essen. Dokumentieren Sie das Ergebnis in einem Tagebuch und besprechen dies mit Ihrem Arzt. Er kann dann ggf. die Therapie anpassen."

Literatur

1. Heller S et al. IDF 2015; Poster #0956

2. World Health Organization, editor. Global health risks: mortality and burden of disease attributable to selected major risks. Geneva, Switzerland: World Health Organization; 2009;62p.

3. International Diabetes Federation (IDF): Guideline for Management of Post Meal Glucose in Diabetes, 2011

4. Ceriello A, Colagiuri S. Diabet Med 2008; 25: 1151-1156.

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Changing Diabetes® - Diabetes verändern - ist die Antwort von Novo Nordisk auf die globale Herausforderung durch Diabetes. Seit über 95 Jahren verändern wir Diabetes, indem wir immer bessere biopharmazeutische Arzneimittel erforschen, entwickeln und herstellen. Wir machen sie Menschen mit Diabetes weltweit zugänglich. Aber wir wissen auch, dass es mehr braucht als Medikamente: mehr Aufklärung, frühere Diagnosen und den Zugang zu einer guten Versorgung. Mehr Menschen mit Diabetes sollen ein Leben mit so wenigen Einschränkungen wie möglich führen können. In Zusammenarbeit mit vielen Partnern treiben wir diese Veränderungen voran, in der festen Überzeugung, dass wir gemeinsam Diabetes besiegen können. Erfahren Sie mehr unter www.changingdiabetes.de und diskutieren Sie mit unter #changingdiabetes.

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Bericht vom: 04.09.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Bammel vor Bienen: Jeder Vierte hat Angst - mit Recht?

Wahrheiten und Mythen.

Bammel vor Bienen: Jeder Vierte hat Angst - mit Recht?

Hamburg (ots) - Insekten sind überall um uns herum, fast eine Millionen verschiedene Arten fliegen und krabbeln durch Gärten, Wälder und Wiesen. Während einige lediglich als störend empfunden werden, erzeugen andere regelrechte Panik, wenn sie um unseren Frühstückstisch herumsurren. Die Rede ist von Wespen, Bienen und Co. Jeder vierte Deutsche (27 Prozent) gibt in einer Online-Umfrage an, Angst vor Bienen zu haben. Oft ist die Sorge vor den kleinen Sechsbeinern unbegründet, denn nicht alles, was erzählt wird, ist richtig. Wir klären auf, was Mythos und was Wahrheit ist.

Bienen

Bienen sind braun-orange bis schwarz-gelb gefärbt und zeichnen sich durch ihren "Pelz" aus. Sie sind friedfertige Wesen und stechen Menschen nur, wenn sie sich bedroht fühlen. In der Regel bleibt ihr Stachel wegen kleiner Widerhaken in unserer Haut stecken. Versucht sich die Biene zu befreien, reißt der Stachel aus dem Hinterleib heraus. Diese starke Verletzung bedeutet für die Biene meistens den Tod.

Wespen

Wespen sind an ihrer schwarz-gelb-gestreiften Färbung und der "Wespentaille" zu erkennen. Wichtig: Niemals anpusten, denn das Kohlendioxid im Atem macht die Insekten aggressiv. Ihr Gift - wie auch das von Biene, Hummel und Hornisse - kann eine potenziell lebensbedrohliche allergische Reaktion auslösen. Knapp 70 Prozent der Insektengiftallergien werden durch Wespen ausgelöst. Einen Stich vermeidet man am besten, indem man Ruhe bewahrt.

Hummeln

Die Hummel kann mathematisch gesehen gar nicht fliegen, aber sie weiß das nicht und fliegt trotzdem - dieses "Hummel-Paradoxon" hält sich hartnäckig. Verglichen mit Flugzeugtragflächen stimmt das auch. Aber eine Hummel ist kein Flugzeug, ihre Flügel sind gekrümmt und bewegen sich - so kann sie fliegen. Auch zu glauben, sie würde nicht stechen, ist falsch: Hummeln setzen diese Waffe aber noch seltener als Bienen ein.

Hornissen

Hornissen sind mit knapp drei cm Länge größer als die meisten anderen Insekten. Das macht sie jedoch nicht gefährlicher. Ihre Stiche sind zwar schmerzhaft, aber nicht giftiger als Wespenstiche. Der Spruch "Drei Hornissenstiche töten einen Menschen, sieben ein Pferd" ist also ein Mythos.

Mücken

Im Unterschied zu Hornissen, Bienen, Wespen und Hummeln stechen Mücken nicht zur Verteidigung. Sie setzen auch keinen Stachel ein, sondern nutzen ihren Rüssel, um an das Blut von Menschen zu kommen. Anders als weitläufig angenommen, spielt bei der Wahl des Wirts nicht der Geschmack des Bluts, sondern der Körpergeruch eine Rolle.

Bremsen

Auch Bremsen zählen zu den Blutsaugern. Haben sie sich ihr Ziel ausgesucht, sind sie äußerst hartnäckig und schwer zu vertreiben. Zu finden sind sie nicht nur auf der Pferdekoppel, sondern häufig auch in der Nähe von Gewässern. Und ja, Bremsen können problemlos durch Kleidung stechen - nur besonders dicke Stoffe halten sie davon ab.

Wenn der Insektenstich eine allergische Reaktion auslöst

Auch wenn nicht alles stimmt, was über die Insektenstiche erzählt wird, sollte man die Gefahren nicht auf die leichte Schulter nehmen: "Jeden Sommer sterben rund 20 Personen an den Folgen einer allergischen Reaktion auf Insektengift von Wespen und Bienen", erklärt die Allergologin und Dermatologin Prof. Margitta Worm von der Charité in Berlin. "Die Dunkelziffer ist sogar weit höher, da ein allergischer Schock zum Beispiel zu Autounfällen führen kann, dann aber nicht als Ursache erkannt wird", so die Expertin.

Rund ein Viertel aller Deutschen weist gesteigerte Reaktionen an der Stichstelle von Wespen, Bienen, Hornissen und Hummeln auf. Bei etwa 2,8 Millionen besteht die Gefahr eines allergischen Schocks, der zu Herz-Kreislauf-Versagen führen kann. Klarheit über eine Allergie bringt der Besuch beim allergologisch tätigen Arzt. Wird diese diagnostisch bestätigt, kann er eine entsprechende Therapie, wie die Allergie-Impfung oder Hyposensibilisierung, einleiten. Unabhängig von einer Allergie ist es sinnvoll, sich vor Stichen und Bissen zu schützen. Denn jeder, der einmal gestochen wurde, kann eine Allergie gegen Insektengift entwickeln.

Weitere Informationen zur Feststellung und Behandlung von Insektengiftallergien gibt es unter https://www.insektengiftallergie.de. Die Initiative Insektengiftallergie bietet Patienten, Angehörigen und Interessierten Informationen rund um Allergien auf Stiche von Wespen, Bienen, Hornissen und Hummeln. Ziel der Initiative ist die Aufklärung der Bevölkerung über die Gefahren von Insektenstichen, die Auslöser sowie die Behandlung der daraus resultierenden Allergie.

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Bericht vom: 04.09.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Kinder brauchen regelmäßig Auszeiten von der Kita

Kinder brauchen regelmäßig Auszeiten von der Kita

Kinder brauchen regelmäßig Auszeiten von der Kita

Baierbrunn (ots) - Selbst wenn Kinder gern in die Krippe oder den Kindergarten gehen, benötigen sie von Zeit zu Zeit eine Kita-Pause. "Kinder stecken mitten in der Entwicklung. Sie brauchen das, was wir Erwachsenen brauchen, umso mehr: eine Auszeit vom Job", erklärt Susanne Jänicke, Leiterin einer Kita in München, im Apothekenmagazin "Baby und Familie". Natürlich spielen die Kleinen in der Kita viel und haben Spaß. Sie bewegen sich aber auch ständig in einer größeren Gruppe von Kindern und Erwachsenen auf begrenztem Raum, sind Lärm ausgesetzt, müssen sich anpassen, haben wenig Zeit und Raum für sich alleine. Das bedeutet für das Kind neben Spaß auch Stress. Je jünger es ist, umso anstrengender ist dieser Alltag.

Es sind ganz banale Dinge, die die Kita-Auszeit so wertvoll für die Kleinen machen: einfach mal ohne Zeitdruck zu Hause sein, Spielsachen nicht teilen müssen, mit Mama oder Papa kuscheln, Zeit mit Bruder oder Schwester verbringen. "Optimal wären in meinen Augen 30 Tage, die Familien gemeinsam haben", sagt Jänicke. Eine Rolle für die Länge der kitafreien Zeit spielt außerdem die Betreuungsdauer. So benötigen vor allem Ein- bis Dreijährige, die vollzeitbetreut sind, Auszeiten dringender als ältere Kinder oder Jungen und Mädchen, die nur wenige Stunden am Tag ein einer Einrichtung verbringen. Im Idealfall verteilen sich die Auszeiten regelmäßig übers Jahr - mit einem längeren zusammenhängenden Block von mindestens zwei Wochen. "Kinder brauchen auch Zeit, sich umzustellen und in die Freizeit reinzukommen", sagt Jänicke.

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Bericht vom: 04.09.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Bei ersten Schlaganfall-Symptomen sofort handeln

Baierbrunn (ots) - Wer bei sich oder anderen Symptome eines Schlaganfalls bemerkt, sollte keine Zeit verlieren. "Viele Betroffene suchen zunächst ihren Hausarzt auf, anstatt gleich den Notarzt zu rufen", beklagt Professor Darius Nabavi von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau". Dadurch gehe wertvolle Zeit verloren. "Time ist brain, zu Deutsch Zeit ist Hirn - das ist bei der Akutversorgung die allerwichtigste Regel", sagt Professor Heinrich Audebert vom Centrum für Schlaganfallforschung der Charité Berlin. Sobald das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird, setzt bei den Nervenzellen ein Massensterben ein. Je schneller der Patient ins Krankenhaus kommt, desto besser kann der Schaden begrenzt werden.

Der internationale FAST-Test kann dabei helfen, die wichtigsten Symptome richtig zu deuten: F steht für Face (Gesicht: Kann die Person noch lächeln?), A für Arme (kann sie noch beide Arme heben?), S für Sprache (kann sie noch einfache Sätze sprechen?), T für Time (Zeit: Fällt einer der Tests verdächtig aus, läuft die Zeit). Es gibt aber noch weitere Anzeichen, die der Test nicht erfasst. Zum Beispiel plötzlich auftretende Gleichgewichtsstörungen, einseitiges Taubheitsgefühl, Schwindel, Bewusstlosigkeit oder schlagartig einsetzende extreme Kopfschmerzen. Sehstörungen können ebenfalls vorkommen, bis hin zur vorübergehenden Erblindung. Bei solchen Symptomen ebenfalls den Notarzt rufen - auch wenn die Beschwerden wieder verschwinden oder nachlassen. Sie können Vorboten eines Schlaganfalls sein.

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Bericht vom: 28.08.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Tod ohne Vorwarnung: Was muss jetzt geregelt werden?

Vorsorge treffen: Der Tod eines Angehörigen kann für Hinterbliebene oft sehr plötzlich eintreten. Die richtige Vorsorge ist umso wichtiger ( Quelle: costadelsol/Monuta )

Tod ohne Vorwarnung: Was muss jetzt geregelt werden?

Düsseldorf (ots) - Ein Wimpernschlag und alles ist anders: Der plötzlich eintretende Tod eines geliebten Menschen ist für Angehörige besonders schlimm. Die Monuta Versicherungen klären mit Rechtsanwalt Lutz Arnold LL.M., unter anderem auf Erbrecht spezialisiert, auf, inwiefern für den abrupten Todesfall vorgesorgt werden kann, damit der bürokratische Aufwand für Angehörige so gering wie möglich bleibt.

Schlaganfall, Herzinfarkt, Autounfall - es kann jeden Tag passieren und jeden von uns treffen: der plötzliche Tod. Alleine im August letzten Jahres kamen in Deutschland über 300 Menschen in Folge eines Verkehrsunfalls ums Leben, belegen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Für die Angehörigen ein Albtraum. Doch neben Schock und Trauerbewältigung müssen die Angehörigen vor allem "organisatorische Belange" regeln. Eine finanzielle Absicherung sowie wichtige Vorsorgedokumente entlasten die Hinterbliebenen enorm und nehmen ihnen eine große Bürde. Im Folgenden klären die Monuta Versicherungen mit Unterstützung von Rechtsanwalt Lutz Arnold LL.M. darüber auf, welche Dokumente und Vollmachten essentiell sind.

1. Bei einer Bestattung summieren sich schnell die Kosten. Was wird oft vergessen?

Lutz Arnold: Oft wird der finanzielle Aufwand unterschätzt, den eine Bestattung haben kann: die eilig gedruckten Einladungskarten, der Sarg, der Blumenschmuck, die Kosten des Bestatters, der Grabstein, das Grab selbst sowie die städtischen Gebühren müssen bezahlt werden. Nicht selten kommt es vor, dass mit dem Verstorbenen ein Mietvertrag mit dreimonatiger Kündigungsfrist besteht. Die Folge: Schnell sind Summen von 7.000 bis 9.000 Euro erreicht, die einer der Angehörigen vorstrecken und sich hinterher mühevoll von der Erbmasse zurückholen muss - sofern diese überhaupt ausreicht.

2. Was müssen Hinterbliebene bei Vollmachten, Verträgen und digitalem Nachlass beachten?

Lutz Arnold: Um welche Verträge und Rechnungen sich Angehörige kümmern müssen, ist leider nicht so leicht herauszubekommen. Ohne Vollmacht dürfen sie auch von Dritten, wie beispielsweise der Bank oder dem Vermieter, keine Auskunft erhalten. Am sinnvollsten ist es, die Kontoauszüge des Verstorbenen der letzten zwölf Monaten durchzugehen. So wird recht schnell ein erster Überblick geschaffen. Darüber hinaus sollten persönliche Passwörter und Login-Daten für bestimmte Vertrauenspersonen zugänglich sein. Das ermöglicht Hinterbliebenen, sich unkompliziert auch um das digitale Erbe zu kümmern. Dabei ist der digitale Nachlass gleich zu behandeln wie der analoge. Vor allem das Testament ist für Angehörige enorm wichtig und sollte schon zu Lebzeiten nicht vernachlässigt werden. Jene bevollmächtigte Person, die die Aufgabe hat, die Trauerfeier zu organisieren, sollte mit einer Vorsorge- beziehungsweise Generalvollmacht ausgestattet werden. Achtung: Beinhaltet die Vollmacht nicht die Klausel 'über den Tod hinaus', ist sie nach dem Tode nicht gültig und somit nicht rechtswirksam.

Nicht selten sind heftige Streitigkeiten unter den Erben und Angehörigen im Nachgang vorprogrammiert. Besonders in der Trauerphase sollten sich Hinterbliebene nicht damit beschäftigen müssen. Eine Sterbegeldversicherung kann hier aus meiner Sicht große Abhilfe verschaffen, vor allem wenn es sich um finanzielle Uneinigkeit handelt.

Checkliste Vorsorgedokumente - für den Fall der Fälle

Rechtlich:

- Vorsorgevollmacht
- Patientenverfügung
- Sorgerechtsverfügung (bei minderjährigen Kindern)
- Bestattungsverfügung
Finanziell:

- Sterbegeldversicherung für finanzielle Absicherung abschließen Organisatorisch:

- Festhalten medizinischer Informationen zu Allergien, Krankheiten und anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen

- Gegebenenfalls Organspende-Ausweis ausfüllen

- Passwortlisten (Stichwort: digitales Erbe - Login-Daten detailliert aufschreiben)

- Hinweise, wie Bestattung ablaufen soll (zum Beispiel: Erd- oder Feuerbestattung?)

- Namenslisten (Wer soll zur Trauerfeier kommen? Wer soll sich um die Trauerfeier kümmern?) Persönlicher Tipp von Lutz Arnold: Alle nötigen Informationen in einem sogenannten "Not-fallordner" aufbewahren - im Falle des plötzlichen Todes ist das eine nicht zu unterschätzen-de Hilfe für Angehörige.

Über Lutz Arnold

Rechtsanwalt Lutz Arnold LL.M. hat an der Universität zu Köln Rechtswissenschaften studiert. Danach erwarb er in Großbritannien den Titel "Master of Law (LL.M.)" in Wirtschaftsrecht. Er ist Autor der Fachbücher "Allgemeines Verwaltungsrecht", "Öffentliches Recht" und "Verfassungsrecht". Beruflich war er in verschiedenen Unternehmen u.a. in leitenden Vertriebsfunktionen tätig. Seine Kanzlei ist seit 2003 auf Anlegerschutzrecht, Vermittlerrecht, Vorsorgeverfügungen und Erbrecht spezialisiert. Hier sind 20 Mitarbeiter an den Standorten Berlin und Dresden tätig. Herr Arnold ist verheiratet und hat eine Tochter. Zu seinen Hobbies gehören vor allem "Natur erleben" und Reisen.

Über Monuta

Monuta ist in den Niederlanden seit 1923 Spezialist für Bestattungen. In Deutschland gehört das Unternehmen zu den führenden Anbietern im Bereich der Sterbegeldversicherung und bietet mit der Trauerfall-Vorsorge eine einzigartige Form der Hinterbliebenen-Absicherung an. Diese geht im Gegensatz zur klassischen Sterbegeldversicherung über die rein finanzielle Absicherung hinaus und bietet einen umfassenden, individuellen Schutz bis hin zur kompletten Organisation der Bestattung.

Weitere Informationen zur Monuta Trauerfall-Vorsorge unter: https://www.monuta.de

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Bericht vom: 14.08.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Bewegung und Sport bei Krebs - Ratgeber der Deutschen Krebshilfe gibt hilfreiche Informationen für Betroffene

Bonn (ots) - Wer Informationen über Krebserkrankungen sucht, findet sie bei der Deutschen Krebshilfe. Ob es um Diagnostik, Therapie und Nachsorge einzelner Krebsarten geht oder um übergeordnete Themen wie Schmerzen, Ernährung oder Sozialleistungen: Die "blauen Ratgeber" erläutern diese in allgemein verständlicher Sprache. "So bietet unser Ratgeber 'Bewegung und Sport bei Krebs' viele hilfreiche Informationen dazu, welche sportlichen Aktivitäten für Betroffene möglich und empfehlenswert sind, welche körperlichen Beschwerden sich durch Bewegung und Sport verbessern lassen und welche Bewegungsformen nicht ratsam sind", erläutert Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe.

Körperliche Aktivität hilft nicht nur, das Krebsrisiko zu senken, sondern Bewegung und Sport helfen auch Krebspatienten. Sich regelmäßig bewegen steigert die körperliche Leistungsfähigkeit von Krebserkrankten, stärkt ihr Immunsystem und reduziert das Fatigue-Syndrom. Bei vielen Patienten verringert sportliche Betätigung signifikant die Therapie-Nebenwirkungen. Studien weisen zudem darauf hin, dass körperliche Aktivität die Tumorabwehr von Krebspatienten anregt und somit das Rückfall-Risiko reduzieren kann.

Aufschluss über die Rolle von Bewegung und Sport bei Krebs, Trainingstipps und Antworten auf Fragen, wie beispielsweise: "Wann darf ich mit Sport beginnen?" oder: "Wie oft darf ich trainieren?" gibt der "blaue Ratgeber" 'Bewegung und Sport bei Krebs'. Zusätzlich erhalten Betroffene wichtige Informationen zu den Rahmenbedingungen für den Rehabilitationssport. Die Broschüre kann kostenfrei bestellt werden bei: Deutsche Krebshilfe, Postfach 14 67, 53004 Bonn oder im Internet unter https://www.krebshilfe.de.

Neben Ratgebern für Krebspatienten bietet die Deutsche Krebshilfe auch Präventionsratgeber kostenfrei an - beispielsweise die Broschüre "Schritt für Schritt" mit Motivationstipps und Trainingsplänen für Sportanfänger, Wiedereinsteiger und Fortgeschrittene. Weitere Informationen zum Thema Sport, Bewegung und Krebs finden Interessierte auch unter https://www.bewegung-gegen-krebs.de.

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Bericht vom: 31.07.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Allergischer Schock bei Insektenstich: Frühes Erkennen und schnelles Handeln kann Leben retten

Erste Hilfe bei einem anaphylaktischen Schock.

Allergischer Schock bei Insektenstich: Frühes Erkennen und schnelles Handeln kann Leben retten

Hamburg (ots) - Rund drei Millionen Deutsche begleitet bei sommerlichen Aktivitäten stets ein mulmiges Gefühl: Ob im Freibad, bei der Gartenarbeit oder auf dem Fußballplatz - immer ist da die Angst vor einem Insektenstich, weil ihr Körper darauf mit einem allergischen Schock reagieren könnte. Während die Symptome bei Menschen ohne Insektengiftallergie in der Regel nur lokal auftreten und nach 24 Stunden abgeklungen sind, haben Allergiker damit länger und heftiger zu kämpfen. Für sie ist zum Beispiel die Attacke einer Wespe lebensbedrohlich, da die Allergie auf das Insektengift zu einem Herz-Kreislauf-Versagen führen kann. "Jeden Sommer sterben etwa 20 Personen an diesem sogenannten anaphylaktischen Schock", sagt Prof. Dr. Tilo Biedermann, Dermatologe und Allergologe an der TU München. "Wir gehen von einer weit höheren Dunkelziffer aus, weil die Ursache Insektenstich nicht immer erkannt wird." Die Anzeichen eines allergischen Schocks früh zu erkennen und dann umgehend zu handeln, kann also Leben retten.

Anzeichen eines anaphylaktischen Schocks

Ein allergischer Schock ist die schlimmste Folge eines Insektenstichs, die Allergikern passieren kann. Das sind typische Anzeichen:

- Schwindel
- tränende Augen
- Schwellungen der Nasenschleimhäute
- Schnupfen
- Schluck- und Sprechbeschwerden
- Atemnot
- Herzrasen
- Übelkeit
- Darmbeschwerden
- Juckreiz und Rötungen am ganzen Körper

Es treten nicht zwingend alle Symptome gleichzeitig auf. Prof. Biedermann rät: "Sobald die Allergie-Anzeichen über eine örtliche Hautreaktion hinausgehen, sollte der Notarzt verständigt werden."

Erste Hilfe nach Insektenstichen

Schnell zu handeln, ist bei Insektenstichen generell wichtig, um Schmerzen und Schwellungen gering zu halten. Schwellen allerdings Atemwege an oder kommt es sogar zu Reaktionen des Herz-Kreislauf-Systems, rettet Erste Hilfe das Leben von betroffenen Personen. Dies sind die wichtigsten Schritte:
1. Stachel wegkratzen - nicht ziehen

Vor allem nach Bienenstichen bleibt der Stachel häufig in der Haut stecken. Wichtig: Den Stachel wegkratzen, nicht ziehen. Denn am Stachel befindet sich meistens noch ein Giftsack, der durch Ziehen und Drücken zusätzliches Gift freisetzt.

2. Notfallset verwenden

Allergiker haben, wenn ihre Allergie bereits bekannt ist, ein Notfallset bei sich. In einer kleinen Tasche - häufig auffällig gekennzeichnet - befinden sich flüssiges Antihistaminikum und Kortison, die geschluckt werden müssen sowie eine Adrenalin-Fertigspritze (Autoinjektor), die am Oberschenkel injiziert werden muss. Damit können Kreislauf und Blutdruck stabilisiert werden.

3. Notarzt verständigen

Treten innerhalb der ersten 15 Minuten körperliche Symptome auf, die über eine örtliche Hautreaktion hinausgehen, muss der Notarzt verständigt werden. Die betroffene Person sollte kein Auto mehr fahren, um sich selbst oder andere nicht in Gefahr zu bringen.

4. Wenn Atemwege zuschwellen

Fällt dem Betroffenen das Atmen schwerer, lockern Erste-Hilfe-Leistende dessen Kleidung, nehmen zum Beispiel die Krawatte ab und öffnen die obersten Blusenknöpfe. Sie sollten den Allergiker in eine aufrechte Position setzen und für frische Luft sorgen.

5. Wenn ein Schockzustand eintritt

Kalter Schweiß, Blässe und ein rasender Puls sind Anzeichen für einen Schock. Helfende Personen sollten den Betroffenen auf den Rücken legen und die Beine hoch lagern, indem sie zum Beispiel Kissen oder Taschen unterlegen. Außerdem kann es für den Patienten angenehm sein, zugedeckt zu werden.

6. Bei Bewusstlosigkeit

Ist die Reaktion auf das Insektengift so heftig, dass der Allergiker bewusstlos wird, machen Erste-Hilfe-Leistende zunächst die Atemwege frei und bringen den Patienten daraufhin in die stabile Seitenlage. Nicht vergessen: Den Kopf nach hinten überstrecken, damit der Rachenraum frei bleibt. Außerdem sollten ständig die Lebenszeichen des Betroffenen kontrolliert werden. Bei fehlenden Lebenszeichen sollten direkt Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet werden.

Jeder, der eine allergische Reaktion auf Insektenstiche gezeigt hat - unabhängig wie heftig - sollte im Nachgang einen allergologisch tätigen Arzt aufsuchen. Dort wird bestimmt, ob tatsächlich eine Allergie vorliegt. Die Allergie kann mithilfe einer Allergie-Impfung mit Insektengift, einer sogenannten Hyposensibilisierung, bei etwa 90 Prozent der Patienten erfolgreich behandelt werden.

"Vor allem der letzte Schritt sollte nach Abklingen der akuten Symptome nicht vernachlässigt werden", sagt Allergologe Prof. Biedermann. "Denn rund 97 Prozent der Insektengift-Allergiker in Deutschland sind zurzeit nicht ausreichend medizinisch versorgt. Dabei kann eine Hyposensibilisierung die Allergie wirkungsvoll bekämpfen."

Weitere Informationen zur Feststellung und Behandlung von Insektengiftallergien unter https://www.initiative-insektengift.de. Die Initiative Insektengiftallergie bietet Patienten, Angehörigen und Interessierten Informationen rund um Allergien auf Stiche von Wespen, Bienen, Hornissen und Hummeln. Ziel der Initiative ist die Aufklärung der Bevölkerung über die Gefahren von Insektenstichen, die Auslöser sowie die Behandlung der daraus resultierenden Allergie.

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Bericht vom: 28.07.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Eiskalt erwischt: Was tun bei Kältekopfschmerzen? - Schmerzexpertin der Asklepios Klinik Nord gibt Tipps gegen den sogenannten

Schmerzexpertin Dr. Kristina Schuricht aus der Asklepios Klinik Nord gibt Tipps gegen den sogenannten "Brainfreeze"

Eiskalt erwischt: Was tun bei Kältekopfschmerzen? - Schmerzexpertin der Asklepios Klinik Nord gibt Tipps gegen den sogenannten "Brainfreeze" nach Eisgenuss

Hamburg (ots) - Der Sommer überrascht dieses Jahr mit viel Sonne und hochsommerlichen Temperaturen. Klar, dass sich bei diesem Wetter viele mit einem leckeren Eis oder kalten Getränken erfrischen wollen. Doch Vorsicht: Wer Eis zu schnell isst oder eisgekühlte Limonade durstig hinunterstürzt, kann stechende Kopfschmerzen bekommen. Dr. Kristina Schuricht (https://ots.de/ebXarh), Oberärztin im Zentrum für Interdisziplinäre Schmerztherapie der Asklepios Klinik Nord - Heidberg ( https://ots.de/viA9qs ), erklärt, woher die Schmerzen kommen und was man gegen sie tun kann.

Frau Dr. Schuricht, kann Eis essen tatsächlich Kopfschmerzen verursachen?

Ja. Das Phänomen ist auch bekannt unter dem Namen Brainfreeze, da es sich für die Betroffenen anfühlt, als würde das Gehirn kurz "schockgefrieren".

Was sind die Ursachen für den sogenannten Brainfreeze?

Der Kältekopfschmerz entsteht, wenn in warmer Umgebung eiskalte Speisen oder Getränke den Gaumen berühren. Dieser steht mit vielen Nerven und Blutgefäßen in Kontakt, die sofort auf den plötzlichen Temperaturunterschied reagieren. Die Ursache für den prompt einsetzenden Kopfschmerz ist trotz jahrelanger Forschung noch nicht endgültig geklärt. Studien haben gezeigt, dass sich die gehirnversorgenden Blutgefäße aufgrund des Kältereizes am Gaumen zunächst blitzschnell zusammenziehen und dann sofort reflektorisch erweitern, um die Blutversorgung des Gehirns aufrecht zu erhalten. Eine Theorie besagt, dass diese Erweiterung der Blutgefäße und der damit erhöhte Blutfluss über eine Nervenreizung zum Kopfschmerz führt, der nach Normalisierung des Blutstroms sofort wieder abklingt.

Wie lange halten die Schmerzen an? Und was kann man gegen sie tun?

So schnell wie der Kältekopfschmerz kommt, so schnell geht er glücklicherweise auch wieder. Das heißt es sticht nur für einige Sekunden. Manchen hilft es, die Zunge gegen den Gaumen zu drücken, damit dieser sich schneller wieder erwärmt. Möchte man verhindern, dass der Schmerz überhaupt auftritt, so sollte man entweder sehr kalte Speisen meiden oder aber das Eis im Mund etwas erwärmen, also schmelzen lassen, bevor man es herunterschluckt.

Entsteht dieses Phänomen nur beim Eisverzehr? Oder können auch andere Faktoren Kältekopfschmerzen auslösen?

Jede eiskalte Erfrischung kann zu stechenden Kopfschmerzen führen. Also auch Milchshakes, Slush, Cocktails und ähnliche Erfrischungen. Auch eiskalte Getränke sollten daher nicht heruntergestürzt, sondern Schluck für Schluck genossen werden. Ein Kältekopfschmerz kann auch auf andere Weise entstehen. Etwa im Winter, wenn man ohne Kopfbedeckung ins Freie tritt oder nach der Sauna ins kalte Wasserbecken abtaucht und somit plötzlich große Temperaturunterschiede auftreten.

Ist Kältekopfschmerz weit verbreitet? Und gibt es Menschen, die besonders gefährdet sind?

Da der Kältekopfschmerz nicht gefährlich ist und auch keiner besonderen Behandlung bedarf, liegen keine zuverlässigen Statistiken über die Häufigkeit vor. Es wird aber angenommen, dass es sich um ein weit verbreitetes Phänomen handelt. Es scheint auch eine genetische Komponente zu geben, da der Brainfreeze besonders häufig bei Menschen mit Migräne auftritt. Bei manchen Patienten können sogar Migräneattacken durch den Eisgenuss ausgelöst werden.

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Bericht vom: 27.07.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Schilddrüsenprobleme können sich auf Blutzucker auswirken

Baierbrunn (ots) - Bei Menschen mit Diabetes sollte eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse möglichst frühzeitig erkannt und behandelt werden. Denn Schilddrüsenprobleme können bei Typ-1- und Typ-2-Diabetikern den Blutzucker hochtreiben, wie das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber" schreibt. Zudem kann eine Überfunktion die Gefahr für Herzrhythmusstörungen, darunter Vorhofflimmern, erhöhen. "Menschen mit Typ-2-Diabetes haben ohnehin ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten", sagt Professor Dr. Ulrich Alfons Müller, Diabetologe und Endokrinologe vom Universitätsklinikum Jena. "Deshalb sollte bei ihnen eine Überfunktion, auch schon eine geringfügige, behandelt werden", betont Privatdozentin Dr. Susanne Reger-Tan, Diabetologin und Endokrinologin am Universitätsklinikum Essen. Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse kann sich wiederum der Stoffwechsel verlangsamen.

Wie unterschiedliche Schilddrüsenprobleme behandelt werden und welche Untersuchungen für Menschen mit Diabetes wichtig sind, erklären Experten im aktuellen "Diabetes Ratgeber".

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Bericht vom: 19.07.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Schürfwunden feucht halten

Baierbrunn (ots) - Schürfwunden heilen besser, wenn sie feucht gehalten werden. Der Jenaer Apotheker Rainer Heide rät im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" zu einem Hydrokolloid-Pflaster: "Lassen Sie es mehrere Tage drauf, und wechseln Sie es erst, wenn sich die Ränder lösen und das Pflaster weiß wird." Zwei bis drei Mal wiederholen, dann sollte die Wunde glatt aussehen. Kleinere Schnittverletzungen - etwa beim Gemüseschnippeln - sollten zunächst unter klarem Wasser ausgespült und nach Möglichkeit desinfiziert werden. Bei Schnittwunden ist es wichtig, dass die Ränder nahe beieinanderliegen - dabei hilft ein Klammerpflaster. "Eine gute Wundbehandlung hinterlässt kaum Narben", betont Heide.

Für Operationsnarben gilt: Je tiefer der Schnitt, desto schwieriger ist die Behandlung. Es braucht wenigstens ein halbes Jahr, bis die Narbenbildung abgeschlossen ist. Spezielle Narbensalben enthalten Stoffe, die das Gewebe zur Neubildung anregen. "Tragen Sie die Cremes über mehrere Monate zwei bis drei Mal am Tag auf", empfiehlt Heide. Eine regelmäßige Massage des Narbengewebes sowie der umliegenden Haut soll die Heilung fördern und Wucherungen vorbeugen. Dazu ein bis drei Mal am Tag die Narbe sanft klopfen oder streichen. Doch Vorsicht: Die Narbe muss bereits verschlossen sein.

Weitere Tipps zur optimalen Narbenpflege finden Leserinnen und Leser im aktuellen "Senioren Ratgeber".

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Bericht vom: 13.07.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Nasenbluten: Hinsetzen und Nasenflügel zusammendrücken

Nasenbluten: Hinsetzen und Nasenflügel zusammendrücken.

Nasenbluten: Hinsetzen und Nasenflügel zusammendrücken

Baierbrunn (ots) - Selbst wenn es noch immer hin und wieder empfohlen wird - bei Nasenbluten sollte man den Kopf nicht nach hinten legen. Dann bestünde die Gefahr, dass Blut in den Magen läuft und man sich übergeben muss, wie Dr. Claudia Derichs, Fachärztin für Anästhesie und Allgemeinmedizin auf Amrum, im Patientenmagazin "HausArzt" betont. Für den Normalfall gelte: hinsetzen, den Kopf leicht nach vorne beugen und die Nasenflügel für 10 bis 15 Minuten mit Daumen und Zeigefinger zusammendrücken. "Atmen Sie so lange durch den Mund, und lassen Sie nicht los - auch nicht, um zu prüfen, ob die Blutung schon aufgehört hat", rät die Medizinerin.

Hilfreich sei auch, eine kalte Kompresse in den Nacken zu legen. "Nach etwa einer Viertelstunde sollte die Blutung gestillt sein." Abschwellende Nasensprays, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Xylometazolin, unterstützen laut Derichs die Heilung, die Gefäße ziehen sich zusammen.

Meist ist Nasenbluten harmlos: In 90 Prozent der Fälle sind die sehr kleinen Gefäße der Schleimhaut betroffen. Gerade vorne, an der Nasenspitze, gibt es ein Geflecht aus empfindlichen Gefäßen, die schnell reißen - oft durch Manipulation, also starkes Schnäuzen oder Nasebohren.

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Bericht vom: 06.07.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Den Diabetes vor neuem Partner nicht dauerhaft verheimlichen

Baierbrunn (ots) - Gehen Menschen mit Diabetes eine neue Partnerschaft ein, brauchen sie sich nicht unter Druck zu setzen, dem anderen gleich von ihrer Erkrankung zu erzählen. "Manche legen die Karten sofort auf den Tisch, andere brauchen länger, um sich zu öffnen", sagt die Psychodiabetologin Dr. Ulrike Löw aus Aschaffenburg im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Wichtig sei nur, den Diabetes nicht dauerhaft vor dem anderen zu verheimlichen und damit dessen Vertrauen aufs Spiel zu setzen. Der neue Partner darf anschließend ruhig neugierig sein und auch mal vermeintlich dumme Fragen stellen. Ob es ums Blutzuckermessen, ums Kohlenhydrateberechnen oder um Insulinspritzen geht - der Neuling erlebt vielleicht zum ersten Mal, was für Menschen mit Diabetes möglicherweise schon seit vielen Jahren Alltag ist.

Im Zusammenleben mit einem chronisch Kranken schwingt für den Partner die Sorge um dessen Gesundheit immer mit. "Das ist völlig berechtigt", sagt Dr. Rainer Paust, Leiter des Instituts für Psychosoziale Medizin am Elisabeth-Krankenhaus Essen. "Besonders belastend für den Partner ist es, wenn der geliebte Mensch seinen Diabetes vernachlässigt." Paust rät, die eigene Angst in einer solchen Situation ernst zu nehmen und auch auszusprechen. Der neue "Diabetes Ratgeber" beleuchtet in seiner Titelgeschichte ausführlich das Thema "Der Diabetes und die Liebe": vom Kennenlernen, über den Sex bis hin zu den Sorgen, Krisen und den Chancen.

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Bericht vom: 14.06.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Burn-out? Welche Warnsignale man ernst nehmen sollte - Neuer BGW-Ratgeber für Führungskräfte

Titel der BGW-Broschüre "Erschöpfung erkennen - sicher handeln".

Burn-out? Welche Warnsignale man ernst nehmen sollte - Neuer BGW-Ratgeber für Führungskräfte

Hamburg (ots) - Überlastet, erschöpft, ausgebrannt: Immer wieder hört man, dass sich jemand so fühlt - häufig im beruflichen Kontext. Burn-out ist da ein gängiges Schlagwort und bleibt doch oft diffus. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) gibt Tipps, welche Warnsignale man ernst nehmen sollte und wie Führungskräfte mit psychisch beanspruchten Beschäftigten professionell umgehen.

Ein schleichender Prozess

"Eine allgemeingültige Definition für Burn-out gibt es nicht", erklärt Dr. Sabine Gregersen, Psychologin bei der BGW. "Ausgebranntsein ist eher ein Oberbegriff für meist beruflich bedingte Erschöpfung." Herausforderungen werden zur Überlastung, dauerhafter Stress und Anspannung können nicht mehr bewältigt werden.

Das sogenannte Burn-out-Syndrom ist somit kein Zustand, sondern ein schleichender Prozess, wie die Expertin erläutert: "Die Verausgabung hält über eine längere Zeit an - und irgendwann ist die so ausgeprägt, dass der 'Akku' leer ist und nicht mehr aufgeladen werden kann."

Typische Anzeichen

Symptome, die auf ein Burn-out-Syndrom hinweisen, können auf verschiedenen Ebenen auftreten:
- körperlich: chronische Müdigkeit, Mangel an Energie, Schlafstörungen, ...
- emotional: Überdruss, Niedergeschlagenheit, Gefühl von innerer Leere, ...
- geistig-mental: Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit, Verlust an Kreativität, Gedanken der Sinnlosigkeit, ...
- sozial: sozialer Rückzug, Verständnislosigkeit für andere, Unfähigkeit zuzuhören, ... Wann Vorgesetzte handeln sollten

Auf die psychische Gesundheit der Beschäftigten haben zahlreiche Faktoren Einfluss, auch der oder die Beschäftigte selbst. Jedoch gehört es ebenfalls zu den Aufgaben von Führungskräften, professionell mit psychisch beanspruchten Beschäftigten umzugehen.

Nicht immer gelingt es, psychische Überlastung frühzeitig zu erkennen. Es gibt Menschen, die seelische Not und psychische Erschöpfung sehr lange verbergen. "Zudem bewegt man sich häufig in einer Grauzone", fügt Gregersen hinzu. "Oft ist schwer zu sagen, ob gewisse Anzeichen auf Ausnahmesituationen zurückzuführen sind oder ob sie eine andauernde Veränderung der betreffenden Person zum Ausdruck bringen."

Handlungsbedarf besteht für Führungskräfte in folgenden Fällen:

- Wenn sie Verhaltensänderungen bei ihren Beschäftigten bemerken, die untypisch, irritierend oder nicht nachvollziehbar sind.
- Wenn Verhaltensänderungen dauerhaft sind und/oder ein einzelner Aspekt stark ausgeprägt ist.
- Wenn sich das Verhalten der betroffenen Person negativ auf das soziale Miteinander, die Arbeitsmotivation und die kollegiale Zusammenarbeit auswirkt.
- Wenn das Verhalten gegenüber Dritten, etwa der Kundschaft oder Klientinnen und Klienten, kritisch wird. Was Vorgesetzte tun können
"Zeigen sich Warnsignale, sollten Führungskräfte frühzeitig das Gespräch suchen", rät Gregersen. "Sie stellen aber keine Diagnose und leisten auch keine psychologische Beratung. Vielmehr geht es in dem Gespräch darum, die eigene Wahrnehmung von Auffälligkeiten zu beschreiben, ohne diese zu bewerten." Ziel sollte sein, herauszufinden, was bei Bedarf für die betroffene Person getan werden kann und wie sich die Situation gemeinsam verbessern lässt. Bei Bedarf empfiehlt es sich, professionelle Hilfe zu vermitteln.

Ratgeber für Führungskräfte und Unternehmensleitungen

Checklisten und weitere Arbeitshilfen sowie vertiefende Informationen zum Thema bietet ein neuer BGW-Ratgeber für Führungskräfte und Unternehmensleitungen. Die Broschüre "Erschöpfung erkennen - sicher handeln" findet sich unter www.bgw-online.de, Suchbegriff: 08-00-115. Sie lässt sich dort als PDF herunterladen und kann von Mitgliedsbetrieben der BGW auch kostenlos als gedrucktes Heft bestellt werden.

Gesundheitsförderndes Führen stärkt die Sicherheit und Gesundheit im Berufsleben. Die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen in Deutschland werben mit ihrer aktuellen Kampagne "kommmitmensch" für eine gute Kultur der Prävention in den Unternehmen: www.bgw-online.de/kommmitmensch.

Über die BGW

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ist die gesetzliche Unfallversicherung für nicht staatliche Einrichtungen im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege. Sie ist für über 8,4 Millionen Versicherte in rund 640.000 Unternehmen zuständig. Die BGW unterstützt ihre Mitgliedsbetriebe beim Arbeitsschutz und beim betrieblichen Gesundheitsschutz. Nach einem Arbeitsunfall oder Wegeunfall sowie bei einer Berufskrankheit gewährleistet sie optimale medizinische Behandlung sowie angemessene Entschädigung und sorgt dafür, dass ihre Versicherten wieder am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

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Bericht vom: 14.05.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Bei Hitze besonders auf den Blutzucker achten

Baierbrunn (ots) - Menschen mit Diabetes sollten an heißen Tagen besonders auf ihren Blutzucker achten. Typ-1-Diabetiker brauchen im Sommer häufig weniger Insulin. Denn Hitze fördert die Durchblutung, gespritztes Insulin wirkt schneller. Viele essen zudem bei Höchsttemperaturen weniger. Dann steigt die Unterzuckergefahr - auch bei Typ-2-Diabetikern, die Sulfonylharnstoffe einnehmen. Schwitzen ist übrigens nicht immer auf hohe Temperaturen zurückzuführen, sondern kann bei Menschen mit Diabetes auch ein Zeichen einer Unterzuckerung sein. Im Zweifel lieber einmal mehr den Blutzucker messen. Zudem gilt es, bei Hitze besonders viel zu trinken: Diabetiker mit hohem Blutzucker trocknen schneller aus, weil ihre Nieren versuchen, überschüssigen Zucker mit dem Harn aus dem Körper zu spülen - dabei geht viel Flüssigkeit verloren.

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Bericht vom: 23.04.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Schwierige Diagnose: Krebs im Knochenmark

Seltene Erkrankungen: Multiples Myelom

Schwierige Diagnose: Krebs im Knochenmark

München (ots) - Multiples Myelom bleibt oft zu lange unentdeckt

- Seltene Erkrankung mit unspezifischen Symptomen
- Internationaler Myeloma Action Month lenkt Aufmerksamkeit auf zweithäufigste Blutkrebserkrankung

Müdigkeit, Schwäche, Knochenschmerzen - die Symptome des multiplen Myeloms sind meist nicht eindeutig. Zugleich haben bis zu einem Viertel der Erkrankten zum Zeitpunkt der Diagnose keine Beschwerden.(1) Keine oder unspezifische Beschwerden erschweren die Diagnose der weltweit zweithäufigsten Blutkrebserkrankung.(2) Die internationale Myelom-Stiftung hat daher den März zum Myelom-Aktionsmonat ausgerufen. Ziel ist es, Ärzte, Betroffene und die Öffentlichkeit über die schleichende und komplexe Krebserkrankung aufzuklären.

Weltweit leiden schätzungsweise 230.000 Menschen am multiplen Myelom.(2) Jedes Jahr kommen rund 114.000 neue Fälle hinzu.(2) In Deutschland rechnet das Robert Koch-Institut im Jahr 2018 mit rund 7.000 Neuerkrankungen.(3) Beim multiplen Myelom kommt es zu einer Anreicherung krankhaft veränderter Plasmazellen im Knochenmark. Die Plasmazellen können dadurch ihre wichtige Rolle im körpereigenen Immunsystem nicht mehr ausüben. Das unkontrollierte Wachstum führt zu einer allmählichen Verdrängung der normalen Blutbildung im Knochenmark. Zudem beeinflussen die entarteten Zellen den Knochenstoffwechsel, so dass der Abbau der Knochen verstärkt und die Nierenfunktion eingeschränkt wird. Patienten leiden daher im fortgeschrittenen Stadium oft unter einer Vielzahl an Symptomen wie an einer erhöhten Infektanfälligkeit aufgrund des gestörten Immunsystems, an Müdigkeit durch Blutarmut sowie an Knochenschmerzen und -brüchen durch den veränderten Knochenstoffwechsel.(1)

Ziel der Behandlung ist es, die akuten Krankheitssymptome zu lindern und das Fortschreiten der Krankheit hinauszuzögern. Heilbar ist das multiple Myelom nicht, jedoch können innovative Therapien die Krankheit so zurückdrängen, dass sie über einen längeren Zeitraum nicht auftritt. "Das multiple Myelom gehört zwar zu den seltenen Erkrankungen", sagt Dr. Roman Stampfli, Geschäftsführer der Amgen GmbH, "es ist jedoch eine der häufigsten und schwerwiegendsten Krebserkrankungen des Knochenmarks. Durch innovative Forschung konnten bereits große Fortschritte bei der Behandlung dieser Erkrankung erreicht werden. Auch unsere Forscher arbeiten daran, die Lebenserwartung und -qualität der betroffenen Patienten weiter zu verbessern."

Über Amgen

Amgen ist ein weltweit führendes unabhängiges Biotechnologie-Unternehmen, das mit nahezu 20.000 Mitarbeitern in mehr als 75 Ländern seit über 35 Jahren vertreten ist. In Deutschland arbeiten wir an zwei Standorten mit fast 650 Mitarbeitern jeden Tag daran, Patienten zu helfen. Weltweit profitieren jährlich Millionen von Patienten mit schweren oder seltenen Erkrankungen von unseren Therapien. Unsere Arzneimittel werden in der Nephrologie, Kardiologie, Hämatologie, Onkologie, Knochengesundheit und bei Entzündungserkrankungen eingesetzt. Wir verfügen über eine vielfältige Pipeline und werden bald Biosimilars mit in unser Portfolio aufnehmen. www.amgen.de

Referenzen

1. https://ots.de/VVkBfR, letzter Zugriff Februar 2018
2. https://ots.de/atujSt, letzter Zugriff Februar 2018
3. https://ots.de/wgWpdP, letzter Zugriff Februar 2018

Zukunftsgerichtete Aussagen

Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den aktuellen Erwartungen und Einschätzungen von Amgen basieren. Alle Aussagen, mit Ausnahme von Aussagen über Fakten aus der Vergangenheit, sind zukunftsgerichtete Aussagen. Dies gilt auch für Aussagen über Ertragsprognosen, Betriebsergebnismargen, Investitionsaufwendungen, liquide Mittel oder andere Finanzkennzahlen, erwartete gerichtliche, schiedsgerichtliche, politische, regulatorische oder klinische Ergebnisse oder Praktiken, Verhaltensmuster von Kunden und Verschreibern, Entschädigungsaktivitäten und -ergebnisse sowie andere ähnliche Prognosen und Ergebnisse.

Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit beträchtlichen Risiken und Unwägbarkeiten behaftet, einschließlich der nachfolgend genannten und in den von Amgen eingereichten Security and Exchange Commission-Berichten näher beschriebenen. Dazu gehört auch unser jüngster Jahresbericht auf dem Formblatt 10-K sowie nachfolgende Periodenberichte auf den Formblättern 10-Q und Form 8-K. Sofern nichts anderes angegeben ist, trifft Amgen diese Aussagen zum vermerkten Datum und verpflichtet sich nicht dazu, in diesem Dokument enthaltene zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren, wenn neue Informationen vorliegen, Ereignisse eintreten oder aufgrund anderer Gründe.

Für zukunftsgerichtete Aussagen kann keine Garantie übernommen werden und tatsächliche Ergebnisse können von den erwarteten abweichen. Unsere Ergebnisse werden dadurch beeinflusst, wie erfolgreich wir neue und bestehende Produkte im In- und Ausland vermarkten. Sie hängen von klinischen und regulatorischen Entwicklungen ab, die aktuelle und zukünftige Produkte betreffen, von der Umsatzsteigerung bei kürzlich eingeführten Produkten, vom Wettbewerb mit anderen Produkten (einschließlich Biosimilars), von Problemen oder Verzögerungen bei der Herstellung unserer Produkte sowie von globalen Wirtschaftsbedingungen. Darüber hinaus wird der Vertrieb unserer Produkte vom Preisdruck, der Wahrnehmung in der Politik und der Öffentlichkeit und von den Erstattungsrichtlinien der privaten und gesetzlichen Krankenkassen sowie Behörden und Managed Care Provider beeinflusst und kann zudem von Entwicklungen bei gesetzlichen Bestimmungen, klinischen Studien und Richtlinien sowie nationalen und internationalen Trends zur Eindämmung von Kosten im Gesundheitswesen beeinflusst werden. Überdies unterliegen unsere Forschungs- und Testarbeit, unsere Preisbildung, unser Marketing und andere Tätigkeiten einer starken Regulierung durch in- und ausländische staatliche Aufsichtsbehörden. Wir oder andere könnten nach der Markteinführung unserer Produkte Sicherheits- oder Herstellungsprobleme oder Nebenwirkungen feststellen. Unser Unternehmen könnte von behördlichen Untersuchungen, Rechtsstreitigkeiten und Produkthaftungsklagen betroffen sein. Darüber hinaus könnte unser Unternehmen von neuen Steuergesetzen betroffen sein, die zu erhöhten Steuerverbindlichkeiten führen. Für den Fall, dass wir unseren Verpflichtungen aus der mit den US-Regierungsbehörden geschlossenen Vereinbarung zur Unternehmensintegrität nicht nachkommen, drohen beträchtliche Sanktionen. Außerdem könnte der Schutz der für unsere Produkte und unsere Technologie angemeldeten und erteilten Patente von unseren Mitbewerbern angegriffen, außer Kraft gesetzt oder unterlaufen werden. Zudem könnten wir in aktuellen oder zukünftigen Rechtsstreitigkeiten unterliegen. Wir führen einen Großteil unserer kommerziellen Fertigung in wenigen Schlüsselbetrieben durch und sind darüber hinaus bei unseren Herstellungsaktivitäten teilweise von Dritten abhängig. Lieferengpässe können den Vertrieb bestimmter aktueller Produkte und die Entwicklung von Produktkandidaten beschränken. Zudem stehen wir bei vielen der von uns vermarkteten Produkte sowie in Bezug auf die Entdeckung und Entwicklung neuer Produkte in Konkurrenz zu anderen Unternehmen. Die Entdeckung oder Identifizierung neuer Produktkandidaten kann nicht garantiert werden, und der Schritt vom Konzept zum Produkt ist nicht gesichert. Daher kann nicht dafür garantiert werden, dass ein bestimmter Produktkandidat erfolgreich sein und vermarktet werden wird. Des Weiteren werden manche Rohstoffe, Medizinprodukte und Komponenten für unsere Produkte ausschließlich von Drittanbietern geliefert. Die Entdeckung signifikanter Probleme mit einem Produkt, das einem unserer Produkte ähnelt, kann auf eine gesamte Produktklasse zurückfallen und den Vertrieb der betreffenden Produkte, unser Unternehmen und unser Betriebsergebnis stark beeinträchtigen. Die Akquisition anderer Unternehmen oder Produkte unsererseits sowie unsere Anstrengungen zur Eingliederung aufgekaufter Betriebe kann fehlschlagen. Möglicherweise gelingt es uns nicht, Geld zu günstigen Konditionen am Kapital- und Kreditmarkt aufzunehmen oder überhaupt Geld aufzunehmen. Wir sind immer stärker von IT-Systemen, Infrastruktur und Datensicherheit abhängig. Unser Aktienkurs schwankt und kann von unterschiedlichsten Ereignissen beeinflusst werden. Unser Geschäftserfolg kann die Zustimmung unseres Verwaltungsrats zur Ausschüttung einer Dividende sowie unsere Fähigkeit zur Zahlung einer Dividende oder zum Rückkauf unserer Stammaktien beschränken.

Die wissenschaftlichen Informationen, die in dieser Medianote besprochen sind, und die in Verbindung zu unseren sich in der klinischen Prüfung befindlichen Produktkandidaten stehen sind vorläufig und investigativ. Solche sich in der klinischen Prüfung befindlichen Produktkandidaten sind nicht von der U.S. Food and Drug Administration zugelassen und es können keine Rückschlüsse hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit der sich in der klinischen Prüfung befindlichen Produktkandidaten gezogen werden.

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Bericht vom: 23.04.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Trauerfall: Was kostet die Bestattung?

Bestattung: Rechtzeitig vorsorgen, um Zeit fürs Trauern zu haben.

Trauerfall: Was kostet die Bestattung?

Frankfurt (ots) - Sarg, Blumenschmuck, Trauerfeier - eine Bestattung kann Hinterbliebene nicht nur emotional, sondern auch finanziell enorm belasten. Denn eine einfache Standard-Bestattung kostet durchschnittlich schon 6.000 Euro! Die Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG) klärt darüber auf, wer die Kosten tragen muss und mit welchen Ausgaben Angehörige rechnen sollten.

Tabuthema Tod

Leider menschlich: Die meisten sprechen nur ungern über den eigenen Tod, geschweige denn über Bestattungsdetails. Dadurch fällt es trauernden Hinterbliebenen oft noch schwerer, alles bestmöglich zu organisieren. Nicht nur, dass diese Aufgabe für die meisten völlig neu ist, oft kennen sie nicht einmal die Wünsche und Vorstellungen des Verstorbenen. Dazu kommt der Zeitdruck: Laut Bestattungsgesetz muss der Leichnam innerhalb von acht Tagen beerdigt werden.

Wie kann ich meine Vorstellungen festhalten?

Angesichts der kurzen Zeit, der anfallenden Kosten und der seelischen Verfassung der Familienmitglieder können die Wünsche des Toten oftmals nicht ausreichend berücksichtigt werden. Eine zu Lebzeiten selbst verfasste Bestattungsverfügung kann diese Situation erleichtern: Hier kann zum Beispiel erklärt werden, wer sich möglichst um die Bestattung kümmern, an welchem Ort die Beisetzung stattfinden oder wie die Grabgestaltung aussehen sollte. Die aufgewühlten Hinterbliebenen müssen dann nicht auch noch kurzfristig Entscheidungen treffen.

Wer organisiert und bezahlt die Bestattung?

Gesetzlich vorgesehen ist, dass sich die Angehörigen des Verstorbenen um die Bestattung kümmern müssen. Gleichzeitig ist verankert, dass das Vermögen des Verstorbenen für die Bestattungskosten eingesetzt wird. "Dementsprechend müssen die Erben diese bezahlen, auch wenn sie mit dem Toten jahrelang keinen Kontakt mehr hatten. Haben Angehörige nicht geerbt, organisieren aber die Beisetzung, können sie die Kosten vom rechtmäßigen Erben zurückverlangen", erklären die Vermögensberater der DVAG. "Sind die Angehörigen nicht zahlungsfähig, erstattet das zuständige Sozialamt die Ausgaben." Allerdings sind die Leistungen dieser sogenannten Sozialbestattung auf das Nötigste begrenzt. Das gilt auch, wenn der Tote keine nähere Verwandtschaft mehr hatte. Dann muss sich zusätzlich das Ordnungsamt um die Organisation der Beisetzung kümmern.

Was kostet die Bestattung?

Eine Bestattung kostet laut Verbraucherinitiative Aeternitas e.V. durchschnittlich 6.000 Euro - eine Menge Geld, insbesondere wenn der Tod plötzlich eingetreten ist und die Kosten überraschend anfallen. "Wer seinen Liebsten eine solche Belastung ersparen möchte, aber auch nicht jahrelang eine entsprechende Summe dafür zur Seite legen kann oder will, sollte eine Sterbegeldversicherung abschließen", raten die Experten der Deutschen Vermögensberatung. Hierbei zahlt derjenige, der vorsorgt, in der Regel einen monatlichen Beitrag für einen festgelegten Zeitraum. Im Todesfall erhalten seine Angehörigen dann die vorher vereinbarte Summe. Menschen ohne Familie stellen so außerdem sicher, dass sie würdevoll und nach ihren Vorstellungen bestattet werden und können sich schon zu Lebzeiten einen Bestatter aussuchen.

Die Kosten für unterschiedliche Bestattungsarten wie Urnen- oder Erdgrab variieren stark. Zudem gibt es erhebliche Qualitäts- und dementsprechende Preisunterschiede bei Bestattungsleistungen. Angefangen mit dem Blumenschmuck über die Ausstattung des Sargs bis hin zur Art des Grabsteins. Zudem fallen viele Kosten an, mit denen man im ersten Moment gar nicht rechnet: beispielsweise Porto für Trauerbriefe, Traueranzeigen, die Aufbewahrung des Leichnams in einer Kühlzelle, das Totenkleid oder Friedhofs- und Verwaltungskosten.

Welche Kosten fallen an - ein kleiner Überblick

Durchschnittliche Bestattungskosten im Jahr 2017 (Angaben in Euro):

Urkunden Gebühren Leichenschau / Totenschein 80
Sterbeurkunde (Original Ausführung) 12
Kremationsleichenschau 60
Friedhofsgebühren Kühlzellen / Aufbahrungsraum (3 Tage) 300
Beisetzungsgebühr 900
Einäscherung samt Aschekapsel 290
Trauerhallennutzung 350
Grabträger (Urne 2, Sarg 4) 200
Grabnutzungsgebühr 2.000
Erdreihengrab / Urnenreihengrab 1.900 / 1.100
Erdwahlgrab / Urnenwahlgrab 2.400 / 1.650
Erdgrab anonym / Urnengrab anonym 1.800 / 900
Steinmetz Grabmal / Grabstein 3.000
Grabeinfassung 1.600
Aufstellen / Versetzen 600
Transportkosten 50
Florist
Trauerkranz 220
Sargschmuck / Blumenbukett 200
Friedhofsgebühren
Sarg: Kiefer massiv / Edelholz massiv 2.200 / 3.500
Urne: einfach / Edelmetall oder Design 100 / 700
Kissen, Decken, Polster 150
Totenbekleidung 100
Hygienische Versorgung des Verstorbenen 150
Ankleiden und Einbetten 120
Überführung, innerorts 200
Preis je Kilometer 60
Aufbahrung, Trauerhallengestaltung 320 30
Trauerbriefe ohne Porto 100
Formalitäten & Verwaltungskosten 200
Grabkreuz 100
Friedhofsgärtner
Provisorische Grabanlage nach Beisetzung 350
Erste dauerhafte Grabgestaltung 650
Grabpflege pro Jahr 400
Leistungen Dritter
Kirche / Trauerredner 260
Todesanzeige, zweispaltig 450
Musikalische Gestaltung, z.B. Orgelspiel 275
Musik von CD 45
Trauerkaffee - Bewirtung 30 Personen 800

Quelle: todesfall-checkliste.de
Über die Deutsche Vermögensberatung (DVAG)

Mit über 3.400 Direktionen und Geschäftsstellen betreut die Deutsche Vermögensberatung rund 6 Millionen Kunden zu den Themen Finanzen, Vorsorge und Absicherung. Die DVAG ist Deutschlands größte eigenständige Finanzberatung. Sie bietet umfassende und branchenübergreifende Allfinanzberatung für breite Bevölkerungskreise, getreu dem Unternehmensleitsatz "Vermögensaufbau für jeden!" Aktuelle Informationen und Unternehmensnachrichten finden Sie unter www.dvag.de

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Bericht vom: 18.04.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

BKK·VBU warnt Fußballfans - Nicht ohne Zecken-Impfung zur WM nach Russland

Berlin (ots) - Fußballfans, die nach Russland zur WM reisen, sollten sich schnellstens um eine Zeckenimpfung kümmern. Darauf weist Jens Hermes, Impfexperte der Betriebskrankenkasse Verkehrsbauunion (BKK·VBU) hin: "Wer plant, sich in Russland die Spiele der deutschen Nationalmannschaft anzusehen, sollte sich jetzt gegen FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) impfen lassen".

Reisemediziner weisen darauf hin, dass die Regionen zwischen Moskau und St. Petersburg sowie Regionen in Süd- und Ost-Sibirien zu den Hochrisikogebieten zählen. Auch Karelien mit seinen Feuchtbiotopen nördlich des Ladogagsees gilt als Hochrisikogebiet. "Vor allem bei Outdoor-Aktivitäten vor und nach den Spielen heißt es aufpassen", so Hermes weiter.

Für einen mehrjährigen Impfschutz sind drei Impfungen nötig. Die ersten beiden erfolgen im Abstand von ein bis drei Monaten, die dritte - je nach Impfstoff - nach fünf, neun oder zwölf Monaten. Auffrischungen sind in Abständen zwischen drei und fünf Jahren nötig.

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Bericht vom: 16.03.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Schwächen bei Darmkrebsvorsorge: Diagnostisch höherwertige IGeL-Schnelltests schließen Versorgungslücke

Gießen (ots) - Im "Darmkrebsmonat März" macht das Gießener Biotech-Unternehmen ScheBo AG auf eine nach wie vor bestehende Versorgungslücke bei der Darmkrebsvorsorge aufmerksam. Der bislang zur Untersuchung auf okkultes Blut im Stuhl eingesetzte Guajak-Test ist seit dem 1. April 2017 im präventiven Bereich keine Kassenleistung mehr. Doch auch nach dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Früherkennung einen immunologischen Blut-im-Stuhl-Test (indirektes Verfahren) einzusetzen bleibt eine Versorgungslücke bestehen: Weiterhin werden nicht blutende Polypen und Darmtumoren nicht erkannt und übersehen!

Mit dem Einsatz eines modernen Enzym-Biomarkers wie der M2-PK-Bestimmung wird diese Lücke geschlossen. Die M2-PK wurde als ein Schlüsselenzym bei der Entstehung von Polypen und Darmtumoren identifiziert. Auch nicht blutende Polypen und Darmtumoren werden erfasst, da die M2-PK (direktes Verfahren) gänzlich unabhängig vom Vorhandensein von Blut-im-Stuhl ist. Es gibt keine falsch-positiven Ergebnisse durch unspezifische Blutungen wie etwa Hämorrhoiden. Dies ist ein bedeutendes Alleinstellungsmerkmal und der Grund für die hohe und in Studien belegte Treffsicherheit dieses Tests.

Koreanische Wissenschaftler haben in einer Studie den Enzym-Biomarker M2-PK untersucht - mit Hilfe von Probanden aus Patientengruppen mit 139 Darmkrebsfällen und 124 Polypen, sogenannte Adenome, und einer populationsbezogenen Kontrollgruppe mit 60 Personen, zusammengenommen 323 Personen. Die Erkennungsrate des M2-PK Tests für Darmkrebs lag bei 92,8% und die für Polypen bei 69,4%. Ferner verglichen sie die Ergebnisse des M2-PK-Tests mit denen eines immunologischen Blut-im-Stuhl-Tests (iFOB), vergleichbar mit dem im gesetzlichen Früherkennungsprogramm verwendeten. Dieser war dem M2-PK-Test deutlich unterlegen. Der iFOB konnte lediglich 47,5% der Darmkrebsfälle und gerade einmal 12,1% der Polypen identifizieren. Damit erkennt der M2-PK-Test nahezu doppelt so viele Fälle von Darmkrebs und sechsmal mehr Polypen als der immunologische Blut-im-Stuhl-Test (iFOB).

Für die moderne Darmkrebsvorsorge von heute wird von daher empfohlen, auch bei Patienten mit Anspruch auf das gesetzliche Früherkennungsprogramm zusätzlich die M2-PK-Bestimmung im Stuhl mit einem Schnelltest als individuelle Gesundheitsleistung anzubieten. Dies erlaubt den parallelen Nachweis des Enzym-Biomarkers M2-PK und immunologisch Blut im Stuhl (M2PK + Hb). So lassen sich sowohl blutende als auch nicht blutende Polypen und Darmtumoren zuverlässig erkennen.

Im Zusammenhang mit einer Koloskopie zur Abklärung positiver Befunde ist die 2in1-Kombitestung von M2-PK und Hb (iFOB) in der Praxis mittels Schnelltest ein wertvolles Instrument, um die Früherkennung von Polypen und Darmkrebs zu verbessern. Der medizinische Mehrwert ist offensichtlich.

Den Test gibt es sowohl in der Apotheke als auch über niedergelassene Ärzte.

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Bericht vom: 14.03.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Sitz’ dich fit: Am 15. März ist „Tag der Rückengesundheit 2018“ - Mit der richtigen Stuhllösung lässt sich auf lange Sicht aktiver arbeiten und dynamischer leben

Dank vieler Farben und Materialien findet jeder genau sein Wunschmodel.

Sitz’ dich fit: Am 15. März ist „Tag der Rückengesundheit 2018“ - Mit der richtigen Stuhllösung lässt sich auf lange Sicht aktiver arbeiten und dynamischer leben

(epr) Bewegung liegt voll im Trend – denn wer sich fit hält, fühlt sich erwiesenermaßen wohler. Doch während wir in der Freizeit durch den Park laufen, im Fitness-Studio Gewichte stemmen oder vor der Arbeit Smoothies trinken, vergessen wir oft, dass wir den Großteil des Tages sitzend im Büro, im Auto oder auf der Couch verbringen und uns dadurch oft in einer ungesunden Haltung befinden. Daher sollten wir gerade hier für etwas mehr Dynamik sorgen, oder? Am 15. März, dem Tag der Rückengesundheit, rufen wir uns das erneut ins Bewusstsein.

Aktives Sitzen auf dem HÅG Capisco Sitzen prägt unser Leben wie nie zuvor. Doch so sehr wir auch auf einen gesunden Lebensstil achten – um eine korrekte Sitzweise machen wir uns nur selten Gedanken. Dabei liegen hier nicht nur die Anfänge von Rückenschmerzen, Verspannungen und Co. Laut einer Studie der American Cancer Society haben Menschen, die länger als sechs Stunden täglich sitzen, auch ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Herz- und Atemwegserkrankungen oder Diabetes. Doch wie schaffen wir es, genau jene Zeit, die wir auf Stühlen verbringen, mit Bewegung zu füllen? Ganz einfach: mit einer Sitzlösung, die uns dazu ermutigt, aktiver zu sein – so wie es HÅG Capisco von Flokk kann. Bereits vor 30 Jahren vom norwegischen Designer Peter Opsvik entwickelt, trifft der Stuhl mehr denn je den Nerv der Zeit. Er fördert fast wie von selbst eine gesunde, aufrechte Haltung und motiviert uns gleichzeitig dazu, unsere Position ständig zu verändern. Dieses dynamische Sitzen hält uns fit, wach und aktiv – und passt ideal in ein agiles Leben.

Lifestyle meets Design

Dass bei so viel Ansporn zu mehr Bewegung der Vergleich mit einem Personal Trainer berechtigt ist, leuchtet ein. Aber mehr noch: HÅG Capisco hält uns nicht nur fit, sondern sieht auch noch verdammt gut aus. Seine außergewöhnliche Optik, die schon mit mehreren Designpreisen ausgezeichnet wurde, setzt in jeder Umgebung ein visuelles Statement. Dabei wirkt die unkonventionelle Formgebung stets auffällig, aber nie aufdringlich. Im Gegenteil: Das einzigartige Design inspiriert zu Kreativität – und zwar auf ganz individuelle Weise. Denn HÅG Capisco gibt es in zahlreichen Farben, Kontrasten, Oberflächen und Materialien. So kann er genau in dem Look bei uns einziehen, der uns am besten gefällt. Mehr zum dynamischen Sitzerlebnis unter www.flokk.com.

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Bericht vom: 14.03.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Psychische Erkrankungen: So können Unternehmen den alarmierenden Trend stoppen
10 Tipps für Führungskräfte

Frustrierter und überarbeiteter Geschäftsmann verbirgt seinen Kopf hinter einem Laptop und hält eine "HELP" Fahne in der Hand.

Psychische Erkrankungen: So können Unternehmen den alarmierenden Trend stoppen 10 Tipps für Führungskräfte

Oldenburg (ots) - Die Diagnose kommt wie ein Schock: Seit 17 Jahren ist Manfred Müller in einem großen mittelständischen Unternehmen in Süddeutschland als Controller tätig. Der 44-Jährige gilt als leistungsfähiger und anerkannter Mitarbeiter. Doch plötzlich bricht alles zusammen. Nach einigen innerbetrieblichen Veränderungen und Auseinandersetzungen mit seinem Vorgesetzten streikt bei Müller die Psyche. Der Vater von zwei kleinen Kindern wacht nachts schweißgebadet auf, bei der Arbeit kann er sich immer schlechter konzentrieren. Nach längerem Zögern geht er schließlich zum Arzt, der die Diagnose Burnout stellt und ihn wochenlang krankschreibt. Wann Müller wieder mit voller Leistungsfähigkeit arbeiten kann, ist völlig ungewiss.

Drastischer Anstieg bei Krankheitstagen

Das Schicksal des 44-Jährigen ist kein Einzelfall. Im Gegenteil: Seit mehr als einem Jahrzehnt haben die Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund von psychischen Erkrankungen drastisch zugenommen. Laut dem aktuellen Gesundheitsreport der DAK werden durchschnittlich 246,2 Krankheitstage pro 100 Versichertenjahren verzeichnet. 2006 betrug der Wert mit 121,7 Tagen noch weniger als die Hälfte. Auch der Anteil am Krankenstand ist alarmierend: Mit mehr als 17 Prozent lagen die psychischen Erkrankungen 2016 erstmals an zweiter Stelle. Nur Erkrankungen am Muskel- und Skelett-System (22,2 Prozent) verursachten noch mehr Krankschreibungen.

Große finanzielle Belastungen für die Unternehmen

Längere Arbeitsausfälle aufgrund von psychischen Erkrankungen sind nicht nur ein harter Schlag für die betroffenen Mitarbeiter, sondern auch eine erhebliche finanzielle Belastung für die Unternehmen. Nach Berechnungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) werden bis 2030 alleine die dadurch verursachten direkten Kosten bei rund 32 Milliarden Euro liegen. Auch der Gesetzgeber hat auf diese Problematik bereits reagiert. Seit 2013 verpflichtet das Arbeitsschutzgesetz Unternehmen ausdrücklich dazu, bei der vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung von Arbeitsbedingungen auch psychische Belastungen zu berücksichtigen.

Gefährdungsbeurteilung als große Chance

Diese Vorschrift wird häufig nur als lästige Pflicht angesehen, doch die fachgerechte Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen stellt auch eine große Chance dar. Schließlich wirken sich die Verbesserung beziehungsweise der Erhalt der psychischen Gesundheit der Mitarbeiter durch geringere Fehlzeiten in der Regel auch auf den wirtschaftlichen Erfolg aus. Weitere positive Folgen sind motiviertere Mitarbeiter, die bessere Leistungen bringen und weniger Fehler machen. "Häufig reicht schon das Drehen kleiner Stellschrauben aus, um die Arbeitszufriedenheit und die Effektivität deutlich zu erhöhen", sagt Giovanni Sciurba, Geschäftsführer der auf Veränderungs- und Gesundheitsmanagement spezialisierten Unternehmensberatung GS Consult GmbH aus Oldenburg. "Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie dankbar die Unternehmen hinterher sind, wenn sie sich zu diesem Schritt entschlossen haben und die empfohlenen Maßnahmen umsetzen." Bei einer Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen werden von Experten verschiedene Methoden wie Mitarbeiterbefragungen, Beobachtungsinterviews und Analyse-Workshops eingesetzt, um Daten zur Beurteilung der Gefährdungssituation im Unternehmen zu gewinnen und anschließend Vorschläge für Veränderungen zu verbreiten.

Tipps für eine gesunde Psyche

Unabhängig von der Gefährdungsbeurteilung haben Führungskräfte in Unternehmen die Möglichkeit, durch gezielte Maßnahmen die psychischen Fehlbelastungen bei ihren Beschäftigten zu verringern. Giovanni Sciurba von GS Consult nennt zehn Praxis-Tipps, die das Klima und die Zufriedenheit der Mitarbeiter erheblich verbessern können:

1.) Durch eine Optimierung der Arbeitsabläufe mit klaren Tätigkeitsbeschreibungen lässt sich das Stressempfinden der Mitarbeiter reduzieren.

2.) Ein bewusster Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln - wie zum Beispiel ein Verzicht auf E-Mails nach Feierabend - verringert den Druck bei den Beschäftigten

3.) Bei Veränderungsprozessen im Unternehmen sollte stets offen und transparent kommuniziert werden, um die Mitarbeiter mitzunehmen.

4.) Eine entscheidende Voraussetzung für eine gute und konstruktive Zusammenarbeit ist die Wertschätzung der Arbeitnehmer durch eine faire Gehalts- und Personalpolitik sowie Respektvoller Kommunikation auf Augenhöhe.

5.) Eine wichtige Bedeutung für psychisches Wohlbefinden der Mitarbeiter hat die Einbindung in Entscheidungsprozesse.

6.) Vorgesetzte sollten die Beschäftigten möglichst immer entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten, Stärken und Interessen einsetzen.

7.) Das Definieren von persönlichen Zielen und Perspektiven in Entwicklungsgesprächen wirkt sich positiv auf die Leistungsbereitschaft aus.

8.) Durch eine verantwortungsvolle Personalplanung sollte vermieden werden, dass Beschäftigte ständig an der Grenze ihres Leistungsvermögens arbeiten und viele Überstunden machen müssen.

9.) Bei Konflikten sollte Führungskräfte stets ein offenes Ohr haben und gemeinsam mit den Betroffenen nach praktikablen Lösungen suchen.

10.) Die Schaffung einer ausgewogenen Work-Life-Balance ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass die Leistungsbereitschaft, Loyalität und Motivation der Mitarbeiter langfristig gesichert wird.

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Bericht vom: 08.03.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Gesund leben - Darmkrebsrisiko senken Die Deutsche Krebshilfe gibt Tipps zum Darmkrebsmonat März

Bonn (ots) - Normalgewicht, regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung sowie Nichtrauchen und ein maßvoller Alkoholkonsum sind wichtige Faktoren, um das Darmkrebsrisiko zu reduzieren. "Krebserkrankungen vorzubeugen ist leichter als sie zu behandeln", betont Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Die gemeinnützige Organisation nimmt den Darmkrebsmonat zum Anlass, um auf die krebsvorbeugenden Effekte eines gesunden Lebensstils aufmerksam zu machen.

Die deutsche Bevölkerung isst zu viel, zu süß, zu fett und verbringt zu viel Zeit sitzend vor dem Computer oder dem Fernseher: Zwei Drittel der Männer und über die Hälfte der Frauen in Deutschland sind übergewichtig. Fast ein Viertel der Erwachsenen gilt als fettleibig. Besonders alarmierend ist, dass bereits jedes sechste Schulkind zu viele Kilos mit sich herumschleppt. Ein hoher Körperfettanteil erhöht das Krebsrisiko für mindestens 13 Krebsarten. Dazu gehört unter anderem Darmkrebs. Jährlich erkranken in Deutschland rund 32.900 Männer und 26.000 Frauen neu an einem bösartigen Tumor des Darms.

Gerd Nettekoven: "Der nahende Frühling bietet vielfältige Möglichkeiten, sich im Freien zu bewegen und die ersten wärmenden Sonnenstrahlen beispielsweise mit Freunden bei Spaziergängen oder Radtouren zu genießen." Experten raten dazu, sich täglich mindestens 30 Minuten moderat zu bewegen und dabei etwas ins Schwitzen zu kommen. Kinder und Jugendliche sollten täglich sogar mindestens eine Stunde körperlich aktiv sein. Ratsam ist es zudem auf ungesunde Ernährung wie Pommes und Currywurst zu verzichten und stattdessen abwechslungsreiche Kost aus frischen Zutaten zu sich zu nehmen. "Ein ausgewogener Speiseplan mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten sowie wenig Fett und Fleisch und regelmäßige körperliche Aktivität verhindern Übergewicht und senken nachweislich das Darmkrebsrisiko", so Gerd Nettekoven.

Wer nicht raucht und Alkohol nur in Maßen konsumiert, kann sein individuelles Darmkrebsrisiko zusätzlich aktiv verringern. Gesunde Männer sollten dabei nicht mehr als einen Viertelliter Wein oder 0,6 Liter Bier pro Tag trinken, gesunde Frauen die Hälfte davon nicht überschreiten, weil die Leber der Frau Alkohol langsamer abbaut als die des Mannes. Zudem ist es ratsam, mindestens zwei alkoholfreie Tage pro Woche einzulegen.

Interessierten bietet die Deutsche Krebshilfe kostenlose Informationsmaterialien zum Thema Krebsprävention. Ratgeber wie "Gesundheit im Blick. Gesund leben - Gesund bleiben" oder "Schritt für Schritt. Mehr Bewegung - Weniger Krebsrisiko" können bei der Deutschen Krebshilfe, Postfach 1467, 53004 Bonn, bestellt und im Internet unter www.krebshilfe.de/infomaterial heruntergeladen werden.

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Bericht vom: 26.02.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Bewährtes Rezept aus der Naturheilkunde bei Grippe - Wadenwickel mit Luvos-Heilerde senken Fieber sanft - Zusatztipp: Natürliche Hilfe gegen Durchfall bei Darmgrippe

Bewährtes Rezept aus der Naturheilkunde bei Grippe - Wadenwickel mit Luvos-Heilerde senken Fieber sanft - Zusatztipp: Natürliche Hilfe gegen Durchfall bei Darmgrippe

Friedrichsdorf (ots) - Derzeit kursiert wieder die Grippe in Deutschland - Fieber über 39 Grad ist nicht selten. Auch Erkältungen gehen oft mit erhöhter Temperatur einher, gerade bei Kindern. Dann ist ein Wickel mit Luvos-Heilerde eine wohltuende Ergänzung, um die Körpertemperatur auf natürliche Weise zu normalisieren.

Zum Ausgang des Winters erreicht die Grippewelle in der Regel ihren Gipfel - auch in diesem Jahr. Typische Symptome der medizinisch Influenza genannten ansteckenden Krankheit sind Schüttelfrost und hohes Fieber. Innerhalb von wenigen Stunden setzt starkes Krankheitsgefühl ein. Grippale Infekte dagegen beginnen meist schleichend mit Halsschmerzen, gefolgt von Schnupfen und Husten. Dazu kann ebenfalls Fieber kommen, gekennzeichnet durch eine Körpertemperatur über 38 Grad. Häufig werden dann fiebersenkende chemische Medikamente genutzt. Die Naturheilkunde setzt stattdessen oder als wohltuende Ergänzung auf ein altes Hausrezept: den Wadenwickel. Er kühlt besonders nachhaltig, wenn man dafür eine salbenartige Paste aus Luvos-Heilerde 2 hautfein verwendet.

Kühlwirkung breitet sich im ganzen Körper aus

Durch den Kältereiz und den Eigendruck des feuchten Heilerde-Breis auf den behandelten Bereich verengen sich die Blutgefäße, der Stoffwechsel im betroffenen Gewebe wird verlangsamt. Die Kühlwirkung breitet sich über den Blutkreislauf im ganzen Körper aus. Je weiter das Fieber zurückgeht, umso stärker verbessert sich das Allgemeinbefinden des Patienten.

Wickel leicht gemacht:

Rühren Sie eine Paste aus sieben Teilen Luvos-Heilerde 2 hautfein und zwei Teilen kühlem Wasser an oder verwenden Sie die gebrauchsfertige Paste von Luvos. Streichen Sie diese bleistiftdick auf ein Leinentuch oder ein Geschirrhandtuch und umwickeln jeweils die Unterschenkel des Patienten damit. Ziehen Sie Wollkniestrümpfe darüber oder schlagen ein dünnes Wolltuch darum, um den Wickel zu fixieren. Zu dick sollte die äußere Lage nicht sein, damit die Feuchtigkeit verdunsten kann. Der Wickel wird abgenommen, bevor er sich komplett erwärmt hat. Sie können ihn ein- bis zweimal erneuern.

Das reine Naturprodukt Luvos-Heilerde wird in Deutschland aus eiszeitlichem Löss gewonnen, einer einzigartigen natürlichen Zusammensetzung aus wertvollen Mineralien und Spurenelementen. Der Löss wird mit modernster Technik schonend aufbereitet und bei 130 Grad getrocknet, um mögliche Keime abzutöten. Danach wird er fein vermahlen und in unterschiedliche Feinheitsgrade gesiebt, um die jeweils gewünschte therapeutische Wirkung zu erzielen. Luvos-Heilerde ist frei von Duft-, Farb- oder Konservierungsstoffen und vegan. Ausführliche Informationen und weitere Bilder finden Sie unter www.luvos.de.

Preise und Bezugsquellen

Luvos-Heilerde 2 hautfein ist in Apotheken, Reformhäusern, ausgewählten Drogerien und Bio-Fachgeschäften erhältlich. Empfohlener Verkaufspreis Pulver: 9,99 Euro (950 g); gebrauchsfertige Paste: 9,49 Euro (720 g).

Zusatztipp Darmgrippe:

Luvos-Heilerde lindert Durchfall effektiv und natürlich

Nicht nur Grippe und Erkältungen kursieren in dieser Jahreszeit oft. Viele Menschen erwischt auch die sogenannte Darmgrippe mit Durchfall. Ein natürliches Heilmittel zum Einnehmen ist Luvos-Heilerde dank ihrer großen Bindungsfähigkeit.

Bei Magen-Darm-Infekten plagt die Betroffenen heftiger Durchfall. Dafür verantwortlich sind Krankheitserreger, mit denen man sich leicht ansteckt, wenn man infizierte Personen oder verunreinigte Gegenstände berührt. Bei akuter Darmgrippe ist Soforthilfe gefragt: Durchfall lässt sich schnell mit Luvos-Heilerde 1 fein stoppen. Sie ist das einzige Naturarzneimittel mit dem Wirkstoff Heilerde, das in Deutschland zur Behandlung von Durchfall zugelassen ist. Der naturreine Löss ist fein vermahlen, was ihm eine große innere Oberfläche verleiht - bis zu zehn Quadratmeter pro Gramm. Damit kann Luvos-Heilerde Krankheitserreger und deren Gifte wie ein Schwamm binden; man spricht von Ad- und Absorption. Sie werden dann mit dem Stuhl ausgeschieden. Die gestörte Darmflora findet sanft und ohne Nebenwirkungen zu ihrer natürlichen Balance zurück.

Zusätzlich enthält Luvos-Heilerde wertvolle Mineralien und Spurenelemente wie Kalium, Calcium und Magnesium, die der Körper aufnimmt. Dies wirkt sich positiv auf den Elektrolyt-Haushalt aus, der durch den Wasserverlust aus dem Lot geraten ist - ein großes Plus gegenüber medizinischer Kohle. Und schließlich kann sie den aufgewühlten Darm beruhigen. Luvos-Heilerde ist ein reines Naturprodukt ohne chemische Zusätze wie Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe.

Am besten rührt man das Luvos-Heilerde-Pulver in ein Glas Wasser oder Tee und trinkt es in kleinen Schlucken. Das ist auch deswegen sinnvoll, weil es dem Körper hilft, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Ausführliche Informationen und weitere Bilder finden Sie unter www.luvos.de.

Preise und Bezugsquellen

Luvos-Heilerde 1 fein ist in Apotheken, Reformhäusern, ausgewählten Drogerien und Bio-Fachgeschäften erhältlich. Empfohlener Verkaufspreis Pulver: 7,99 Euro (480 g).

Adolf Justs Luvos-Heilerde 1 fein. Pulver zum Einnehmen. Wirkstoff: Heilerde. Traditionell angewendet als mild wirkendes Arzneimittel bei Sodbrennen, säurebedingten Magenbeschwerden und Durchfall. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Heilerde-Gesellschaft Luvos Just GmbH & Co. KG, 61381 Friedrichsdorf.

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Bericht vom: 14.02.2018 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Krebsaktionstag 2018 - Gemeinsam gegen Krebs Mit RTL-Moderatorin Susanne Klehn

Bonn (ots) - Deutschlands größte Publikumsveranstaltung zum Thema Krebs öffnet am 24. Februar in Berlin ihre Pforten

Krebsexperten treffen, Wissen erweitern, Selbsthilfegruppen kennenlernen: Der 8. Krebsaktionstag bietet Ihnen aktuellste Informationen rund um das Thema Krebs. Betroffene, Angehörige und Interessierte sind herzlich eingeladen, an der kostenlosen Veranstaltung teilzunehmen. Zudem führt Susanne Klehn, TV-Moderatorin und Botschafterin der Deutschen Krebshilfe für Hautkrebsprävention, durch ein vielfältiges Bühnenprogramm.

Wann: 24. Februar von 9 bis 17 Uhr. Wo: City Cube Berlin, Messedamm 22, 14055 Berlin. Der Eintritt ist frei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Krebsaktionstag bietet: Laienverständliche Vorträge von renommierten Ärzten zu Diagnostik und Behandlung vieler Krebserkrankungen.

Beiträge zu den Themen "Lebensqualität durch unterstützende Maßnahmen" und "Komplementärmedizin".

Sport- und Selbsthilfegruppen zum Kennenlernen.

Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm: Experten beleuchten das Thema "Bewegung bei Krebs" aus persönlichen, medizinischen, gesundheitspolitischen und sozialen Blickwinkeln. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion "Einmal Krebs, für immer Survivor?" - steht das Langzeitüberleben nach Krebs im Fokus.

Individuelle Beratung von Mitarbeitern des Informations- und Beratungsdienst INFONETZ KREBS sowie Austausch mit anderen Betroffenen.

Weitere Informationen sowie das vollständige Programm finden Sie unter: www.krebsaktionstag.de

Die Deutsche Krebshilfe veranstaltet den Krebsaktionstag gemeinsam mit der Deutschen Krebsgesellschaft und der Berliner Krebsgesellschaft und mit Unterstützung vom Haus der Krebs-Selbsthilfe - traditionell im Anschluss an den Deutschen Krebskongress.

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Bericht vom: 20.12.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Video: ots/medipresse.de

Herzinfarkt - jede Sekunde zählt!

Hamburg (ots) - 280.000 Menschen erleiden jedes Jahr in Deutschland einen Herzinfarkt. Etwa die Hälfte stirbt innerhalb des ersten Jahres nach dem Infarkt. 50.000 Menschen könnte mit Hilfe von Notfallmaßnahmen das Leben gerettet werden, doch hierzulande fehlt das Wissen über die notwendigen Handgriffe. Nicht einmal 20 Prozent der Bevölkerung wissen, wie sie im Notfall helfen können. Dies möchte Dr. Martin Buchholz ändern. Er hat den Verein "Ich kann Leben retten e. V." gegründet, um ein Bewusstsein dafür schaffen, dass wir in Deutschland tatenlos zusehen, wie täglich etwa 200 Menschen nach einem Herzinfarkt sterben, bevor sie das Krankenhaus erreichen. Ziel ist es, durch Aufklärung und Schulungsveranstaltung die erforderlichen Handgriffe zu vermitteln und zu zeigen, was jeder im Ernstfall tun sollte. Denn Leben retten kann jeder. Und beim Herzinfarkt zählt jede Sekunde!

Weitere Videos und Informationen rund um das Thema Gesundheit finden Sie auf www.medipresse.de

Über medipresse.de: Getreu dem Motto "Wissen, was gesund macht" bietet Medipresse seinen Leserinnen und Lesern hochwertige Informationen und Anregungen zu den Schwerpunktthemen Gesundheit und Medizin, Ernährung, Sport und Bewegung, Psychologie sowie Körper und Mensch. Die auf Healthcare und Medical Research spezialisierte Website nutzen bereits mehr als 1,3 Millionen User pro Monat. Das Gesundheitsportal umfasst zudem hochwertigen Web-TV-Content - unter anderem die Web-TV-Serie "Fragen Sie Dr. Busch" mit derzeit 25 veröffentlichten Folgen.

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Bericht vom: 01.12.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Tschüss Rückenschmerzen: Die besten Tricks für gesundes Sitzen im Büro - Checkliste, Infografiken und Online-Rechner um Büromöbel perfekt einzustellen

Der Monitor ist unterhalb der waagrechten Sehachse platziert und sollte mindestens eine Armlänge entfernt sein. Der Grund: Ist der Bildschirm zu nah oder auf der falschen Höhe, ist die Körperhaltung oft verkrampft.

Tschüss Rückenschmerzen: Die besten Tricks für gesundes Sitzen im Büro - Checkliste, Infografiken und Online-Rechner um Büromöbel perfekt einzustellen

Berlin (ots) - Rund 80 Prozent aller Deutschen leiden mindestens einmal im Leben unter Rückenschmerzen, jeder fünfte krankheitsbedingte Fehltag geht auf das Konto von Hexenschuss, Bandscheibenvorfall und Rückenschmerzen. Hauptgründe sind eine schlechte Haltung beim Sitzen und falsch eingestellte Büromöbel. Die gute Nachricht: Abhilfe ist oft ohne besondere ergonomische Büromöbel oder teure Helferlein möglich. Infografiken und ein Online-Rechner helfen.

"Der Mensch ist nicht zum Sitzen gemacht. Umso wichtiger ist eine richtig Haltung und die korrekte Einstellung der Büromöbel. Industrie und Handel suggerieren uns, dass wir teure Bürostühle und spezielle Tische benötigen. Häufig reichen aber schon einfache Verhaltensänderungen. Und natürlich müssen die Büromöbel richtig auf unsere Körpergröße eingestellt werden. Das ist ähnlich wie bei einem Fahrrad - das beste Rad nutzt nicht, wenn der Sattel zu hoch oder niedrig eingestellt ist. Mit den Infografiken erhält man konkrete Tipps, wie man am besten vorgehen kann. Und mit dem Ergonomie-Rechner, kann man sich ganz einfach die optimale Schreibtischhöhe ausrechnen.", so Tim Lilling, Projektleiter von blitzrechner.de.

Falscher Haltung im Büro vorbeugen - das sollte nicht nur im Interesse des Arbeitenden, sondern auch des Arbeitgebers sein. Denn Rückenleiden sind mittlerweile der häufigste Grund für Fehltage. Eine teure - und für den Betroffenen leidvolle - Angelegenheit, die ganz einfach minimiert werden könnte, wenn man nur die folgenden Tricks anwenden würde:

1. Der Monitor sollte mindestens eine Armlänge entfernt platziert sein.

Effekt: Ist der Bildschirm zu nah, ist die Körperhaltung oft verkrampft. Gerade im Schulter- und Nackenbereich kommt es dadurch zu Verspannungen. Je weiter der Monitor weg ist, desto entspannter für Oberkörper und Augen.

2. Die Höhe des Monitors sollte so eingestellt sein, dass der Blick darauf schräg nach unten fällt - der Kopf ist leicht nach unten geneigt.

Effekt: Der Nacken wird entlastet, die Augen werden weniger angestrengt.

3. Tastatur und Maus sollten so platziert sein, dass die Ellenbogen stets auf gleicher Höhe sind.

Effekt: Der Oberkörper wird nicht permanent einseitig belastet, das beugt Verkrampfungen und Disharmonien in der Schulter-, Rücken- und Nackenmuskulatur vor.

4. Handauflagen verhindern das Abknicken der Hände bei der Bedienung der Maus.

Effekt: Gelenke, Sehnen und Nerven in von der Hand bis zum Ellenbogen werden geschont, Erkrankungen wie Karpaltunnelsyndrom oder Golferarm vorgebeugt.

5. Das Becken sollte leicht gekippt werden - ergonomische Stühle und Sitzkissen helfen dabei.

Effekt: Der untere Rücken bleibt in seiner natürlichen Haltung; Bandscheiben und Muskulatur werden entlastet.

6. Die Füße sollten fest und möglichst parallel zueinander auf dem Boden platziert werden.

Effekt: Der Körper nimmt automatisch eine gesündere Haltung ein, die Belastung wird - im Gegensatz zum Sitz mit übergeschlagenem Bein - gleichmäßig auf beide Körperhälften verteilt.

7. Den Bürostuhl richtig auf die eigene Körpergröße einstellen. Keine Ahnung wie?

Ein Online-Rechner für ergonomisches Sitzen hilft Ihnen bei der Berechnung: https://www.blitzrechner.de/ergonomie

Effekt: Sind Bürostuhl und Schreibtisch ideal für Ihre Körpergröße eingestellt, sitzen Sie ganz entspannt ergonomischer, ohne sich darauf konzentrieren zu müssen.

8. Bewegung in den Büroalltag einbauen: Zum Kollegen gehen, anstatt ihn anzurufen oder eine schnelle Mail zu schreiben. Auch viel trinken ist eine gute Idee. Das ist nicht nur gesund, sondern nötigt ebenfalls zu regelmäßigen Gängen.

Effekt: Der menschliche Körper wurde dafür entwickelt, in Bewegung zu sein. Das Gehen ist die natürlichste menschliche Bewegungsform. Deshalb sollte sie so oft wie möglich in den Büroalltag integriert werden.

Weitere Informationen, kostenlose Infografiken zur Gestaltung einer redaktionellen Bildstrecke und einen kostenfreien Rechner finden Sie unter https://www.blitzrechner.de/ergonomie/

Blitzrechner.de versteht sich als offene und transparente Informationsplattform. Unter den Rechnern finden sich Formeln und Hinweise zur Berechnung. Experten aus den jeweiligen Gebieten kommen in Fachbeiträgen oder Expertenstatements zu Wort. Auf dem Portal finden sich insgesamt 200 Rechner, deren Komplexität von sehr einfach (Umrechnung der Schuhgröße) bis hin zu sehr komplex (mehrstufige Kalkulation im Handel) reicht. Die Berechnung erfolgt immer anonym und das Ergebnis wird nicht gespeichert. Alle Online-Rechner sind nicht nur für die Desktop-Nutzung, sondern auch fürs Smartphone optimiert. Zahlreiche Illustrationen und Infografiken stehen unter einer Creative Commons Lizenz und können von Bildungseinrichtungen und Unternehmen kostenlos genutzt werden. Nach einer längeren Phase des Probebetriebs und zahlreichen Verbesserungen geht blitzrechner jetzt offiziell online. Die Nutzung der Plattform ist kostenfrei. Blitzrechner.de wird unter anderem finanziert vom Berliner "Freundeskreis für Mathematik".

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Bericht vom: 21.11.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Studie: Nur jeder zweite junge Mensch fühlt sich rundum gesund

Villingen-Schwenningen (ots) - Immer mehr junge Bundesbürger leiden an gesundheitlichen Beschwerden: Nur jeder zweite 14- bis 34-Jährige fühlt sich rundum gesund. Bei Frauen liegt der Anteil sogar nur bei 40 Prozent. Drei von vier jungen Menschen klagen dabei über häufiges allgemeines Unwohlsein und fast jeder Vierte über eine psychische Erkrankung. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Studie "Zukunft Gesundheit 2017 - Jungen Bundesbürgern auf den Puls gefühlt" der Schwenninger Krankenkasse und der Stiftung "Die Gesundarbeiter". Mehr als 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 34 Jahren wurden dafür in Deutschland befragt.

Drei von vier Befragten führten ihre gesundheitlichen Probleme auf Stress zurück, 60 Prozent auf ungesunde Ernährung und beinahe jeder Zweite auf Schlafmangel sowie auf zu wenig Bewegung.

Stress in Verbindung mit Bewegungsmangel kann eine ganze Kaskade an Gesundheitsproblemen auslösen. "Dabei ist Stress eigentlich eine lebensnotwendige Reaktion. Er ermöglicht es dem Körper, bei einer plötzlichen Herausforderung schnell sehr viel Energie freizusetzen, um diese körperlich und mental zu bewältigen", erklärt Dr. Tanja Katrin Hantke, Ärztin und Gesundheitsexpertin der Schwenninger. Die zu diesem Zweck produzierten Stresshormone können durch körperliche Betätigung wieder abgebaut werden. Gleichzeitig setzt der Körper dabei Glückshormone frei. Sie versetzen den vormals gestressten Menschen in einen entspannten und gleichzeitig angeregten Zustand.

Baut der Körper die Stresshormone hingegen nicht ab, hat das eine Reihe von negativen Folgen. "Stress lässt den Puls ansteigen. Als Folge kann Bluthochdruck auftreten, der wiederum langfristig die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigt. Darüber hinaus kann Stress Magenbeschwerden und Schlafstörungen auslösen sowie Rückenprobleme, die aus Verspannungen der Muskulatur resultieren," erklärt Dr. Hantke.

Um den Auswirkungen von Stress entgegenzuwirken, eignet sich regelmäßige körperliche Aktivität. Sport mit seiner stressregulierenden Funktion bringt zahlreiche Vorteile mit sich, beispielsweise einen geringeren Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks. Er macht den Kopf frei von belastenden Gedanken oder Erlebnissen und erhöht zudem die Stressresistenz. Besonders geeignet sind Walken, Ausdauerlaufen oder spielerische Aktivitäten in Gruppen, die Freude machen und entspannen. Sportarten, die mit Wettkämpfen verbunden sind, können bei manchen Menschen hingegen zusätzlichen Stress auslösen.

Weitere stressreduzierende Maßnahmen mit positiven Effekten auf das Schlafverhalten sind Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson. Grundsätzlich gilt: Jeder muss für sich die geeignete Methode zum Umgang mit Stress finden. Unter www.die-schwenninger.de können Interessierte vorab testen, zu welchem Stresstyp sie gehören und welche Entspannungsübungen am besten zu ihrem Profil passen.

Die Umfrage "Zukunft Gesundheit 2017 - Jungen Bundesbürgern auf den Puls gefühlt" (PDF) finden Sie hier: www.Die-Schwenninger.de/PraeventionsStudie

Kurzprofil "Die Schwenninger Krankenkasse":

Die Schwenninger Krankenkasse zählt mit rund 330.000 Kunden zu den Top 20 der bundesweit geöffneten gesetzlichen Krankenkassen. Sitz der Zentrale ist Villingen-Schwenningen, dazu kommen 15 Geschäftsstellen. Den Vorstand bilden seit 2006 Siegfried Gänsler als Vorsitzender und Thorsten Bröske. Die für ihre Leistungen mehrfach ausgezeichnete Schwenninger beschäftigt rund 800 Mitarbeiter. Mit "Die Gesundarbeiter - Zukunftsverantwortung Gesundheit" hat die Schwenninger 2012 als erste gesetzliche Krankenkasse eine Stiftung gegründet. Diese fördert Projekte im Bereich Prävention und Gesundheitsfürsorge, schwerpunktmäßig für Kinder und Jugendliche.

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Bericht vom: 14.11.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Altersdiabetes ist ein Männerproblem - Männer ab 40 leiden besonders häufig unter Diabetes-Typ 2

Bremen (ots) - Männer erkranken ab dem 40. Lebensjahr zunehmend häufiger an Diabetes als Frauen. Das zeigt eine aktuelle Analyse von Abrechnungsdaten der hkk Krankenkasse aus Anlass des Weltdiabetestages am 14. November. Demnach ist der Unterschied ab dem 65. Lebensjahr besonders groß. Während in dieser Altersklasse 13,3 Prozent der Männer betroffen sind, sind es bei den Frauen lediglich 9,1 Prozent.

hkk Präventionsexperte Dr. Wolfgang Ritter appelliert daher besonders an Männer, ihren Blutzuckerspiegel bereits ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre im Rahmen der Untersuchung "Check up 35" ihrer Stoffwechsel- und Herz-Kreislaufsituation überprüfen lassen, um so frühzeitig einer Diabeteserkrankung vorbeugen zu können.

Ernährung und Lebensstil entscheidend

Der Bereichsleiter Versorgungsmanagement, Dr. Cornelius Erbe: "Nach dem heutigen Wissensstand sind für eine erfolgreiche Vorbeugung von Typ 2-Diabetes insbesondere Ernährung und Lebensstil entscheidend. Neben der Vermeidung von Übergewicht ist vor allem regelmäßige Bewegung von großer Bedeutung." Beruflicher Ruhestand bedeute nicht, dass man sich auch körperlich zur Ruhe setzen solle. Im Gegenteil: "Die gewonnene Zeit sollte so viel wie möglich für körperliche Aktivitäten genutzt werden", so Erbe.

Krankheit mit zahlreichen Folgen

Typ 2-Diabetes ist eine weit verbreitete chronische Stoffwechselerkrankung, deren Hauptmerkmal die gestörte Regulierung des Blutzuckerspiegels ist. Folge ist eine chronisch erhöhte Blutzuckerkonzentration, die unbehandelt zu Schäden an Blutgefäßen und Nerven führen kann. Damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit für Begleit- und Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenfunktionsstörungen, Schädigungen der Netzhaut und das diabetische Fußsyndrom.

Je älter, desto höher das Diabetes-Risiko

Die Wahrscheinlichkeit, an Typ 2-Diabetes zu erkranken, nimmt bei Männern wie Frauen grundsätzlich mit dem Lebensalter zu (siehe Grafik). Die repräsentative Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS 1) bestätigt dieses Ergebnis. Liegt die Prävalenz bei den unter 50- Jährigen bei weniger als 5 Prozent, steigt sie in der Altersgruppe der 60- bis 69- Jährigen bereits auf 13,8 Prozent.

Über die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse):

Die hkk zählt mit mehr als 570.000 Versicherten (davon mehr als 430.000 beitragszahlende Mitglieder), 27 Geschäftsstellen und 2.100 Servicepunkten zu den großen gesetzlichen Krankenkassen. 2016 betrug ihr Wachstum mehr als 100.000 Kunden. Ihr stabiler Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent (Ge-samtbeitrag 15,19 Prozent) macht sie seit Jahren zur günstigsten deutschlandweit wählbaren Krankenkasse. hkk-Kunden können im Vergleich zum Kassendurchschnitt - abhängig von ihrem Einkommen - bis zu 266 Euro jährlich sparen; gegenüber einer Kasse mit 1,7 Prozent Zusatzbeitrag sogar bis zu 579 Euro. Auch die Extraleistungen übertreffen den Branchendurchschnitt: Unter anderem erstattet die hkk zusätzliche Leistungen im Wert von über 1.000 Euro je Versicherten und Jahr in den Bereichen Naturmedizin, Vorsorge und bei Schwangerschaft. Ergänzend fördert das hkk-Bonusprogramm Gesundheitsaktivitäten mit bis zu 250 Euro jährlich. Für einen weiterführenden Gesundheitsschutz erhalten hkk-Kunden private Zusatzangebote der LVM-Versicherung zu Sonderkonditionen. Die Verwaltungskosten der hkk liegen etwa 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Rund 900 Mitarbeiter(innen) betreuen ein Ausgabenvolumen von mehr als 1,3 Mrd. Euro.

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Bericht vom: 14.11.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Vier Tipps für ein schmerzfreies Leben

Bad Homburg (ots) - Vier Tipps für ein schmerzfreies Leben

Experten für Schmerztherapie nennen die richtige Maßnahmenkombination zur Bekämpfung von Schmerzen

Je kälter es draußen wird, desto schlimmer scheint es zu werden: Es zieht und drückt in den Gelenken, das Knie lässt sich nicht mehr richtig beugen, der Rücken knackt. "Viele Menschen spüren Schmerzen in den Gelenken außergewöhnlich stark, sobald die Temperaturen sinken", weiß Schmerzexperte Roland Liebscher-Bracht. Seit Jahren beschäftigt er sich mit wirksamen und vor allem OP-freien Therapiemethoden im Kampf gegen unerträglichen Bewegungsschmerz. Der Schmerzspezialist ist überzeugt, dass es durch die Kombination nur weniger Tipps wieder möglich wäre, ein schmerzfreies, gesundes Leben bis ins hohe Alter zu führen - auch bei weiter sinkenden Temperaturen:

Tipp 1: Bewegung

"Wer rastet, der rostet". Noch heute ist es vor allem für Schmerzpatienten sinnvoll, auf dieses alte Sprichwort zu hören. Denn zu wenig Bewegung macht ein Gelenk krank, das sich schließlich durch Bewegung ernährt. Kurze körperliche Übungen oder der schnelle Gang ins Fitnessstudio helfen allerdings nicht. Wirksame tägliche Übungen, entwickelt von erfahrenen Schmerztherapeuten, finden Patienten im Buch "Die Arthrose Lüge" von Liebscher & Bracht.

Tipp 2: Die richtige Ernährung

Zu einem gesunden Körper gehört auch die richtige Ernährung. Das heißt, dass Lebensmittel, die Entzündungen lindern können, auf den Speiseplan gehören. Je mehr frische und pflanzliche Produkte auf den Teller kommen, desto besser wird das Allgemeinempfinden werden. Weniger Schmerzen und neue Geschmackserlebnisse werden es belohnen.
Tipp 3: Die richtige Massage

Der Körper sendet einen Alarmschmerz aus, sobald muskulär-fasziale Überspannungen einen zu großen Druck auf die Gelenke ausüben, die Faszien blockieren oder Bewegungen über lange Jahre hinweg nur einseitig oder schlicht zu gering ausgeführt wurden. Mit einer Faszien-Rollenmassage wird das fasziale Gewebe des Menschen wieder beweglicher. Durch mehr Bewegung kann dieser dem Warnschmerz des Körpers vorbeugen.

Tipp 4: Lebensweise ändern

Schmerzpatienten können darauf vertrauen, dass es auch für sie ein Leben ohne Schmerzen gibt, ohne sich dafür unter das Messer legen zu müssen. Dazu braucht es nur deren Bereitschaft, etwas an ihrer bisherigen Lebensweise zu ändern, die in den Schmerz geführt hatte. "Unsere Vision ist es, allen Menschen ein schmerzfreies, gesundes Leben in voller Beweglichkeit bis ins höchste Alter zu ermöglichen. Diese Vision können nur Therapeut und Patient gemeinsam zur Wirklichkeit werden lassen", sagt Liebscher-Bracht.

Die Liebscher & Bracht Schmerztherapie ist eine außergewöhnliche und revolutionäre Methode zur Behandlung von Schmerzen. Die hoch wirksame Methodik ist in der Lage, über 90 Prozent auftretender Schmerzen ohne Schmerzmittel und Operation wirkungsvoll zu behandeln. Grundlage der Technik ist die Entdeckung einer frappierenden Fehleinschätzung der Medizin: Statt Verschleiß und Schädigung hat Liebscher & Bracht muskulär-fasziale Überspannungen als Hauptursache von Schmerzen identifiziert. Diese werden durch das Setzen manueller Impulse direkt am Knochen gezielt abgebaut (Osteopressur). In Kombination mit speziellen Übungen können Schmerzpatienten nach der Methode "Liebscher & Bracht" die Spannungen der Muskeln und Faszien dauerhaft normalisieren, und Schmerzfreiheit sowie volle Beweglichkeit bis ins hohe Alter erreichen. Praktische Erklärungen, wirksame Übungen und eine passende Anti-Arthrose-Ernährung haben Roland Liebscher-Bracht und Dr. Petra Bracht, Entwickler der Methodik, im Buch "Die Arthrose Lüge" zusammengefasst. Kontakt zu von ihnen ausgebildeten Schmerzspezialisten und weitere Informationen unter www.liebscher-bracht.com.

Weitere Informationen:

Liebscher & Bracht GmbH, Kaiser-Friedrich-Promenade 111, 61348 Bad
Homburg vor der Höhe, Deutschland, Tel.: +49(0) 6172 1395989,
E-Mail: info@liebscher-bracht.com,
Facebook: www.facebook.com/Schmerzspezialisten,
YouTube: www.youtube.com/LiebscherBrachtDieSchmerzspezialisten

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Bericht vom: 17.08.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Rückenfit und vital bis ins hohe Alter

Rückenfit und vital bis ins hohe Alter

Bremervörde (ots) - Holz hacken, Gartenarbeit oder sportliche Betätigung: Vieles, was in jungen Jahren noch problemlos funktioniert, wird mit zunehmendem Alter oft zur schmerzvollen Herausforderung. Viele ältere Menschen verbringen ihren Tag öfters mit inaktiven Tätigkeiten wie Fernsehen. Hier liegt der Fehler: Rücken und Gelenke erleiden durch diesen Bewegungsmangel zusätzlichen Schaden. Fünf Möglichkeiten, diesen Teufelskreis zu durchbrechen, sind besonders zu empfehlen: ausreichend Bewegung, eine gesunde Ernährung, regelmäßige ärztliche Vorsorge, ein rückengerechtes Umfeld sowie die Pflege sozialer Beziehungen. Produkte mit dem Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. können einen großen Beitrag zu einem rückengerechten Umfeld und mehr Bewegung im Alltag leisten.

In Schwung bleiben

Im ersten Moment klingt es nach einer Sportart für Kinder: Trampolintraining. Doch vor allem ältere Menschen profitieren von den sanften Schwingungen. Die federnden Bewegungen trainieren alle Muskelgruppen, regen den Stoffwechsel an und verbessern die Beweglichkeit sowie den Gleichgewichtssinn. Zudem regen die regelmäßigen Druck- und Zugreize beim Trampolinspringen den Knochenstoffwechsel an, was den Verlauf einer Osteoporose positiv beeinflussen kann. Die Aktion Gesunder Rücken empfiehlt Minitrampoline von bellicon® (www.agr-ev.de/trampolin). Ein optional montierbarer Haltegriff sorgt für zusätzliche Stabilität.

Gesunde Ernährung

Mit dem Alter eines Menschen verändert sich auch sein Körper. Die Ernährung muss an die neuen Bedürfnisse angepasst werden. Muskelabbau, der verlangsamte Stoffwechsel und häufige Sitztätigkeiten führen zu einem verringerten Grundumsatz. Eine kalorienbewusste Ernährung hilft, Übergewicht und somit eine zu starke Belastung von Bandscheiben und Gelenken zu vermeiden. Anstelle von drei großen Hauptmahlzeiten empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt. Vollkornprodukte, viel frisches Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte und fettarmer Fisch sollten den Speiseplan dominieren, auf Zucker und Fett sollte man möglichst verzichten. Ein Trinkfahrplan mit Trinkprotokoll kann dem oft verringerten Durstempfinden entgegenwirken. Das Plus an Flüssigkeit macht die Bandscheiben wieder elastischer und unterstützt Stoffwechsel und Verdauung. Milchprodukte, grünes Gemüse, Hülsenfrüchte und Nüsse enthalten viel Kalzium, wodurch sich Osteoporose vorbeugen lässt.

Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen

Beim Älterwerden steigt auch die Anfälligkeit für Krankheiten, vor allem Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, des Stoffwechsels, des Muskel- und Skelettsystems sowie der Lungen und Atemwege. Das Bundesministerium für Gesundheit empfiehlt, die empfohlenen ärztlichen Präventions- und Früherkennungsmaßnahmen regelmäßig durchführen zu lassen. Um Veränderungen schnell erkennen zu können, sollte man zudem den eigenen Körper sorgfältig beobachten.

Rückengerechtes Umfeld schaffen

Gerade im privaten Bereich tun sich beim Älterwerden viele neue Hindernisse auf. Durch ergonomische Alltagsgegenstände im heimischen Umfeld lassen sich diese häufig umgehen. Da im Alter die Sitzdauer tendenziell zunimmt, können rückengerechte Relaxsessel Abhilfe leisten. Wichtig ist unter anderem , dass sie hinsichtlich der Bemaßungen zum Körper des Sitzenden passen. Sowohl Rückenlehne als auch Fußstützen sollten verstellbar sein. Vor allem für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, ist zudem eine Aufstehhilfe sinnvoll. Die Sessel der Marken Himolla und Fitform (www.agr-ev.de/fernsehsessel) sind mit dem Gütesiegel der AGR ausgezeichnet und somit als besonders rückenfreundlich eingestuft. Auch im Liegen steigen beim Älterwerden die individuellen Bedürfnisse. Für einen gesunden und erholsamen Schlaf ist es von grundlegender Bedeutung, dass die Wirbelsäule ausreichend unterstützt wird. Weitere zentrale Bedingungen sind eine optimale Druckentlastung und die Förderung der Bewegung im Schlaf. Für einen regenerativen Schlaf sorgen die AGR-zertifizierten Therapiematratzen von Thomashilfen (www.agr-ev.de/therapiematratzen), die vor allem Schmerz- sowie Dekubituspatienten und Demenzkranken zu empfehlen sind.

Mobil bleiben

Die Pflege sozialer Kontakte ist in jedem Alter wichtig. Gerade älteren Menschen kommen soziale Aktivitäten zu Gute: Sie tragen nachweislich dazu bei, das Demenz-Risiko zu senken. Ein Rollator macht es auch bei eingeschränkter Bewegungsfreiheit möglich, selbständig das Haus zu verlassen, um sich mit Freunden und Bekannten zu treffen. Dazu müssen die praktischen Begleiter jedoch ein hohes Maß an Sicherheit bieten. Die richtige Wahl für eine komfortable Fortbewegung sind Rollatoren mit geringem Gewicht, individuellen Anpassungsmöglichkeiten und einer Ankipphilfe. Die Rollatoren von Topro (www.agr-ev.de/rollator) erfüllen diese Kriterien und tragen deshalb das AGR-Gütesiegel.

Über die AGR

Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. arbeitet seit über 20 Jahren daran, ein Bewusstsein für die Bedeutung rückengerechter Verhältnisse zu schaffen. Eine wichtige Entscheidungshilfe für Verbraucher stellt das AGR-Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" dar. Alltagsgegenstände, die von unabhängigen medizinischen Gremien als besonders rückenfreundlich eingestuft werden, können mit dem renommierten Siegel ausgezeichnet werden.

Weiterführendes Informationsmaterial und einen Überblick über aktuelle Broschüren und Bücher finden Sie online unter www.agr-ev.de/patientenmedien.

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Bericht vom: 17.08.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Auch Passivrauchen kann töten Von 47.000 Todesfällen durch Lungenkrebs entfallen 6.000 auf Passivrauchen Nebenstromrauch hat mehr Schadstoffe als Zigarettenrauch

Bremen/Obernkirchen (ots) - Von Prof. Gerd Glaeske, Wissenschaftlicher Leiter "Länger besser leben."-Institut, Universität Bremen

Wir haben uns bereits daran gewöhnt, dass auf Zigarettenpackungen Fotos aufgedruckt sind, die uns allen die Folgen des Rauchens drastisch zeigen. Gefäßschäden, die zu Durchblutungsstörungen oder zu Amputationen an Füßen und Beinen führen, dunkel gefärbte Lungen mit Teerablagerungen oder Krebs gehören zu den schlimmen Begleiterscheinungen von dauerndem Zigarettenkonsum - mit dem die Menschen sich selber schaden.

2012 sind in Deutschland 47.000 Menschen an Lungenkrebs gestorben. Aber es gibt weitere Folgen: Rauchen ist neben mangelnder Bewegung und ungesunder Ernährung einer der wichtigsten Risikofaktoren für chronische, nicht übertragbare Krankheiten wie Herz-Kreislaufkrankheiten, chronische Atemwegserkrankungen, Krebs und Typ 2 Diabetes - nahezu jedes Organ im Körper kann geschädigt werden, besonders die Atemwege und das Herz-Kreislaufsystem.

Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, besser als COPD bekannt, sind fast ausschließlich auf das Rauchen zurückzuführen. Insgesamt kostet Rauchen nicht nur viel Geld, es "kostet" auch Lebensjahre. Das Leben wird um durchschnittlich zehn Jahre verkürzt, jedes Jahr sterben 110.000 bis 140.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Daher ist es längst überfällig, dass die Werbung und die Automaten für Zigaretten verboten und die Zigarettenpackungen teurer werden, damit gerade junge Menschen nicht mehr mit dem Rauchen anfangen.

Es sind aber nicht nur die Raucher selber, die sich schaden, sie schaden auch den Menschen um sie herum, wenn sie in geschlossenen Räumen rauchen. Von den 47.000 Todesfällen durch Lungenkrebs entfallen etwa 6.000 auf Passivrauchen, 7,6 Prozent der männlichen und 4,7 Prozent der weiblichen Lungenkrebstodesfälle. Dies sind die Folgen, die durch das Einatmen des Zigarettenqualms und vor allem durch das Einatmen des Nebenstromrauchs zustande kommen, der beim Glimmen der Zigaretten entsteht und mehr Schadstoffe enthält als der Zigarettenrauch.

Ein Rauchstopp wirkt sich sofort positiv auf die Gesundheit aus und reduziert langfristig das Risiko für die durch das Rauchen verursachten Erkrankungen. Im Präventionsprogramm "Länger besser leben." der Krankenkasse BKK24 werden beispielsweise verschiedene Methoden der Rauchentwöhnung angeboten, die helfen, von den Glimmstängeln loszukommen. Nutzen Sie dieses Angebot - Gesundheit, Wohlbefinden und Mitmenschen werden es danken.

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Bericht vom: 17.08.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Fit & Rückengesund

Fit & Rückengesund

Bremervörde (ots) - Regelmäßige Sporteinheiten, Bewegung und ein aktiver Lebensstil sind die besten Voraussetzungen für einen gesunden Rücken. Im Sommer fällt uns das meist leichter als im Winter: Lange Tage und reichlich Sonnenstunden heben nicht nur die Laune, sondern auch die Motivation für Sport. Besonders geeignet für wirksames Rücken- und Ganzkörpertraining sind Sportgeräte, die das Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. tragen.

Eine gut trainierte Muskulatur stellt die beste Vorbeugung gegen Rückenschmerzen dar. Vor allem die tiefliegende (autochthone) Muskulatur im Rücken stützt und stabilisiert unsere Wirbelsäule und sorgt für eine aufrechte, gesunde Haltung. Allerdings ist es nicht ganz einfach, diese Muskeln gezielt zu trainieren. Herkömmlicher Kraftsport ist dafür häufig ungeeignet, denn dabei werden vor allem die oberflächlich sichtbaren Muskeln gefordert. Und auch Ausdauersportarten wie Radfahren oder Schwimmen haben zwar zahlreiche positive Auswirkungen auf unseren Körper; sie sind jedoch speziell zur Kräftigung der Rückenmuskeln nicht so wirksam wie gezieltes Training. Es ist deswegen eine gute Idee, zusätzlich auf Sportgeräte zurückzugreifen, die nach dem Prinzip kleiner ausgleichender Balance- und Drehbewegungen funktionieren und so den Rücken stärken. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. hat einige dieser Sportgeräte aufgrund ihrer positiven Wirkung auf die tiefliegenden Rückenmuskeln bereits als besonders rückenfreundlich zertifiziert. Die Übungen damit sind einfach zu erlernen - die meisten Geräte werden in Fitnessstudios und -kursen eingesetzt, können aber auch zuhause genutzt werden. So steht einer Trainingseinheit morgens nach dem Aufstehen oder abends nach der Arbeit nichts mehr im Wege.

Die Muskeln in Schwingung versetzen

Ein Beispiel für minimale aber hocheffektive Bewegungen sind Schwingungen, wie sie etwa durch das Training mit speziellen Schwingstäben erzielt werden. Diese Stäbe bestehen aus einem flexiblen Material und sind an den beiden Enden mit Gewichten versehen. Die Herausforderung beim Training besteht darin, diese Schwingbewegungen auszugleichen, was vor allem die tiefliegende Muskulatur in Rücken, Rumpf und Armen anspricht. AGR-zertifizierte Schwingstäbe gibt es beispielsweise von den Herstellern FLEXI-SPORTS oder Haider Bioswing - mehr Infos dazu unter www.agr-ev.de/schwingstab.

Handtrainer mit Wirkung auf den ganzen Körper

Sie passen in jede Handtasche, sind universell einsetzbar und haben dabei eine positive Auswirkung auf zahlreiche tiefliegende Muskelgruppen in unserem Körper: Handtrainer wie die Brasil von TOGU. Das Trainingsprinzip: Werden sie in die Hände genommen und mit kleinen, kontrollierten Bewegungen geschüttelt, wird ein Impuls erzeugt, der sich auf Arme, Rumpf und Rücken ausbreitet. Dies hat eine direkte Auswirkung auf die tiefliegende Muskulatur und kann Verspannungen vorbeugen oder reduzieren. Mehr Infos unter www.agr-ev.de/handtrainingsgeraete.

Instabile Untergründe für wirksames Balancetraining

Um den Körper auszubalancieren, wird eine ganze Reihe von Muskeln aktiviert. Durch Übungen auf instabilen Untergründen lässt sich diese Aktivierung nutzen, um die tiefliegenden Muskeln zu fordern sowie die Balance und Koordination zu verbessern. Die Instabilität lässt sich beispielsweise durch ein spezielles, nachgiebiges Schaumstoffmaterial erzielen, wie es bei dem Balance-pad und Balance-beam der Firma Airex zum Einsatz kommt. Für einen leichteren Einstieg in das Training, mehr Variationsmöglichkeiten und neue Impulse sorgt das Balance-pad solid mit erhöhter Dichte und einem dadurch verstärkten Härtegrad. Ebenfalls nach dem Prinzip der instabilen Untergründe funktionieren luftgefüllte Trainingsgeräte wie Aero-Step, Jumper, Balanza Ballstep oder das Dynair Ballkissen des Herstellers TOGU. Mehr Infos dazu gibt es unter www.agr-ev.de/balancekissen.

Auch Übungen mit Gymnastikbällen fordern die Balance und das Koordinationsvermögen und sind daher auch hervorragend geeignet, um die tiefliegende Rückenmuskulatur zu trainieren. AGR-zertifizierte Redondo Bälle sind weiche und leicht aufblasbare Bälle in verschiedenen Größen an, sodass sich ganz unterschiedliche Übungen damit durchführen lassen.

Wasser stärkt den Rücken

Auch die natürlichen Eigenschaften von Wasser lassen sich gezielt für effektives Rückentraining nutzen. Bei der SLASHPIPE befindet sich Wasser im Inneren einer durchsichtigen Kunststoffröhre, die in verschiedenen Längen und Gewichtsklassen erhältlich ist. Beim Training mit der SLASHPIPE muss das Wasser im Gleichgewicht gehalten werden - eine konstante Herausforderung, da die natürlichen Fließeigenschaften des Wassers dieses Gleichgewicht verhindern. So werden immer neue Reize und Impulse gesetzt und der Körper muss stetig darauf reagieren. Neben der tiefliegenden Rückenmuskulatur werden dadurch auch der Gleichgewichtssinn und das Reaktionsvermögen trainiert. Mehr Infos unter www.agr-ev.de/trainingsroehre

Trainingsmatten für jede Gelegenheit

Yoga, Pilates oder spezielle Rückenübungen - all das lässt sich ohne eine passende Trainingsunterlage kaum durchführen. Damit gleichzeitig Rücken und Gelenke geschont werden sowie die Verletzungsgefahr reduziert wird, müssen Matten über gute Dämpfungseigenschaften verfügen. Zudem ist es wichtig, dass die Matte, robust, langlebig, vielseitig sowie antibakteriell beschichtet ist. Mehr Infos unter www.agr-ev.de/gymnastikmatten

Über die AGR

Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. arbeitet seit über 20 Jahren daran, ein Bewusstsein für die Bedeutung rückengerechter Verhältnisse zu schaffen. Eine wichtige Entscheidungshilfe für Verbraucher stellt das AGR-Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" dar. Von unabhängigen medizinischen Gremien als besonders rückenfreundlich eingestufte Alltagsgegenstände können mit dem Gütesiegel ausgezeichnet werden.

Weiterführendes Informationsmaterial und einen Überblick über aktuelle Broschüren und Bücher finden Sie online unter www.agr-ev.de/patientenmedien

Kurz & bündig

Starke Rückenmuskeln stabilisieren die Wirbelsäule und bieten den besten Schutz vor Schmerzen und Verspannungen. Um nicht nur die oberflächlichen, sondern vor allem die tiefliegenden Muskeln zu trainieren, eignen sich spezielle Geräte und Hilfsmittel, die von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. als besonders rückenfreundlich ausgezeichnet wurden. Die zertifizierten Trainingsgeräte der Hersteller TOGU, Airex, Haider Bioswing, FLEXI-SPORTS und SLASHPIPE können dabei nicht nur im Fitnessstudio, sondern auch privat zuhause genutzt werden, sodass das Training ganz einfach in den Alltag integriert werden kann.

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Bericht vom: 17.08.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Gesundheit, Wohlbefinden & Leben

Kopfschmerzen und Migräne:
Tägliche Einnahme von Magnesium hilft vorzubeugen

Kopfschmerzen und Migräne: Tägliche Einnahme von Magnesium hilft vorzubeugen

Ismaning (ots) - Vorbeugen ist besser als Heilen - diese Weisheit hat auch Gültigkeit bei Kopfschmerzen und Migräne. Eine Studie belegt, dass durch eine regelmäßige Magnesium-Einnahme Stärke und Dauer der Beschwerden deutlich vermindert werden können. Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft empfiehlt übrigens in ihren Leitlinien hochdosiertes Magnesium (zweimal täglich 300mg) zur Therapie und Vorbeugung.

Jeder hat oder hatte schon einmal Kopfschmerzen. Nach Angaben der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft kommen bei 70 Prozent der Deutschen Kopfschmerzen vereinzelt oder sogar an mindestens 15 Tagen im Monat vor. In 90 Prozent der Fälle handelt es sich um Migräne oder Spannungskopfschmerzen. Etwa vier bis fünf Prozent leiden sogar täglich. Betroffene mit Spannungskopfschmerzen beschreiben, dass sich der Schmerz durch ein drückendes und dumpfes Gefühl bemerkbar macht, meist im Nacken beginnt und manchmal bis zu den Augen zieht. Migränepatienten - schätzungsweise 10 Millionen sind betroffen - müssen regelmäßig erfahren, wie belastend Migräne-Attacken für die Lebensqualität sind. Zum quälenden, halbseitigen Kopfschmerz, der oft ohne Vorwarnung und überfallartig auftritt, gesellen sich meist auch noch Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit. Jede Aktivität ist dann unmöglich. Was bleibt, ist Bettruhe im abgedunkelten Zimmer - nicht selten bis zu drei Tage lang.

Ursachen und Auslöser...

Die Ursachen der Schmerzattacken sind nach wie vor Gegenstand der Forschung. Muskelverspannungen im Bereich von Nacken, Schultern, Gesicht und Augen können Auslöser sein. Solche Verspannungen treten insbesondere durch einseitige Körperhaltungen am Schreibtisch, bei der Computerarbeit oder langen Autofahrten auf. Einiges deutet darauf hin, dass neben verspannter Muskulatur das Gehirn besonders aktiv auf Reize reagiert. Auslöser, so genannte Triggerfaktoren wie Stress, Lärm, unregelmäßiger Schlaf, Änderungen im gewohnten Tagesablauf, manche Nahrungsmittel oder auch massive Verspannungen können "das Fass zum Überlaufen bringen".

Medikamente...

Medikamente, die Kopfschmerzen und Migräne eindämmen können, dürfen maximal an zehn Tagen pro Monat eingenommen werden, sonst droht Schmerzmittelsucht mit noch mehr Kopfschmerzen. Das bedeutet aber für die Betroffenen, dass sie an 20 Tagen im Monat dem Schmerz ohne Tabletten ausgeliefert sind.

Raus aus dem Teufelskreis...

Der Teufelskreis kann aber durchbrochen werden. Mit Hilfe eines Kopfschmerz-Kalenders (www.diasporal.de), der sorgfältig geführt werden sollte, können Patienten mögliche Auslöser der Schmerzattacken identifizieren und diese zu meiden versuchen. Wer beispielsweise auf Stresssituationen mit Schmerzanfällen reagiert, kann durch verschiedene Entspannungstechniken schon im Vorfeld die Krankheit im Zaum halten.

Magnesium entspannt die Muskeln und beruhigt Nervenbahnen...

Es ist bekannt, dass dem Mineralstoff Magnesium eine zentrale Rolle im Zusammenhang mit Muskelverspannungen und mit der Erregbarkeit des Nervensystems zukommt. Ein Magnesiummangel kann zu Müdigkeit, Reizbarkeit, Muskelkrämpfen, Schlafstörungen sowie Kopfschmerzen und Migräne führen. Sinnvoll ist es dann, auf eine ausreichende Versorgung zu achten (z.B. Magnesium-Diasporal 300mg, Apotheke). In einer Studie erhielten beispielsweise Migräne-Patienten täglich morgens und abends 300 Milligramm Magnesium, wodurch Stärke und Dauer der Beschwerden deutlich vermindert werden konnten. Aber Magnesium ist nicht gleich Magnesium. Bei der Wahl eines Magnesium-Präparates ist auf den Wirkstoff zu achten, ideal ist organisches Magnesiumcitrat. Denn in dieser Form kommt der Mineralstoff als Baustein im Körper vor - ist deshalb körperfreundlich und schnell aktiv.

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