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Aktuelles aus Ludwigshafen Seite-4


Aktuelles aus Ludwigshafen am Rhein
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Aktuelles aus: Ludwigshafen am Rhein | Nachricht vom: 18.04.2019 | 20:20 Uhr | Quelle: ( ots )

Ludwigshafen am Rhein: Mountainbike gestohlen

Ludwigshafen (ots) Am 18.04.2019 zwischen 08:30 Uhr und 09:30 Uhr stahlen unbekannte Täter ein "Cube"-Mountainbike, das an einer Müllbox vor einem Wohnanwesen im Gartenweg mit einem Schloss angeschlossen war. Der Schaden beläuft sich auf etwa 1.000 Euro. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 unter der Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2@polizei.rlp.de.

Text: ots/Polizeipräsidium Rheinpfalz

Aktuelles aus: Ludwigshafen am Rhein | Nachricht vom: 17.04.2019 | 21:45 Uhr | Quelle: ( ots )

Ludwigshafen am Rhein: Notruffunktion am RNV-Ticketautomat am Berliner Platz

Notruffunktion am RNV-Ticketautomat am Berliner Platz

Bild: ots/Polizeipräsidium Rheinpfalz

Ludwigshafen (ots) Gemeinsame Pressemeldung der Stadt Ludwigshafen, der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH und des Polizeipräsidiums Rheinpfalz.

Welche Faktoren eine Rolle spielen, damit sich Menschen im öffentlichen Raum sicher fühlen,war Anfang des Jahres Thema einer gemeinsamen "Sicherheitsbegehung" auf dem Berliner Platz. Auf Initiative der Stadtverwaltung Ludwigshafen und der Polizei wurden im Zuge der Begehung Anregungen der Bürgerinnen und Bürger aufgenommen und diskutiert. Die Auffindbarkeit der Notruffunktion zu verbessern und das subjektive Sicherheitsgefühl am Berliner Platz stärken zu war ein Anliegen. Jetzt hat man die vorhandene, in den rnv-Ticketautomaten integrierte Notruffunktion noch deutlicher gekennzeichnet.

Mit den nun gut sichtbar auf dem Automaten aufgebrachten Symbolen am Berliner Platz werden Passantinnen und Passanten nochmals darauf aufmerksam gemacht, dass sie in Notsituationen per Knopfdruck eine direkte Verbindung zur Polizei erhalten können. "Die Kenntnis dieser Funktion und die optische Betonung durch den Aufkleber sollen zum subjektiven Sicherheitsempfinden in diesem Bereich der Stadt beitragen, den täglich bis zu 40.000 Menschen passieren", sagt Ordnungsdezernent und Kämmerer Andreas Schwarz. "Die Notruffunktion ist eine zusätzliche Möglichkeit, bei Bedarf schnell Hilfe anzufordern ", ergänzt er.

"Bereits 2017 wurden die ersten rnv-Ticketautomaten in Ludwigshafen mit einem Notruf-Knopf ausgestattet. Damit wollen wir nicht nur unserer Verantwortung als öffentlicher Verkehrsdienstleister Rechnung tragen, sondern verfolgen konsequent die gute Zusammenarbeit mit Stadt und Ordnungsbehörde", so Christian Volz, Geschäftsführer der rnv GmbH. "Objektiv betrachtet sind die rnv-Haltstellen sicher, wir versprechen uns aber noch mehr Sicherheitsgefühl für unsere Kunden und die Bürgerinnen und Bürger", so Volz weiter.

Der Knopf befindet sich direkt über dem Münzeinwurf und ist durch eine rot markierte Fläche sowie den Schriftzug "Notruf 110" gekennzeichnet. Durch das Drücken des Knopfes wird eine direkte Verbindung zum Polizeipräsidium Rheinpfalz hergestellt, die es ermöglicht, in einer Notsituation Hilfe zu bekommen. Im gesamten Stadtgebiet Ludwigshafen erfolgte diese Umrüstung an 88 Automaten. "Die Notruftaste an dem rnv-Ticketautomaten am Berliner Platz ist eine weitere Möglichkeit, die den Bürgerinnen und Bürgern in Ludwigshafen geboten wird, um sich sicher in der Stadt zu fühlen", so Polizeidirektor Uwe Giertzsch, Leiter der Polizeiinspektion Ludwigshafen 1. "Egal, ob bei Tag oder bei Nacht, der Ticketautomat ist gut sichtbar und erreichbar. Ein einziger Knopfdruck genügt, um mit der Polizei verbunden zu werden. In einer Stresssituation oder einem medizinischen Notfall ist das wesentlich einfacher als über das Handy, egal ob man sechs oder sechzig ist. Die Polizei sieht, von wo aus der Notruf kam und kann sofort eine Polizeistreife dorthin schicken", äußert sich Giertzsch positiv über die Notruftaste.

Auch die Arbeit der Sicherheitsbehörden wird durch diese Lösung vereinfacht. So kann beispielsweise die Position des Anrufers lokalisiert werden, ohne dass eine komplizierte Ortsbeschreibung nötig ist. Zusätzlich zur Sprechanlage werden die Automaten zudem mit einer Videokamera ausgestattet, die allerdings nur Personen aufzeichnen kann, die direkt vor dem Automaten stehen. Diese Videokamera dient vor allem dem Zweck, die Geräte vor Vandalismus und einer missbräuchlichen Verwendung des Notrufknopfes zu schützen. Im rnv-Verkehrsgebiet wurden im Verlauf der letzten Jahre etwa 300 Automaten nachgerüstet. Bei der Beschaffung neuer Fahrausweisautomaten wird bereits darauf geachtet, dass eine Ausrüstung mit Notrufknopf vorhanden ist. Bis 2020 sollen alle Haltestellen im Verkehrsgebiet mit einem Notruffunktion ausgestattet sein. Die Kosten für die Umrüstung eines einzelnen Automaten liegen je nach Typ, bei bis zu etwa 3000 Euro und damit deutlich unter den Kosten einer separaten Notrufsäule, da auf bereits bestehende Infrastruktur zurückgegriffen wird.

Text: ots/Polizeipräsidium Rheinpfalz

Aktuelles aus: Ludwigshafen am Rhein | Nachricht vom: 16.04.2019 | 20:40 Uhr | Quelle: ( ots )

Ludwigshafen am Rhein: Unbekannte Täter stehlen Mercedes-Benz sowie weitere Fahrzeugteile anderer Autos

Ludwigshafen (ots) In der Zeit zwischen dem 12.04.2019 gegen 16.30 Uhr und dem 15.04.2019 gegen 07:30 Uhr stahlen unbekannte Täter von einem umschlossenen Gelände eines Autohändlers, das am Wendehammer der Achtmorgenstraße liegt, einen Mercedes-Benz, der zur Verschrottung vorgesehen war. Vermutlich die gleichen Täter schlugen zudem die Seitenscheibe eines weiteren Mercedes-Benz ein und stahlen aus diesem den Blinker- und den Tempomathebel vom Lenkrad, vier Kompletträder aus dem Kofferraum sowie zwei Außenspiegel. Des Weiteren montierten ebenfalls vermutlich die gleichen Täter alle vier Reifen inklusive Felgen eines VW Touran Neuwagen unsachgemäß ab und beschädigten dabei die Karosserie sowie die Achsen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per Email kiludwigshafen@polizei.rlp.de entgegen.

Text: ots/Polizeipräsidium Rheinpfalz

Aktuelles aus: Ludwigshafen am Rhein | Nachricht vom: 15.04.2019 | 20:00 Uhr | Quelle: ( ots )

Ludwigshafen am Rhein: Ergebnis der Fahrradkontrollwoche

Ergebnis der Fahrradkontrollwoche

-> Fahrradkontrollwoche

Bild: ots/Polizeipräsidium Rheinpfalz

Ludwigshafen (ots) Die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 führte in der Zeit vom 08.04.2019 bis 12.04.2019 eine zuvor angekündigte Fahrradkontrollwoche im Stadtgebiet Ludwigshafen durch. Zum Beginn der warmen Jahreszeit lag das Hauptaugenmerk auf den technischen Einrichtungen der Fahrräder. Darüber hinaus wurden Kontrollen an Unfallhäufungsstellen mit der Beteiligung von Fahrradfahren durchgeführt. Von Montag bis Freitag wurden insgesamt 640 Fahrradfahrer kontrolliert. Die Polizei stellte 123 Verstöße fest. 79 Verstöße waren auf Ausstattungsmängel u.a. Beleuchtungsmängel zurückzuführen. 44 Verstöße wurden aufgrund des Fehlverhaltens der Fahrradfahrer (u.a. Verbotswidriges Befahren einer Fußgängerzone und falsche Radwegbenutzung) registriert. Lediglich 264 kontrollierte Fahrradfahrer trugen einen Helm. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass durch das Tragen eines Helms schlimme Kopfverletzungen verhindert oder gemildert werden können. Die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 wird auch im April des Folgejahres eine Fahrradkontrollwoche durchführen.

Text: ots/Polizeipräsidium Rheinpfalz

Aktuelles aus: Ludwigshafen am Rhein | Nachricht vom: 15.04.2019 | 20:00 Uhr | Quelle: ( ots )

Ludwigshafen am Rhein: Wutwurf mit dem Kochtopf

Ludwigshafen (ots) Einem 38-jährigen Ludwigshafener fiel am Sonntagmittag (14.04.2019) im Hemshof seine Mikrowelle aus dem Fenster und zerstörte die Fensterscheibe eines parkenden Autos. Die Mikrowelle hatte auf der Fensterbank seiner Wohnung im 2. OG gestanden. Über sein Missgeschick verärgert, ließ der 38-Jährige seiner Wut freien Lauf: Er griff sich einen Kochtopf samt Essensinhalt und warf auch diesen in hohem Bogen aus dem Fenster. Beim Eintreffen der Polizei beruhigte sich der "Wut-Werfer" schnell. Er war zum Tatzeitpunkt stark alkoholisiert. Der 38-Jährige muss nun mit einer Strafanzeige wegen Sachbeschädigung rechnen. Die genaue Schadenshöhe ist bislang unbekannt.

Text: ots/Polizeipräsidium Rheinpfalz

Aktuelles aus: Ludwigshafen am Rhein | Nachricht vom: 13.04.2019 | 20:00 Uhr | Quelle: ( ots )

Ludwigshafen am Rhein: In Kiosk eingebrochen - Zeugen gesucht!

Ludwigshafen (ots) In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde gegen 03:10 Uhr in der Kaiser-Wilhelm-Straße in Ludwigshafen das Fenster im rückwärtigen Bereich eines Kiosks aufgehebelt und eingeschlagen. Ein Zeuge konnte beobachten, wie sich zwei männliche Personen im Alter von 18 - 20 Jahren, dunkel bekleidet, einer mit heller Kapuze, in unbekannte Richtung entfernten. Nach bisherigem Ermittlungsstand wurde nichts erbeutet. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 100,- Euro. Die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise zur Tat geben können, sich unter Tel: 0621/963-2122 auf der Dienststelle zu melden.

Text: ots/Polizeipräsidium Rheinpfalz

Aktuelles aus: Ludwigshafen am Rhein | Nachricht vom: 12.04.2019 | 06:00 Uhr | Quelle: ( ots )

Ludwigshafen am Rhein: Schlägerei an der Rheinschanzenpromenade

Ludwigshafen (ots) Am 10.04.2019 gegen 20:45 Uhr wurde durch ein Zeuge über Notruf der Polizei mitgeteilt, dass sich unter der Konrad-Adenauer-Brücke im Bereich der Rheinschanzenpromenade mehrere Männer prügeln würden. Als die Polizeibeamten ankamen, trafen sie einen 26-Jährigen und einen 61-Jährigen an und sahen, wie zwei Männer auf Fahrrädern in Richtung Ostasieninstitut flüchteten. Im Bereich der Roonstraße konnten die beiden 24- und 25-Jährigen angehalten und kontrolliert werden. Der 24-Jährige verhielt sich aggressiv und unkooperativ. Als die Polizeibeamten beide mit zur Dienststelle nehmen wollten, musste der 24-Jährige sich vermutlich aufgrund seines Alkoholkonsums so schwer übergeben, dass er ins Krankenhaus gebracht wurde. Der 25-Jährige wurde mit zur Dienststelle genommen und nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Der Tatablauf an der Rheinschanzenpromenade stellt sich nach bisherigen Erkenntnissen so heraus, dass ein 26-Jähriger zusammen mit einem 61-Jährigen und einem weiteren bisher unbekannten Mann an den Treppen der Rheinschanzenpromenade waren als sie von den 24- und 25-Jährigen angesprochen und nach Zigaretten gefragt worden seien. Daraufhin sei es zu einem verbalen Konflikt gekommen, woraufhin der 24-Jährige und der 25-Jährige den bisher unbekannten Mann geschlagen und getreten hätten. Der 26-Jährige und der 61-Jährige seien dazwischen gegangen, woraufhin der 26-Jährige einen Faustschlag ins Gesicht und der 61-Jährige einen Schlag in den Bauch bekommen hätten. Der unbekannte Mann, der laut den Angaben des 26-Jährigen und des 61-Jährigen schwer verletzt sein müsste, war nicht mehr vor Ort als die Polizeibeamten eintrafen. Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall und zu dem bisher unbekannten Verletzten machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Ludwigshafen 1, Telefonnummer 0621 963-2122 oder per e-Mail piludwigshafen1@polizei.rlp.de zu melden.

Text: ots/Polizeipräsidium Rheinpfalz

Aktuelles aus: Ludwigshafen am Rhein | Nachricht vom: 10.04.2019 | 21:00 Uhr | Quelle: ( Stadt Ludwigshafen am Rhein )

Ludwigshafen am Rhein: Von der Hochstraße Nord zur Stadtstraße

Die Hochstraße Nord ist so kaputt, dass sie wirtschaftlich nicht saniert, sondern ersetzt werden muss. Eine ebenerdige und leistungsfähige Stadtstraße soll künftig die A 650 im Westen mit der Kurt-Schumacher-Brücke verbinden. Vorbereitende Arbeiten für den Abriss der Hochstraße Nord starten in diesem Jahr. Zurzeit läuft für das Vorhaben das Planfeststellungsverfahren, die wichtigste und gesetzlich klar geregelte Planungsetappe. Herr des Verfahrens ist dabei der Landesbetrieb Mobilität als übergeordnete Straßenbaubehörde.

Die Stadtverwaltung, die von einer fachübergreifend arbeitenden Ingenieurgemeinschaft unterstützt wird, liegt mit ihrem Projekt im Zeitplan. Parallel werden bereits die nächsten Schritte, wie die Ausführung der Bauarbeiten, geplant. All dies bedarf eines Vorlaufs, um Rechtsvorschriften einzuhalten, muss in den politischen Gremien erörtert werden und ist auch Gegenstand der Bürgerbeteiligung.

Die Ausgangslage

Die Hochstraße Nord weist große Schäden und Defizite auf. Weil eine Sanierung wirtschaftlich nicht möglich ist, plant die Stadtverwaltung gemeinsam mit einer beauftragten Ingenieurgemeinschaft sowie weiteren externen Fachleuten einen Ersatz für die Hochstraße Nord. Auch übergeordnete Behörden sind eingebunden. Der Bund und das Land Rheinland-Pfalz teilen die Auffassung der Stadt Ludwigshafen und der Fachleute. Sie sagten bereits im Jahr 2011 ihre Unterstützung für einen Ersatzbau zu. Grundbedingungen sind: Der Ersatz für die Hochstraße Nord muss der überregionalen Bedeutung der Straße gerecht werden, also den zur erwartenden Verkehr aufnehmen können, und er muss wirtschaftlich und nachhaltig sein. Die Stadt Ludwigshafen sieht eine Chance für die Stadtentwicklung: In City West können neue Wohnungen und Arbeitsplätze entstehen.

Das Planungsverfahren

Die gründliche Vorbereitung eines großen Infrastrukturvorhabens, das in ein Planfeststellungsverfahren mündet, ist aufwändig und dauert Jahre. Denn es ist wichtig, dass alle gesetzlichen Planungsschritte eingehalten werden: Dies sorgt für Transparenz und dafür, dass sich alle vorschriftsmäßig beteiligen können. Damit stärkt das Planungsrecht demokratische Prozesse und sorgt für Kontrolle.

Warum und wie der Abriss der Hochstraße Nord erfolgt, welche Möglichkeiten technisch überhaupt machbar sind, haben Experter*innen aus unterschiedlichen Fachperspektiven geprüft und berechnet. Externe Gutachten mussten eingeholt werden. Die Stadtverwaltung Ludwigshafen wurde und wird von einer fachübergreifend arbeitenden Ingenieurgemeinschaft maßgeblich unterstützt – als Ergebnis einer europaweiten Ausschreibung.

Die Stadtverwaltung Ludwigshafen hat zudem sehr frühzeitig auf eine intensive Bürgerbeteiligung gesetzt. Bürger*innen wurden umfassend informiert und konnten sich von Beginn an begründet eine Meinung bilden. Hinweise aus der Bürgerbeteiligung flossen dadurch sehr frühzeitig in die Planung ein und sorgten für mehr Planungssicherheit.

Weichenstellung für die Stadtstraße

Vor allem in den Jahren 2014 und 2015 wurde intensiv über den Ersatz für die kaputte Hochstraße Nord diskutiert. Die Stadtverwaltung startete eine Variantendiskussion, indem sie als Ergebnis umfangreicher Prüfungen vier technisch machbare Ersatzvarianten für die Hochstraße Nord gleichberechtigt gegenüberstellte: Diese reichten vom Bau einer neuen Brückenkonstruktion als Ersatz bis hin zum Bau der Stadtstraße. Von den Bürger*innen wollte die Stadtverwaltung genau wissen, was ihnen bei der weiteren Planung besonders wichtig ist. Also fragte sie nach Kriterien wie dem Verkehr, der Umwelt oder den Bauzeiten. Über alle Blickwinkel hinweg fand die Stadtstraße die größte Zustimmung. Bürger*innen gaben den Planer*innen allerdings auch klare Hinweise mit auf den Weg und meldeten Verbesserungsvorschläge an. Der Stadtrat stimmte 2014 mit großer Mehrheit dafür, mit der Stadtstraße weiter zu planen. Er verband sein Votum mit klaren Arbeitsaufträgen.

Die Bürgerbeteiligung wurde auch von außen als vorbildlich eingestuft und gewann den Deutschen Ingenieurspreis und den Preis für online-Partizipation. Zudem war und ist das Verfahren Gegenstand von Fachveröffentlichungen und –veranstaltungen.

Weitere Planungsschritte

Ingenieurgemeinschaft und Stadtverwaltung nahmen Hinweise und Aufträge von Bürgerschaft und Politik in ihre weitere Planung auf. Der öffentliche Personennahverkehr gewinnt dadurch mehr Gewicht. Im Zuge einer eigenen Bürgerbeteiligung (2016) wurden Verbesserungsideen erörtert und von Verkehrsfachleuten bewertet. Sie fließen ein in ein ÖPNV-Konzept, das der Ludwigshafener Stadtrat 2018 diskutierte und verabschiedete. Es bietet künftig neue Straßenbahn-Expresslinien im Berufsverkehr, ergänzende Buslinien und eine bessere Verknüpfungen der Linien. Die Verkehrsführung der Stadtstraße wurde noch einmal überdacht und kann nun durch den Abriss des Würfelbunkers deutlich vereinfacht werden. Auch bessere und klarere Verbindungen für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen sind Ergebnis politischer Aufträge und Bürgerbeteiligung. Ebenso erste Überlegungen für das Grünkonzept und zu der Verbindung der Quartiere Mitte und Nord.

Wichtig: Die Verkehrsführung während der Bauarbeiten wurde genau durchdacht: Es wird keine Vollsperrung geben. Das Drei-Zonen-Konzept für den überregionalen, regionalen und innerstädtischen Verkehr wurde 2016 entwickelt und wird seit 2018 mit dem Masterplan Green City verknüpft. Die Anliegen von Luftreinhaltung und Mobilität sollen in digital gestützte Verkehrslenkungssysteme fließen, die den Bürger*innen vor Beginn der Bauarbeiten zur Verfügung stehen. Im Jahr 2017 legt die Stadtverwaltung die Entwurfsplanung vor – eine bereits sehr ausgearbeitete Planung für die Stadtstraße. Bund und Land geben eine Finanzierungszusage. 2018 startet der Landesbetrieb Mobilität als übergeordnete Straßenbaubehörde das Planfeststellungsverfahrens "für den Ausbau der Bundesstraße Nr. 44 (B 44) durch Ersatzneubau der Hochstraße Nord Ludwigshafen im Zuge der B 44".

Merkmale der Stadtstraße

Die neue Stadtstraße ersetzt die kaputte Hochstraße Nord. Sie ist eine mehrspurige, rund 860 Meter lange, ebenerdig Straße und verläuft zwischen der Lorientallee und Kurt-Schumacher-Brücke. Sie kann den Verkehr nachweislich aufnehmen und ist zugleich die wirtschaftlichste Variante, da sowohl Bau- als auch Unterhaltskosten deutlich unter denen für eine neue große Brücke liegen. Die Gesamtbauzeit liegt bei rund 7,75 Jahren, starke Verkehrsbeeinträchtigungen wird es rund viereinhalb Jahre geben. Sie hat von allen erörterten Varianten das größte städtebauliche Potenzial; durch sie entsteht mehr Platz für Wohnungen und Büros.

Nächste Schritte

Der Abriss der Hochstraße Nord wird derzeit vorbereitet. Im Frühjahr 2019 gibt es Rodungsarbeiten am Spitzbunker als Vorbereitung für Leitungsumlegungen, im Sommer 2019 beginnen die Vorbereitungsarbeiten am C-Tunnel, wo ab Anfang 2020 mit dem Verlegen von Versorgungs- und Entsorgungsleitungen begonnen wird. Mitte 2020 wird dann das erste Baufeld in West freigemacht und der "Würfelbunker" wird abgerissen. 2021 beginnt der Bau der Brücke über die Bahnanlagen im Westen. Dies ist zugleich Auftakt für den Abriss.

Info

Mehr zur zum Abriss der Hochstraße Nord und dem Bau der Stadtstraße auf https://www.ludwigshafen-diskutiert.de. Einen virtuellen Rundgang mit Dipl.-Bauingenieurin Anke Janker, Bereich Tiefbau, der Stadtverwaltung, finden Interessierte hier: https://www.youtube.com/StadtLudwigshafen. Einen Einblick in die Geschichte der Hochstraßen gibt Stadtarchivar Dr. Stefan Mörz im Interview https://www.youtube.com/StadtLudwigshafen.

Text: Stadt Ludwigshafen am Rhein

Aktuelles aus: Ludwigshafen am Rhein | Nachricht vom: 08.04.2019 | 20:45 Uhr | Quelle: ( ots )

Ludwigshafen am Rhein: BMW gestohlen - Polizei sucht Hinweise!

Ludwigshafen (ots) Unbekannte stahlen in dem Zeitraum vom 06.04.2019 bis 07.04.2019 einen Pkw im Gesamtwert von 10 000 Euro. Der schwarze 3-er BMW war in der August-Bebel-Straße abgestellt. Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per Email kiludwigshafen@polizei.rlp.de entgegen.

Text: ots/Polizeipräsidium Rheinpfalz

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