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Ratgeber Rubrik-Tiere & Tierzubehör


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Bericht vom: 18.12.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Wildvögel richtig füttern - aber wann, wo und womit?

Wiesbaden (ots) - Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe rät: Sicherer Standort für Vogelhaus ist wichtig / Futterplatz regelmäßig bedienen / Fütterung mit passendem Futter für Weich- und Körnerfresser / Garten vogelfreundlich gestalten

Nicht nur der Winter stellt die einheimischen Wildvögel auf eine harte Probe: Intensive Landwirtschaft und zunehmende Bebauung führen zu Lebensraum-, Brutplatz- und Futtermangel. Vogelfreunde können die Tiere deshalb mit artgerechter Fütterung unterstützen. Wer den Vögeln zumindest über den besonders nahrungsarmen Winter hinweghelfen möchte, sollte deutlich vor dem ersten Wintereinbruch mit der Fütterung beginnen. Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) gibt Tipps für den Standort des Futterhauses und eine ausgewogene Ernährung:

Frei aufgestellte Häuschen sollten vor Katzen und anderen "Räubern" gesichert sein. Bei der Anbringung am Balkon entfällt dieses Problem. Als Ständer sind Metall- oder sehr glatt polierte Holzrohre geeignet. Es gibt im Fachhandel auch Katzenabwehrkrägen für den Ständer. Diese sind für Katzen ungefährlich, hindern sie jedoch daran, zum Futterhäuschen zu klettern. Gut geeignete Plätze zum Aufstellen sind beispielsweise Rasenflächen in der Nähe von Hecken oder Hauswänden. "Vogelfreunde sollten zudem darauf achten, die Futterhäuser nicht zu nah an Glasscheiben wie zum Beispiel Fenster von Wintergärten anzubringen, um Anflügen vorzubeugen", warnt ZZF-Vorstandsmitglied Matthias Mai.

Hygiene am Futterplatz ist unerlässlich

Der Fressplatz muss täglich gereinigt und übrig gebliebenes Futter entfernt werden, damit sich keine Krankheitserreger ausbreiten. Ob Tierfreunde besser ein Vogelhaus oder Futtersilos installieren, hängt neben dem persönlichen Geschmack auch von der Größe der Wildvögel ab. Ein Häuschen mit wenigen Ecken und Kanten hat den Vorteil, dass es gut sauber zu halten ist.

Ist das Haus vorbereitet und befüllt, kann es dennoch passieren, dass die Tiere eine Weile auf sich warten lassen. "Die Vögel müssen ihre Futterstelle kennen lernen, damit sie wissen, wo es Nahrung gibt", erklärt Matthias Mai. Wichtig ist dabei vor allem, dass die Vögel dort bis zum Ende des Winters, regelmäßig frisches Futter finden. "Tierfreunde, die einen verlässlichen Futterplatz bieten, binden die Vögel an diesen Fressplatz", betont der Experte.

Passendes Futter für Weich- und Körnerfresser

Damit sich möglichst viele verschiedene Wildvogelarten an den sprichwörtlich "gedeckten Tisch" setzen können, sollten sowohl Weich- als auch Körnerfresser passende Nahrung erhalten. Bei Weichfressern wie Zaunkönigen, Amseln oder Staren stehen tierische Kost und beispielsweise Beeren auf dem Speiseplan. Dazu gehören Insekten und beispielsweise Rosinen, aber auch Haferflocken. Körnerfresser wie Finken und Sperlinge sind mit einem kräftigen Schnabel ausgestattet und ernähren sich von Sonnenblumenkernen, Hanf und anderen Sämereien. So genannte Allesfresser (Meisen und Spechte), die sich im Winter auf Körner umstellen, stellt man mit Fett-Körner-Mischungen zufrieden.

Nach besonders kalten Nächten haben die Tiere einen erhöhten Energiebedarf, um ihre Körpertemperatur zu halten. Dann sollten Vogelfreunde ein möglichst fetthaltiges Futter anbieten. "Meisen zum Beispiel bevorzugen frei schwingende Futterquellen. Für alle Vogelarten gibt es im Zoofachhandel eine umfangreiche Futter-Auswahl", so Matthias Mai.

Winterfutter wird den Vögeln bis in den März hinein angeboten. Je nach aktueller Temperatur und Wetterlage und damit je nach Futterbedarf der Vögel kann man die tägliche Futtermenge variieren. Ab Ende März sollten Vogelfreunde die Tiere nur noch mit speziellem Sommerfutter füttern.

Garten vogelfreundlich gestalten

Das Füttern der Vögel unterstützt nicht nur die Artenvielfalt, sondern ist auch ein schönes Naturerlebnis: "Besonders Kindern wird durch das Beobachten der Tiere an den Fressplätzen das Bewusstsein für die Natur vermittelt", betont Matthias Mai. Wer in seinem Garten viele verschiedene Vögel anlocken möchte, sollte ihn nicht nur mit Futterhäusern sondern auch mit heimischen Hölzern ausstatten. Hecken mit Beeren und alte Bäume mit Astlöchern zum Nisten sind ein Paradies für Vögel.

(Copyright) Original-Text von: ots/Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF)

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Bericht vom: 01.12.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Weihnachten: Kein Umtausch von Tieren

Wiesbaden (ots) - Bei vielen Kindern stehen Vierbeiner, Vögel oder ein Aquarium ganz oben auf dem Wunschzettel zu Weihnachten. Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) warnt jedoch davor, Tiere als Überraschung zu verschenken: "Heimtiere sind keine Geschenke, die bei Nicht-Gefallen einfach umgetauscht oder zurückgegeben werden können", sagt ZZF-Präsident Norbert Holthenrich. "Wer ein Heimtier halten möchte, muss sich gut über die grundlegenden Bedürfnisse des Tieres informieren. Nur wenn die ganze Familie mit dem neuen Hausgenossen einverstanden ist, kann das Tier zur Lebensfreude beitragen."

Wichtige Fragen sind, ob das gewünschte Heimtier zur eigenen Lebenssituation passt und sich mit beruflichen Verpflichtungen vereinbaren lässt. Familien sollten sich einigen, wer regelmäßig Gassi geht, die Katzentoilette, die Voliere oder das Gehege reinigt. Wo bekommt das Tier oder das Aquarium seinen Platz? Wer kann das Tier während des Urlaubs betreuen? "All diese Fragen sind am besten vor der Anschaffung zu klären, damit der Beschenkte nicht nach kurzer Zeit das Interesse verliert und das Tier im Tierheim landet", so Norbert Holthenrich.

Eine gründliche Vorbereitung hat auch ganz praktische Gründe: Angehende Aquarianer sollten sich zunächst Gedanken über die Größe und den Typ des Aquariums machen. Zur Auswahl stehen Artaquarien, Gesellschaftsaquarien, in denen verschiedene Fischarten zusammen leben, Garnelenaquarien oder ein reines Pflanzenaquarium. Das Becken muss mindestens vierzehn Tage vollständig eingerichtet und bepflanzt sein. Zu installieren und einzuschalten sind auch Filter und Heizung, tagsüber auch die Beleuchtung. Dann testet am besten ein Zoofachhändler die Wasserqualität. Erst wenn sich im Filter Bakterien gebildet haben, die Schadstoffe abbauen, dürfen die Zierfische eingesetzt werden.

Ziervögel fühlen sich schnell heimisch, wenn ihre Voliere mit Zubehör und Vogelsand, Futter sowie frischem Wasser vorbereitet ist. Auch Gehege für Kleinsäuger sollten für die Neuankömmlinge aufgebaut und mit Einstreu, Stroh, Futter und Wasser sowie einem oder mehreren Häuschen als Rückzugsmöglichkeiten eingerichtet sein.

In den ersten Tagen im neuen Heim benötigen alle Heimtiere viel Ruhe. An der Einrichtung sollte daher erst einmal nichts geändert werden, weil die Tiere auf zu viel Neues mit Stress reagieren.

Für Terrarientiere wie Schildkröten, Schlangen oder Bartagamen ist es lebenswichtig, dass Art und Größe des Terrariums, seine Einrichtung und die Wärme- und Lichtversorgung schon beim Einzug genau auf ihre Lebensbedürfnisse abgestimmt sind. "Die meisten Reptilienkrankheiten können vermieden werden, wenn die Tiere richtig vergesellschaftet und ernährt sind und die Terrarieneinrichtung stimmt", erklärt Norbert Holthenrich.

Für Hunde und Katzen seien die zumeist trubeligen Weihnachtstage als Einzugstermin nicht geeignet, weil sich Tier und Halter nicht in Ruhe kennen lernen können. Holthenrich empfiehlt: "Haben sich die Tierfreunde nicht rechtzeitig vor dem Fest entschieden, können sie zunächst Literatur über die gewünschte Tierart oder einen Gutschein verschenken."

(Copyright) Original-Text von: ots/Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF)

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Bericht vom: 01.12.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

ZZF gibt Tipps für tierfreundliche Weihnachten

Wiesbaden (ots) - Bei Weihnachtsliedern, Tannenduft und Lebkuchen wächst die Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Aber wie wird die Adventszeit auch für Heimtiere zu einer fröhlichen Zeit? Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) e.V. gibt Tipps für tierfreundliche Weihnachten:

Während es für Frauchen und Herrchen ein Vergnügen ist, auf Weihnachtsmärkten einen Glühwein zu trinken und von Bude zu Bude zu schlendern, sind Lärm und sich schiebende Menschen für Hunde eine Belastung. Auch der Einkaufsbummel im Gedränge der Weihnachtszeit ist eine stressige Tour für Hunde. Tierfreunde lassen ihre Vierbeiner daher besser zu Hause und gönnen ihnen anschließend einen langen Winterspaziergang.

Raschelndes Geschenkpapier, Kerzen und der Weihnachtsbaum wecken den Spieltrieb bei Hunden und Katzen. Der Weihnachtsbaum muss daher so fest stehen, dass kletternde Katzen oder herumtollende Vierbeiner ihn nicht umstürzen können. An zerbrochenen Glaskugeln können sich die Tiere leicht verletzen. Außerdem verzichten Tierhalter besser auf Lametta, weil es bleihaltig ist und heruntergeschlucktes Lametta einen Darmverschluss verursachen kann.

Beim Toben in der Nähe von echten Kerzen müssen Tierhalter ebenfalls gut aufpassen, sonst verbrennen herumwedelnde Hundeschwänze und Katzenpfoten. Am besten lassen Halter ihre Tiere, auch frei laufende Kleinsäuger oder frei fliegende Ziervögel, niemals mit offenem Feuer im Raum alleine. Heimtiere sollten auch keine Mistelzweige oder Weihnachtssterne anknabbern, da dies zu Erbrechen und Durchfall führen kann. Wenn die Tiere an bestimmten Duftölen oder an Schneespray für Fensterscheiben lecken, können sie sich vergiften. Für die empfindlichen Atemwege von Ziervögeln sind Duftkerzen und Räucherwerk problematisch, weil die eingeatmeten Stoffe Reizungen verursachen können.

Reste vom Festtagsmenü wie fettige und salzige Gänsebraten sind für Heimtiere ungesund. Auch vermeintliche Leckerbissen für den Hund wie übrig gebliebene Geflügelknochen sollten nicht gegeben werden: Sie splittern leicht und können den Magen und Darm verletzen. Fischgräten sind ebenfalls lebensgefährlich. Von ungewürztem Rinderhackfleisch oder Joghurt dürfen Hunde und Katzen jedoch ein wenig naschen.

Bei Schokolade sollten Tierhalter sich niemals von bettelnden Hundeaugen erweichen lassen: Das darin enthaltene Theobromin verursacht bei Vierbeinern anfänglich Durchfall und Erbrechen und ist bereits in kleiner Dosis tödlich. Statt Schoko-Adventskalender bieten Tierfreunde ihren tierischen Mitbewohnern lieber einen artgerechten Tier-Adventskalender beispielsweise mit Hundeschokolade an oder gesunde und funktionale Leckerlis aus dem Zoofachhandel.

Wer seinem Tier oder einem anderen Tierhalter etwas schenken möchte, findet im Handel eine große Auswahl an Tierbedarf, das die Tiere in Bewegung bringt oder ihnen wohl tut. Intelligenzspielzeug beispielsweise fordert den Grips von Hund und Katze. Activity-Spielzeug für Nager und Vierbeiner sollte aus einem geeigneten Material hergestellt sein, unbedenklich sind Naturmaterialien, Kunststoffe und Kombinationen daraus, wie beispielsweise Gummi, Latex oder Baumwolle. Zu meiden sind Spielsachen, die beim Kauen zersplittern oder verschluckt werden können.

Einige Tierhalter nutzen auch die Gelegenheit, ihr Tier mit einer neuen Schlafstelle, einem Spielhaus oder schützender Kleidung auszustatten. Für den Winter gibt es beispielsweise spezielle Hundeschuhe, die verhindern, dass die empfindlichen Pfoten durch Eis und Splitt verletzt werden und die Wunden mit Streusalz in Berührung kommen, was zu Schmerzen führen kann.

(Copyright) Original-Text von: ots/Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF)

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Bericht vom: 17.11.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Tierische Angst vorm Feuerwerk Lärmphobien bei Hund und Katze sind keine Seltenheit Tierhalter können ihren Lieblingen in diesen schweren Stunden beistehen

Laute Silvester-Feuerwerke sind für Hund und Katze oft nur schwer zu ertragen. Die Tiere leiden vor allem wegen ihrer empfindlichen Ohren.

Tierische Angst vorm Feuerwerk Lärmphobien bei Hund und Katze sind keine Seltenheit - Tierhalter können ihren Lieblingen in diesen schweren Stunden beistehen

Bonn (ots) - Ein Silvester-Feuerwerk gehört zum Jahreswechsel einfach dazu. Doch nicht nur kleine Kinder bekommen es dann häufig mit der Angst zu tun. Noch mehr leiden unsere vierbeinigen Hausgenossen unter zischenden Raketen und krachenden Böllerschüssen. Denn Hund und Katze sind mit wesentlich empfindlicheren Hörorganen ausgestattet als der Mensch. Auch fehlt den Tieren die Fähigkeit, Lärm als ungefährlich einzuordnen.

Was aber tun, wenn Mitternacht naht? Und Sie nur noch besorgt beobachten können, wie ihre geliebte Fellnase beginnt zu hecheln, zu zittern und ruhelos durchs Haus zu streifen? Man sollte diese Zeichen auf jeden Fall ernst nehmen, denn sie können sich von einem einmaligem Verhalten zu einer ausgeprägten Geräuschphobie auswachsen. Geräuschempfindliche Hunde beispielsweise verbinden nach und nach andere Situationen, Gegenstände oder Personen mit ihrer Geräuschangst. So kann beispielsweise ein Hund, der eigentlich nur Angst vor einem Gewitter hat, eine Phobie gegenüber Regen oder dunklen Gewitterwolken entwickeln.

Bei großer Panik leidet das Tier sehr. Das kann sogar so weit gehen, dass es sich "vor Angst in die Hosen macht" und in die Wohnung kotet. Einige Tiere weigern sich zu fressen. Andere wählen die Flucht, verkriechen sich irgendwo und bleiben lange verschwunden. Bei vorhersehbaren Geräuschkulissen wie dem Silvester-Feuerwerk sollte man die Tiere deshalb möglichst im Haus halten und ihnen dort einen Rückzugsort anbieten. Für den Fall eines Falles ist es hilfreich, wenn ein Tier gechippt und in einer Datenbank gemeldet ist. Über die dort gespeicherten Informationen lassen sich Herrchen und Frauchen leicht wiederfinden.

Alles in allem wirken Phobien sehr belastend auf das Zusammenleben von Mensch und Tier. Übertriebene Ängste vor Geräuschen aller Art, die eigentlich keine Gefahr darstellen, lassen sich aber therapeutisch behandeln. Experten empfehlen zumindest für Hunde Desensibilisierungstherapien, mit denen die Tiere langsam an Geräusche gewöhnt werden. Dieses Vorgehen ist immer verbunden mit hohem Zeitaufwand, viel Lob und Belohnung des Hundes durch Leckerlis. Aber es gibt auch weitere Möglichkeiten wie angstlösende Produkte oder Arzneimittel, die helfen, den Stress bei Hunden und Katzen zu vermindern. Die Aktivität der Tiere bleibt dabei voll erhalten. Ob solch eine Maßnahme für ein Tier passt, sollte man frühzeitig mit dem Tierarzt besprechen. Denn nicht vergessen: Bald ist wieder Silvester.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier: http://ots.de/HR6RN

(Copyright) Bild und Original-Text von: ots/obs/Bundesverband für Tiergesundheit e.V./BfT/Andrea Klostermann

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Bericht vom: 08.11.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Demenz beim Hund: Wo bitte geht`s nach Hause? - Hunde werden heute wesentlich älter als früher. Deshalb nehmen altersbedingte Krankheiten wie die kognitive Dysfunktion zu

Demenzkranke Hunde sind häufig orientierungslos. Das kann so weit gehen, dass sie nicht mehr die eigene Haustür finden.

Demenz beim Hund: Wo bitte geht`s nach Hause? - Hunde werden heute wesentlich älter als früher. Deshalb nehmen altersbedingte Krankheiten wie die kognitive Dysfunktion zu

Bonn (ots) - Bei der Therapie demenzkranker Menschen leisten Hunde oft unschätzbare Dienste. Doch wer weiß schon, dass unsere vierbeinigen Freunde selber an geistigem Verfall erkranken können? Umgangssprachlich spricht man dann von Hunde-Alzheimer, die medizinische Diagnose lautet kognitive Dysfunktion, kurz CDS.

Dabei handelt es sich um eine Erkrankung des Gehirns. Mehr als 20 Prozent der Hunde, die älter als neun Jahre sind, und 68 Prozent der Hunde im Alter von mehr als 15 Jahren sind davon betroffen. Hunde-Demenz zu erkennen, ist nicht einfach. Sie kommt schleichend und äußert sich in vielen unterschiedlichen Symptomen, die zunächst nicht eindeutig zuzuordnen sind. Erkrankte Hunde wirken beispielsweise orientierungslos und lassen die gewohnte Lebhaftigkeit vermissen. Sie leiden an Schlafstörungen, lernen schlechter, sind ängstlich, manchmal sogar aggressiv. Vielfach ist ein demenzkranker Hund nicht mehr zuverlässig stubenrein. Für viele Hundehalter kann es schmerzlich sein, wenn der treue Wegbegleiter kein Interesse mehr an den gewohnten Streicheleinheiten zeigt.

Leider gibt es nicht den einen Test, mit dem sich eine Diagnose eindeutig stellen lässt. Dazu ist eine gründliche Anamnese nötig. Das bedeutet, die Leidensgeschichte des Patienten muss minutiös zusammengetragen werden. Der Tierhalter und seine Beobachtungen sind dabei von großer Bedeutung. Darüber hinaus wird der Tierarzt bei Verdacht, besser schon im Rahmen der regelmäßigen Altersvorsorge, den Hund auf Herz und Nieren untersuchen, um körperliche Gebrechen aller Art auszuschließen. Ist der Hund vielleicht deshalb orientierungslos, weil Seh- oder Hörkraft einfach nachlassen? Ist die ungewohnte Müdigkeit möglicherweise Folge einer Herzerkrankung? Oder liegen andere Beeinträchtigungen vor? Mit dem Ausschließen von Krankheiten kommt der Tierarzt schrittweise der Demenz auf die Spur.

Die Therapiemöglichkeiten bei Demenz sind beschränkt, heilbar ist die Alterskrankheit nicht. Mit speziellen Medikamenten lassen sich die Symptome jedoch abschwächen, bei rechtzeitiger Diagnose der Krankheitsverlauf sogar verzögern. Auch bei der Betreuung eines demenzkranken Hundes spielt der Tierhalter die größte Rolle. Er muss beispielsweise seinen Hund im vertrauten Umfeld vor unnötigem Stress schützen. Leichtes, nicht überforderndes mentales Training unterstützt den Hund. Auch werden kurze, dafür häufigere Spaziergänge vom Hund als angenehm empfunden. Bei allem, was man für den vierbeinigen Freund unternimmt, gilt: Die richtige Mischung macht`s. Routine gibt Sicherheit und Ungewohntes aktiviert.

(Copyright) Bild und Original-Text von: ots/obs/Bundesverband für Tiergesundheit e.V./BfT/Andrea Klostermann

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Bericht vom: 17.10.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Was tun, wenn das Herz müde wird? - Hunde büßen ihre Lebensfreude ein, wenn das Herz nicht mehr richtig schlägt - Je früher Herzerkrankungen erkannt werden, desto besser die Therapiemöglichkeiten

Auch kranke Hunde sollten regelmäßig bewegt werden. Wichtig ist es, die eingeschränkte Leistungsfähigkeit entsprechend zu berücksichtigen.

Was tun, wenn das Herz müde wird? - Hunde büßen ihre Lebensfreude ein, wenn das Herz nicht mehr richtig schlägt - Je früher Herzerkrankungen erkannt werden, desto besser die Therapiemöglichkeiten

Bonn (ots) - Hunde sind wahre Herzensbrecher, für Herrchen und Frauchen sind sie eine Herzenssache. Werden die Fellnasen ernsthaft krank, bricht es uns das Herz. In der Sprache hat die Idee, das Herz sei das Zentrum des Fühlens und Denkens, bis heute überlebt. Auf jeden Fall ist das Herz der Motor des Lebens. Dafür muss es gleichmäßig schlagen, je nach Hundegröße 70 bis 120 mal pro Minute, und das ein Leben lang.

Nicht selten aber leiden Hunde unter Herzerkrankungen. Rund zehn Prozent haben ein Herzproblem. Symptome sind anfangs nur schwer zu erkennen, weil sich die Krankheit meist schleichend entwickelt. Nachlassende Vitalität, schnellere Atmung oder häufiges Husten sind typische Anzeichen einer Herzerkrankung im fortgeschrittenen Stadium. Selbst Ohnmachtsanfälle sind möglich. Häufig ist die linke Herzklappe in Mitleidenschaft gezogen. 50 bis 60 Prozent aller Hunde über zehn Jahre leiden schätzungsweise daran. Betroffen sind vor allem kleinere bis mittlere Hunde. Größere Rassen sind eher von einer Herzmuskelschwäche betroffen, der dilatativen Kardiomyopathie, kurz DCM. Das Herz ist nicht mehr in der Lage, ausreichend Blut, und damit Sauerstoff, in den Kreislauf zu pumpen.

Weil Früherkennung wichtig ist, wird ein jährlicher Herzcheck für Hunde ab sieben Jahren empfohlen. Dazu gehört ein Abhören des Herzes, denn Herzgeräusche deuten darauf hin, dass mit dem "Motor" etwas nicht stimmt. Bei Verdacht kann eine Ultraschalluntersuchung oder ein Elektrokardiogramm (EKG) weitere Informationen liefern. Eine zusätzliche Blutuntersuchung kann ebenfalls wertvolle Hinweise auf eine Herzerkrankung geben. Je früher eine Herzerkrankung entdeckt wird, desto größer ist die Chance, mit Herzmedikamenten die beschwerdefreie und die Lebenszeit der Tiere insgesamt deutlich zu verlängern.

Für eine erfolgreiche Therapie ist es zwingend notwendig, dass der Hundehalter die Medikamente regelmäßig und dosisgenau verabreicht. Ein herzkranker Hund sollte aktiv bleiben, dies aber in einem dem Gesundheitszustand angemessenem Tempo. Zu viel Speck auf den Rippen belastet Herz und Kreislauf, eine Diät ist also sinnvoll. Da eine Herzerkrankung sich häufig in einer erhöhten Atemfrequenz äußert, kann der Tierhalter ein Atemtagebuch führen. Diese Aufzeichnungen helfen dem Tierarzt, den Verlauf der Krankheit zu begleiten und richtig zu interpretieren.

(Copyright) Bild und Original-Text von: ots/obs/Bundesverband für Tiergesundheit e.V./BfT/tsik Shutterstock

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Bericht vom: 16.10.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Hamster sind keine Vegetarier

Wiesbaden (ots) - Diese Tatsache dürfte auch so manchen "eingefleischten" Tierfreund überraschen: Hamster sind - auch wenn man es vermuten möchte - keine Vegetarier. Die beliebten Kleinsäuger nagen zwar nach Herzenslust an Getreide, Gemüse und Heu. Damit ihnen ein langes, gesundes Hamsterleben beschert ist, empfiehlt der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) jedoch, sie auch regelmäßig mit tierischen Proteinen zu versorgen.

Hamster sind sogenannte Gemischtköstler. Das bedeutet: Ihre in freier Wildbahn lebenden Verwandten verzehren nicht nur pflanzliche Nahrung, sondern gönnen sich auch kleine Insekten, Larven oder Würmer, die sie beim Wühlen in der Erde aufspüren. So versorgen sie sich mit tierischem Protein, das für ihre Gesundheit unabdingbar ist. Es hält den Stoffwechsel auf Trab und sollte daher neben Heu, frischem Wasser, Grünfutter und Körnern mehrmals pro Woche auf dem Speiseplan stehen.

Hamsterhalter haben natürlich die Möglichkeit, ihrem Liebling alle paar Tage ein Insekt wie beispielsweise ein Heimchen zu servieren. Es ist allerdings nicht nach jedermanns Geschmack, lebende Insekten als Hamsterfutter bereitzuhalten. Eine Alternative sind Futtermischungen aus dem Zoofachhandel. Sie enthalten neben Getreide und Gemüse auch bereits tierische Proteine, zum Beispiel in Form getrockneter Garnelentiere. Bachflohkrebse, sogenannte Gammarus, bieten sich für die Protein-Versorgung des Hamsters als regelmäßige Leckerlis an. Sie werden im Handel auch als Futter für Fische oder Schildkröten geführt.

Verfüttern lassen sich auch Milchprodukte, die sowieso im Haushalt vorrätig sind, beispielsweise ein Klecks Naturjoghurt, Quark oder etwas hartgekochtes Ei. Zu vermeiden ist salzhaltige Nahrung. Denn mit Speisen, die für den Menschengeschmack gewürzt sind, kommt der kleine Hamstermagen gar nicht gut klar.

Wer seinen Liebling dann auch noch stets mit ausreichend Heu versorgt, macht so gut wie alles richtig. Dem Hamster bereitet dies nicht nur beim Nestbau eine Freude, es dient auch seiner ausreichenden Zufuhr von Rohfasern, also Ballaststoffen.

Hamster neigen bekanntlich zum Hamstern essbarer Vorräte. Sie stopfen sich die Backentaschen mit Nahrung voll und verstecken sie in ihrem Bau. Damit das Futter am Aufbewahrungsort nicht schlecht wird, sollten Halter regelmäßig kontrollieren, ob die gegebenen Leckerbissen auch tatsächlich gefuttert und nicht bloß gehamstert werden.

Da jede Hamsterart auch noch individuelle Vorlieben hat, lohnt es, sich im Zoofachhandel über eine ausgewogene Ernährung des eigenen Nagers beraten zu lassen.

(Copyright) Original-Text von: ots/Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF)

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Bericht vom: 16.10.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Hund, Katze, Maus - Haustiere machen gesund und glücklich

Baierbrunn (ots) - Anmoderationsvorschlag: Schon kleine Kinder wollen unbedingt ein Haustier haben, und diese Liebe zu Hund, Katze oder Maus zieht sich oft durchs ganze Leben bis ins hohe Alter. Warum uns Tiere mit Fell, Flossen oder Federn nicht nur glücklich, sondern auch gesund machen, berichtet Max Zimmermann.

Sprecher: Eine enge Mensch-Tier Beziehung tut uns gut, schreibt das Apothekenmagazin Diabetes Ratgeber. Wir haben mit Chefredakteurin Anne-Bärbel Köhle gesprochen und sie gefragt: Warum haben Tiere eine so positive Wirkung auf Menschen?

O-Ton Anne-Bärbel Köhle: 17 Sekunden

"Es fängt ja schon einfach damit an, dass man sich gebraucht und geliebt fühlt, und ganz ehrlich, man hat auch einfach viel mehr soziale Kontakte, zum Beispiel beim Spazierengehen mit dem Hund kommt man viel schneller ins Gespräch. Und natürlich ist es so, dass Haustiere auch den Alltag strukturieren und den Alltag mit Sinn erfüllen."

Sprecher: Und das heißt konkret: Gassi gehen, Füttern, Tierarztbesuche, Fellpflege oder Käfig reinigen, also eine Menge Arbeit. Hilft ein Haustier trotzdem oder gerade deswegen auch kranken Menschen?

O-Ton Anne-Bärbel Köhle: 19 Sekunden

"Tiere fungieren ganz einfach häufig auch als Motivationstrainer. Wenn Sie einen Hund haben zum Beispiel, gehen Sie automatisch mehr spazieren. Das wirkt sich positiv auf Ihr Gewicht aus, wichtig bei Typ-2-Diabetes, die ja häufig übergewichtig sind. Bei manchen Menschen sinken dann in der Folge die Blutdruckwerte und manchmal ist es auch so, dass Menschen einfach besser schlafen."

Sprecher: Wo kann man Kontakt zu Tieren finden, wenn man sich kein Tier halten kann oder will?

O-Ton Anne-Bärbel Köhle: 22 Sekunden

"Da gibt es ganz viele Möglichkeiten, zum Beispiel suchen Tierschutzvereine immer mal wieder Menschen, die sich vorübergehend um Findlinge oder um gerettete Tiere kümmern. Dann kann man natürlich bei Freunden und Verwandten eine Urlaubsbetreuung anbieten oder einen Gassigeh-Service, sag ich mal. Und manchmal bieten auch Zoos Patenschaften für ein Tier an. Die kann man dann übernehmen und regelmäßig sein Tier besuchen."

Abmoderationsvorschlag: Fazit: Tiere machen gesund und glücklich und man wird aktiver, leidet seltener unter Schlafstörungen und hohem Blutdruck, berichtet der Diabetes Ratgeber.

(Copyright) Audio und Original-Text von: ots/Wort & Bild Verlag - Diabetes Ratgeber

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Audio zum Bericht anhören:

Hier geht es zum Audio-Bericht 1

Hier geht es zum Audio-Bericht 2

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Bericht vom: 10.10.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Katzen und Hunde noch fitter mit Naturheilkunde-Kuren

Katzen und Hunde noch fitter mit Naturheilkunde-Kuren

Recklinghausen (ots) - Mit aktuell wachsendem Interesse für Naturheilkunde steigt auch die Anzahl derjenigen Personen, die nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Haustiere mit natürlichen Methoden gesund halten möchten. Gero Altmann stellt erstmals in seinem Ratgeber "Katze und Hund - mit Schüßler, Bach & Hahnemann gesund" die beiden bekanntesten Alternativen als gleichberechtigt neben der bewährten Homöopathie vor. Dazu dienen vor allem deren sinnvolle wie praktisch leicht anwendbare Kombinationen. Diese werden an mehr als vierzig häufig vorkommenden Fällen veranschaulicht.

Vorbeugend kann man laut Altmann turnusmäßig Kuren für mehr Vierbeiner-Fitness und -Wellness durchführen, damit diese möglichst wenig erkranken: zum Ziel der Gesundhaltung von Immunabwehr, Haut, Haaren, Fell und Gelenken.

Es gibt kaum eine Erkrankung, die nicht bzw. zumindest als Ergänzung mit Naturheilkunde behandelt werden kann. Allerdings rät Gero Altmann in den allermeisten Fällen vorher zu einer tierärztlichen Untersuchung und abklärenden Diagnose, weil die Tierhalter selten alleine entscheiden können, was harmlos und was schwerwiegend ist. Homöopathie basiert auf dem Prinzip, Ähnliches mit Ähnlichem (meist hochverdünnt zu behandeln. Schüßler-Salze wiederum lenken den Mineralhaushalt, während Bach-Blüten das seelische Gleichgewicht verbessern sollen. Jede dieser drei Methoden ist auch für Tiere gut geeignet, sowohl in Kombination miteinander und in Verbindung zur Schulmedizin.

Aller Kritik der alleinigen Verfechter der Schulmedizin zum Trotz gibt es in der Tat Studien, die den über den bloßen Placebo-Wert hinausgehenden Effekt der Homöopathie belegen. Bis heute liegen über 200 klinische Studien vor, bei denen mehr als jede zweite ein statistisch beachtenswert positives Ergebnis zeigt. Kritiker sagen, dass Homöopathie nur auf Placebo-Wirkung beruhe. Das ist nicht ganz richtig, nämlich bis auf das Wort "nur". "Placebo" heißt übersetzt aus dem Lateinischen "ich möge (bzw. ich werde) gefallen". Jede Art von Medizin, ob schulmedizinisch oder naturheilkundlich, wirkt deutlich besser, wenn sich der Patient oder das kranke Tier in einer positiven Stimmung befindet und sich nicht voller Misstrauen und Angst innerlich dagegen sperrt. Dennoch ist es eben nicht allein der Placebo-Effekt, der verantwortlich ist für die Linderung oder die Heilung.

Tierbesitzer finden das richtige naturheilkundliche Mittel am leichtesten, indem sie sich fachlichen Rat einholen und dabei möglichst präzise und ausführlich zum Beschwerdebild des Tieres befragt werden. Danach richtet sich dann die Auswahl der am besten geeigneten Mittel. Weitere nützliche Tipps kann man sich in dem Ratgeber Buch holen.

Auch bei der Anwendung, insbesondere der Dosierung sind stets fachlich kompetente Personen zu Rate zu ziehen, da sonst oft die Wirkung ausbleibt und Enttäuschung oder sogar eine Ausbreitung der Erkrankung auch auf andere Tiere die Folge sein können. Zudem kann eine individuelle Dosierungsanpassung an die jeweiligen Befindlichkeitsveränderungen bereits nach kurzer Einnahmezeit ratsam sein. Manches Mal wird noch ein anderes Mittel hinzugenommen werden. Die Naturheilkunde stößt auch bei Tieren an ihre Grenzen, wobei sich die Grenze nicht klar ziehen lässt, denn die Bereiche der Schulmedizin und der Naturheilkunde überlappen und ergänzen sich oft sinnvoll.

Die Tiere sollten auf jeden Fall bei schweren Erkrankungen und Verletzungen zum Arzt. Diese können sich leider auch hinter anfangs scheinbar harmlosen Symptomen verstecken. Möglichst bald also, wenn die Beschwerden sich nicht ganz rasch bessern, sollte man sich um eine sichere Diagnose bemühen. Auf diese kann dann eine zusätzliche Naturheilkundebehandlung sinnvoll aufbauen.

(Copyright) Bild und Original-Text von: ots/obs/Kreuz-Apotheke/KVC - Verlag

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Bericht vom: 14.09.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Arthrose bei Hund und Katze: Wenn Tiere lieber liegen statt laufen
Gelenkerkrankungen verursachen dauerhafte Schmerzen. Mit Therapien kann man Hund und Katze unterstützen.

Vor allem ältere Hunde leiden unter Arthrose. An kalten, feuchten Tagen melden sich vermehrt die Schmerzen. Die Tiere legen dann gerne eine Laufpause ein.

Arthrose bei Hund und Katze: Wenn Tiere lieber liegen statt laufen Gelenkerkrankungen verursachen dauerhafte Schmerzen. Mit Therapien kann man Hund und Katze unterstützen.

Bonn (ots) - Wenn die ersten Herbstnebel übers Land wabern, würden Bello und Mieze sich am liebsten ganz fest in ihr Kissen kuscheln. Und dann an einem gemütlichen Plätzchen in der warmen Stube einfach darauf warten, dass dieser unfreundliche Tag vorübergeht. Beide haben immerhin schon einige Jährchen auf dem Buckel. Die Gelenke wollen nicht mehr so wie früher. Im Sommer lief noch alles wie geschmiert, aber jetzt, mit den ersten kalten und feuchten Tagen, melden sich die ersten Schmerzen. Bello und Mieze leiden an Arthrose, einer chronischen Gelenkerkrankung, die sich langsam in ihr Leben geschlichen hat.

Ob eine akute Verletzung, ob eine Fehlstellung des Gelenks, bakterielle Infektionen oder einfach nur altersbedingter Verschleiß der Auslöser war, ist für den Verlauf der Krankheit eher nebensächlich. In jedem Fall ist der Knorpel im Gelenk in Mitleidenschaft gezogen und hat sich entzündet. Im weiteren Krankheitsverlauf entstehen aus zunächst akuten chronische Schmerzen, die selbst die aktivste Katze und den bewegungsfreudigsten Hund zur Ruhe zwingen. Dabei wäre gerade jetzt eine angemessene Bewegung das Beste für Mieze und Bello, damit die Gelenke nicht ganz einrosten.

Auch wenn die Arthrose nicht geheilt werden kann, ist es wichtig, die Schmerzen zu therapieren. Natürlich zum einen, um die vierbeinigen Lieblinge nicht unnötig leiden zu lassen. Zum anderen zieht dauerhafter Schmerz weitere schwerwiegende Beeinträchtigungen nach sich. Beispielsweise leidet das Immunsystem betroffener Tiere oder wegen mangelnder Bewegung werden die Muskeln schlaff. Auf Dauer besteht sogar die Gefahr, dass sich ein Schmerzgedächtnis entwickelt. Grund dafür ist die zunehmende Empfindlichkeit der Nervenzellen. Bereits geringe Reize werden dann als schmerzhaft wahrgenommen.

Das muss nicht sein. Es stehen heute moderne Schmerztherapien für Hund und Katze zur Verfügung. Bei der Auswahl geeigneter tierartspezifischer Medikamente kann jedoch nur der Tierarzt weiterhelfen. In Absprache mit diesem hat der Tierhalter es jedoch in der Hand, sein Tier zu unterstützen, etwa mit Bewegungstherapien oder durch eine Gewichtskontrolle. Übergewicht durch falsche Fütterung belastet die "angeschlagenen Gelenke" zusätzlich. Arthrosepatienten sollte man deshalb nicht mit einem Übermaß an "Leckerlis" trösten.

Für den Tierarzt ist es wichtig, möglichst viel über das tägliche Verhalten von Mieze und Bello zu erfahren. Dabei helfen Behandlungsprotokolle, in denen beispielsweise die Gewichtsentwicklung genau festgehalten wird - eine weitere Aufgabe für den Tierhalter. Hilfreich ist zudem ein Schmerztagebuch. Mit etwas Übung können Tierhalter den Schmerzgrad ihrer Lieblinge recht gut einschätzen und in eine Schmerzskala eintragen. Diese Beobachtungen helfen dem Tierarzt, die Therapie für Mieze und Bello dem Krankheitsverlauf anzupassen. Schmerztherapien machen so das Leben auch für Bello und Mieze wieder lebenswert.

Weitere Informationen zum Thema sind hier veröffentlicht http://ots.de/6OBej http://ots.de/TLuBO

(Copyright) Bild und Original-Text von: ots/Bundesverband für Tiergesundheit e.V.

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Bericht vom: 10.08.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Bild: Wurmkur gefällig?
Regelmäßige Entwurmung schützt Hund und Katze vor Darmparasiten und den Menschen vor Krankheit

Wurmkur gefällig? Regelmäßige Entwurmung schützt Hund und Katze vor Darmparasiten und den Menschen vor Krankheit

Bonn (ots) - Nicht nur in der freien Natur auch in der Stadt lauern Darmparasiten, mit denen sich Hund und Katze, aber auch der Mensch infizieren können.

Wurmbefall ist bei Hunden und Katzen weit verbreitet. Manche dieser Parasiten können auch auf den Menschen übertragen werden. Man spricht dann von Zoonosen. In Deutschland sind dies vor allem Spulwürmer und der Fuchsbandwurm.

Spulwürmer sind weltweit die häufigsten Parasiten bei Fleischfressern. Hunde- und Katzenwelpen können sich schon sehr früh - während der Säugezeit, Hundewelpen bereits im Mutterleib - mit Spulwürmern infizieren. Über den Kot infizierter Tiere sind besonders Kinder gefährdet. Durch kontaminierten Sand auf dem Spielplatz besteht etwa die Gefahr, dass die Kinder Wurmeier aufnehmen. Spulwurmeier sind zudem äußerst robust. Eine Infektion kann auch dann erfolgen, wenn der Hunde- oder Katzenkot längst nicht mehr als solcher sichtbar ist. Die Spulwurmlarven schlüpfen im Darm und können auf ihrer Wanderung durch den menschlichen Körper innere Organe, aber auch das Auge schädigen. In schweren Fällen kann es sogar zur Erblindung kommen.

Deutlich seltener, aber mit meist weit schwerwiegenderen Folgen für den Menschen verbunden, ist eine Infektion durch den Fuchsbandwurm. Auf welchem Weg der Fuchsbandwurm den Menschen erreicht, ist häufig nur sehr schwer nachzuvollziehen, da zwischen Aufnahme der Eier und Krankheitssymptomen bis zu 15 Jahre vergehen können. Auslöser für eine Infektion sind vor allem mit Bandwürmern befallene Füchse und deren Kot. Besonders betroffen sind deshalb Menschen, die sich viel in der Natur aufhalten, etwa Landwirte oder Jäger. Aber nicht nur auf dem Lande, sondern auch in unseren Städten kommen Katzen und Hunde mit dem Parasiten in Berührung. Sie infizieren sich ebenso wie der Fuchs, indem sie Mäuse oder andere kleine Nagetiere fressen, die infektiöse Larvenstadien in sich tragen. Hunde und Katzen zeigen bei geringem Befall in der Regel keine Symptome, sie können aber dennoch die für den Menschen infektiösen Eier ausscheiden.

Beim Menschen landet der Parasit ungewollt, denn eigentlich ist der Mensch nur ein Fehlwirt. Gefahrenquellen sind beispielsweise mit Wurmeiern kontaminierte Erde oder Früchte. Auch können Fuchsbandwurmeier im Fell von Hund und Katze kleben bleiben. Von dort ist der Weg über Hände in den Mund kurz. Händewaschen und eine gute allgemeine Hygiene grenzen das Risiko der Übertragung ein. Infiziert sich aber der Mensch, können schwere Krankheiten die Folge sein. Besonders betroffen sind auch hier die inneren Organe. Mit einer entsprechenden Behandlung lässt sich die Krankheit im frühen Stadium noch bekämpfen bzw. ein weiterer Verlauf stoppen. Eine komplette Heilung der Erkrankung ist oftmals nicht möglich.

Der beste Schutz für Mensch und Tier ist eine regelmäßige Entwurmung von Hund und Katze. Ob vierteljährlich oder monatlich entwurmt werden soll, hängt vom Gefährdungsgrad des Tieres, vom Alter und von der Wurmart ab. Auch viele andere lästige bis gefährliche Darmparasiten lassen sich mit einer Wurmkur gut erfassen. Der Tierarzt kann darüber aufklären und ein passendes Behandlungsschema empfehlen.

Weitere Informationen zum Thema: http://ots.de/J5vEX

Foto und Original-Text von: Bundesverband für Tiergesundheit e.V. / ots

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Bericht vom: 10.08.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Bild: Reisen ohne Gefahr
Viele Hundebesitzer nehmen ihre Lieblinge mit in den Urlaub. Im Feriendomizil warten aber nicht nur Sonne und Meer, sondern es lauern auch Gefahren für den Hund

Reisen ohne Gefahr Viele Hundebesitzer nehmen ihre Lieblinge mit in den Urlaub. Im Feriendomizil warten aber nicht nur Sonne und Meer, sondern es lauern auch Gefahren für den Hund

Bonn (ots) - Die Reiselust der Deutschen ist ungebrochen, sie packen immer öfter ihre Koffer. Jeder fünfte zieht es zwar vor, den Urlaub im eigenen Land zu verbringen, dennoch gehört Südeuropa zu den häufig angesteuerten Reisezielen. Der Spitzenreiter ist nach wie vor Spanien, die Länder Italien, Türkei, Kroatien und Griechenland zählen ebenfalls zu den Top 20.

Die eigene Reiselust stellt Hundebesitzer vor die Frage: Was mache ich mit meinem vierbeinigen Familienmitglied? Er muss mit, lautet die Antwort für viele. Wer sich dafür entscheidet, sollte aber nicht nur Reiseführer und Urlaubsportale studieren. Es ist wichtig, sich umfassend zu informieren, damit der vierbeinige Reisebegleiter wieder gesund nach Hause kommt. Wer in südliche Regionen reisen möchte, muss seinen Hund vor Parasiten schützen. Flöhe und Zecken gibt es überall. Im Unterschied zu einheimischen Vertretern können südliche Parasiten aber Erreger übertragen, die in Deutschland gar nicht vorkommen. Dazu zählt beispielsweise die Ehrlichiose.

Mücken sind ebenfalls potentielle Überträger von sehr gefährlichen Krankheiten. So überträgt die Sandmücke die nur schwer zu behandelnde Leishmaniose. Wer auf Nummer sichergehen will, sollte für einen zuverlässigen Mückenschutz sorgen und den Hund zusätzlich gegen diese Krankheit impfen lassen. Die Herzwurmkrankheit ist eine weitere Reiseparasitose, die in warmen Regionen Europas vorkommt und durch Stechmücken übertragen wird. Wahrscheinlich können Herzwürmer im Hund bis zu sieben Jahre überleben, eine einmalige Infektion reicht also für einen chronischen Krankheitsverlauf aus. Die Anfangssymptome sind im frühen Stadium und bei geringem Befall jedoch wenig ausgeprägt. Erst später fallen nachlassende Leistung, Husten oder Gewichtsverlust auf. In schweren Fällen leidet der Hund unter Atemnot und es sammelt sich Flüssigkeit in Brust- und Bauchhöhle. Unbehandelt kann die Krankheit zu einer tödlichen Herzinsuffizienz führen. Die Behandlung ist sehr schwierig, aber es gibt wirksame Vorbeugemaßnahmen. Zum einen sollte während der gesamten Reisezeit für einen durchgängigen Mückenschutz gesorgt werden. Zusätzlich sollten herzwurmwirksame Medikamente innerhalb von vier Wochen nach Reisebeginn gegeben werden, bei einem 14-tägigen Urlaub also innerhalb von zwei Wochen nach der Rückkehr. Bei längeren Reisen muss die Prophylaxe monatlich wiederholt werden.

Ein naher Verwandter des Herzwurms ist der Hautwurm, dessen Larve ebenfalls durch den Stich bestimmter Mückenarten übertragen wird. Die Entwicklung zum ausgewachsenen Wurm verläuft in den meisten Fällen subkutan (unter der Haut), so dass die erwachsenen Würmer als Erhebungen sicht- und fühlbar sind. Hautwürmer lassen sich erfolgreich mit Wurmmitteln bekämpfen.

In ganz Europa können sich Hunde mit Spul- und Hakenwürmern anstecken. Diese Magen- und Darmparasiten sind vom Hund auf den Menschen übertragbar. Auch ein Bandwurmbefall kann vorkommen. Passende Wurmkuren sind hier das Mittel der Wahl.

Mit welchen Gesundheitsgefahren in welchen Ländern zu rechnen ist, hat ESCCAP (European Scientific Counsel Companion Animal Parasites) Deutschland e.V. in einer interaktiven Karte im Internet (www.esccap.de) zusammengefasst. Die Grenzen zwischen gefährdeten und weniger gefährdeten Regionen sind dabei fließend. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sogar in heimischen Gebieten die Übertragung etwa des Herzwurms über Mücken inzwischen nicht mehr auszuschließen ist.

Weitere Informationen: http://ots.de/AZjuD

Original-Text von: Bundesverband für Tiergesundheit e.V. / ots

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Bericht vom: 10.08.2017 | Veröffentlicht in: Ratgeber - Tiere & Tierzubehör

Bild: Keine Angst vorm Zahnarzt
Zahnpflege bei Hund und Katze beugt Schmerz und Krankheit vor

Keine Angst vorm Zahnarzt Zahnpflege bei Hund und Katze beugt Schmerz und Krankheit vor

Bonn (ots) - Erkrankungen von Zähnen und Zahnfleisch treten bei Hunden und Katzen häufiger auf als man annehmen könnte. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass bei 80 Prozent der Hunde über drei Jahren und bei 70 Prozent der Katzen ab zwei Jahren bereits Probleme bei der Zahngesundheit auftreten. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich. Sicher trägt ein verändertes Fressverhalten dazu bei. Das Futter unserer domestizierten Haustiere unterscheidet sich sehr von dem ihrer Vorfahren in freier Wildbahn. Die natürliche Zahnreinigung kommt dabei scheinbar zu kurz. Hund und Katze werden in menschlicher Obhut zudem wesentlich älter als ihre "wilden Verwandten". In dieser Hinsicht sind unsere vierbeinigen Freunde den Menschen sehr ähnlich. Somit wächst die Bedeutung der Zahnpflege. Denn kranke oder beschädigte Zähne sind nicht nur ein Schönheitsfehler, sondern sie können unangenehme chronische Schmerzen verursachen und die Organe in Mitleidenschaft ziehen.

Die häufigste Zahnerkrankung bei Hunden ist die Parodontitis. Das Zahnfleisch entzündet sich, es geht mehr und mehr zurück, der Zahn wird locker und fällt schließlich aus. Mit sechs Jahren leiden vier von fünf Hunden unter dieser Erkrankung.

Ob ein Tier Zahnschmerzen hat, lässt sich nicht immer so leicht erkennen. Die meisten Hunde und Katzen leiden still, eindeutige Schmerzäußerungen sind vielfach nicht vorhanden oder treten erst in einem weit fortgeschrittenen Stadium auf. Erste Hinweise liefern unangenehmer Maulgeruch, starkes Speicheln oder auffällige Kaubewegungen. Aber auch Bewegungsunlust, vermehrtes Schlafen und unterschiedlichste Verhaltensänderungen können die Folge von Schmerzen sein. Katzen vernachlässigen häufig ihre Fellpflege und meiden körperliche Kontakte.

Bleiben die kranken Zähne unentdeckt, kann dies gravierende Folgen haben. Im Maul vermehren sich massenhaft Keime. Es droht die Verschleppung von Bakterien über das Blutsystem in den Körper. Herz, Leber, Nieren und Gelenke sind dann gefährdet. Bei schweren bakteriellen Entzündungen hilft oft nur eine antibiotische Behandlung. Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge, z. B. bei einer Impfung oder einem allgemeinen jährlichen Check-up, sollten deshalb immer auch die Zähne kontrolliert werden.

Zahnpflege mit tiergeeigneten Zahnbürsten und Zahnpasten sind also förderlich für das Wohlergehen von Hund und Katze und hält sie länger gesund. Auch lässt sich der natürliche Kautrieb für die tägliche Zahnpflege vor allem beim Hund ausnutzen. Spezielle Kaustreifen oder Kauröllchen helfen, bakterielle Zahnbeläge auf mechanischem Wege zu reduzieren.

Bei Verdacht auf Zahnschmerzen sollte man nicht lange warten, sondern sofort den Tierarzt aufsuchen. Der kann gegen akute und chronische Schmerzen ein Schmerzmittel verschreiben und entscheidet, ob weitere Maßnahmen getroffen werden müssen. Eingriffe am Zahnapparat sind meist nur unter Vollnarkose möglich. Auch bei operativen Eingriffen hilft eine begleitende medikamentöse Schmerztherapie. Behandelte Tiere erholen sich wesentlich schneller, wenn ihnen unnötige Schmerzen erspart bleiben. Am besten ersparen Hunde- und Katzenhalter ihren Lieblingen mit regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen unangenehmes Zahnweh.

Weitere Informationen: http://ots.de/D28DT und http://ots.de/dv1VO

Original-Text von: Bundesverband für Tiergesundheit e.V. / ots

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